<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.2" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Back to the roots?</title>
	<link>http://paxetbonum.de/index.php/2009/01/12/back-to-the-roots/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:50:32 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.2</generator>

	<item>
 		<title>Comment on Back to the roots? by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2009/01/12/back-to-the-roots/#comment-127889</link>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 22:25:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2009/01/12/back-to-the-roots/#comment-127889</guid>
					<description>Noch ein Nachtrag: L. Boff argumentiert rein innerkirchlich sozusagen, f&#252;r ihn ist der Glaube an Jesus Christus eben so klar gegeben, wie er es f&#252;r C. Boff nicht ist. Ist die Theologie der Befreiung (TdB) auch Verk&#252;ndigung des Glaubens an Jesus Christus? Oder ist sie &quot;nur&quot; Verk&#252;ndigung dessen, was daraus folgen mu&#223; (was C. Boff ja gar nicht - wie von seinem Bruder unterstellt - abstreitet. Er lehnt blo&#223; das &quot;nur&quot; ab - und da stimme ich ihm zu.)?
Eine TdB eines nichtchristlichen Glaubens, bspw. einer lateinamerikanischen indigenen Religion, w&#228;re ein Karikatur: denn erst durch den Glauben an Den, Der uns zuerst geliebt hat, sehen wir in dem konkreten armen Mitmenschen Jesus und unseren Bruder. 
Meines Erachtens ist dies das Anliegen von Clódovis Boff: den Glauben an Jesus von Nazareth ins Zentrum stellen und Ihn allein als Grund und Fundament aller Befreiung sehen. Das m&#252;&#223;te automatisch zu einem anderen, nicht so krititklos positiven Umgang mit anderen Motiven (wie bspw. anderen religi&#246;se Grund&#252;berzeugungen) f&#252;hren.

Da&#223; das aus Sicht L. Boffs nicht der Fall ist - und da setzt ja C. Boffs Kritik an - zeigt er, indem er Jacques Dupuis verteidigt, der ja aufgrund seiner eher pluralistischen Religionstheologie in die Kritik kam. 

Ohne ein eindeutiges Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Einzigen Herrn aller und als dem Einzigen, dem Anbetung geb&#252;hrt, beraubt sich die TdB dessen, was sie zu Theologie  macht - Rede von Gott, dem Einen Dreifaltigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Noch ein Nachtrag: L. Boff argumentiert rein innerkirchlich sozusagen, f&#252;r ihn ist der Glaube an Jesus Christus eben so klar gegeben, wie er es f&#252;r C. Boff nicht ist. Ist die Theologie der Befreiung (TdB) auch Verk&#252;ndigung des Glaubens an Jesus Christus? Oder ist sie &#8220;nur&#8221; Verk&#252;ndigung dessen, was daraus folgen mu&#223; (was C. Boff ja gar nicht - wie von seinem Bruder unterstellt - abstreitet. Er lehnt blo&#223; das &#8220;nur&#8221; ab - und da stimme ich ihm zu.)?<br />
Eine TdB eines nichtchristlichen Glaubens, bspw. einer lateinamerikanischen indigenen Religion, w&#228;re ein Karikatur: denn erst durch den Glauben an Den, Der uns zuerst geliebt hat, sehen wir in dem konkreten armen Mitmenschen Jesus und unseren Bruder.<br />
Meines Erachtens ist dies das Anliegen von Clódovis Boff: den Glauben an Jesus von Nazareth ins Zentrum stellen und Ihn allein als Grund und Fundament aller Befreiung sehen. Das m&#252;&#223;te automatisch zu einem anderen, nicht so krititklos positiven Umgang mit anderen Motiven (wie bspw. anderen religi&#246;se Grund&#252;berzeugungen) f&#252;hren.</p>
	<p>Da&#223; das aus Sicht L. Boffs nicht der Fall ist - und da setzt ja C. Boffs Kritik an - zeigt er, indem er Jacques Dupuis verteidigt, der ja aufgrund seiner eher pluralistischen Religionstheologie in die Kritik kam. </p>
	<p>Ohne ein eindeutiges Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Einzigen Herrn aller und als dem Einzigen, dem Anbetung geb&#252;hrt, beraubt sich die TdB dessen, was sie zu Theologie  macht - Rede von Gott, dem Einen Dreifaltigen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Back to the roots? by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2009/01/12/back-to-the-roots/#comment-127738</link>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 16:40:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2009/01/12/back-to-the-roots/#comment-127738</guid>
					<description>Puh, Du stellst schwierige Fragen. Ich wei&#223; nicht, was meine Ausrichtung ist. Ich schreibe meine Meinung, that's all - da ist nichts streng systematisches bei. Allerdings bin ich, wie ich Dir vielleicht schon mal erz&#228;hlt habe, erst im Erwachsenenalter zum Glauben gekommen, war aber schon als Teenager f&#252;r andere aktiv (bspw. mal Amnesty International). Dennoch: mit dem Glauben &#228;ndert sich die Welt-Anschauung grundlegend. Da&#223; C. Boff hier kritisiert, da&#223; eben diese andere Weltanschuung aus dem Glauben an Jesus Chritus heraus ein Fundament, die conditio sine qua non, f&#252;r die Theologie der Befreiung ist - sie wird sonst zur blo&#223;en Soziologie der Befreiung (woraus und wozu hin eigentlich?), verstehe ich sehr gut. 
Mich wundert auch sehr die Art der Ablehnung dieser Kritik durch seinen Bruder, bei L. Boff kommt das innerkirchliche Lagerdenken sehr gut raus - schade. Inhaltlich sind andere in ihrer Kritik der Kritik konstruktiver, aber davon lebt ja der theologische Diskurs.

Deswegen auch Dir ein br&#252;derliches pax et bonum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Puh, Du stellst schwierige Fragen. Ich wei&#223; nicht, was meine Ausrichtung ist. Ich schreibe meine Meinung, that&#8217;s all - da ist nichts streng systematisches bei. Allerdings bin ich, wie ich Dir vielleicht schon mal erz&#228;hlt habe, erst im Erwachsenenalter zum Glauben gekommen, war aber schon als Teenager f&#252;r andere aktiv (bspw. mal Amnesty International). Dennoch: mit dem Glauben &#228;ndert sich die Welt-Anschauung grundlegend. Da&#223; C. Boff hier kritisiert, da&#223; eben diese andere Weltanschuung aus dem Glauben an Jesus Chritus heraus ein Fundament, die conditio sine qua non, f&#252;r die Theologie der Befreiung ist - sie wird sonst zur blo&#223;en Soziologie der Befreiung (woraus und wozu hin eigentlich?), verstehe ich sehr gut.<br />
Mich wundert auch sehr die Art der Ablehnung dieser Kritik durch seinen Bruder, bei L. Boff kommt das innerkirchliche Lagerdenken sehr gut raus - schade. Inhaltlich sind andere in ihrer Kritik der Kritik konstruktiver, aber davon lebt ja der theologische Diskurs.</p>
	<p>Deswegen auch Dir ein br&#252;derliches pax et bonum.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Back to the roots? by: Marco A. Sorace</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2009/01/12/back-to-the-roots/#comment-127736</link>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 14:53:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2009/01/12/back-to-the-roots/#comment-127736</guid>
					<description>Lieber Ralf,

&quot;cui prodest? Wen interessiert die Kritik?&quot; fragt Leonardo Boff unter dem Titel &quot;F&#252;r die Armen und gegen die Armut in der Methode&quot; in einer lesenswerten &lt;a href=&quot;http://www.itpol.de/wp-content/uploads/2008/12/diearmenundihrortindertheologie.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Replik&lt;/a&gt; auf diesen theologisch m.E. v&#246;llig verfehlten Vorsto&#223; seines Bruders Clódovis . Wenn das &quot;Wen interessiert ...&quot; nicht - wie L. Boff ja eingangs auch festh&#228;lt - bedeutet, dass das, was ge&#228;u&#223;ert wird, generell uninteressant ist, dann w&#252;rde ich dieselbe Frage auch gerne einmal in Bezug auf die theologisch-politische Grundausrichtung Deines Blogs stellen.

Diese Spitze ist nat&#252;rlich - wie immer zwischen uns - unter der Vorraussetzung einer christl.-franz. Mitbr&#252;derlichkeit zu verstehen.
In diesem Sinne
&quot;pace e bene&quot;
Marco</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Lieber Ralf,</p>
	<p>&#8220;cui prodest? Wen interessiert die Kritik?&#8221; fragt Leonardo Boff unter dem Titel &#8220;F&#252;r die Armen und gegen die Armut in der Methode&#8221; in einer lesenswerten <a href="http://www.itpol.de/wp-content/uploads/2008/12/diearmenundihrortindertheologie.pdf" rel="nofollow" rel="nofollow" target="_blank">Replik</a> auf diesen theologisch m.E. v&#246;llig verfehlten Vorsto&#223; seines Bruders Clódovis . Wenn das &#8220;Wen interessiert &#8230;&#8221; nicht - wie L. Boff ja eingangs auch festh&#228;lt - bedeutet, dass das, was ge&#228;u&#223;ert wird, generell uninteressant ist, dann w&#252;rde ich dieselbe Frage auch gerne einmal in Bezug auf die theologisch-politische Grundausrichtung Deines Blogs stellen.</p>
	<p>Diese Spitze ist nat&#252;rlich - wie immer zwischen uns - unter der Vorraussetzung einer christl.-franz. Mitbr&#252;derlichkeit zu verstehen.<br />
In diesem Sinne<br />
&#8220;pace e bene&#8221;<br />
Marco
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
