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	<title>Comments on: Neue Wortwahl</title>
	<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/</link>
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	<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 16:34:42 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236447</link>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 06:26:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236447</guid>
					<description>Mich wundern ein wenig Deine Fragen, Imrahil. Bitte lies doch Rerum Novarum erst einmal durch, da wird vieles gekl&#228;rt. Die W&#252;rde der menschlichen Arbeit hat mit Fragen von Sinnhaftigkeit oder Produktivit&#228;t nichts zu tun. Nicht weil dr Mensch etwas Sinnvolles macht, sondern weil der Mensch derjenige ist, der etwas macht, hat diese Arbeit eine W&#252;rde. Alles geht vom Menschen, dem Ebenbild Gottes aus.

Eine Schwarze Liste w&#228;re eine M&#246;glichkeit, sicher, zumindest als Empfehlung. Doch aufgrund des Subsidiarit&#228;tsprinzips geht es mir erst einmal um meine Umwelt, hier bin ich hingestellt und hier ist mein Platz. In diesem Land brauchen wir daher einen an den allgemeinen Lebenshaltungskosten gemessenen allgemeinen Mindestlohn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Mich wundern ein wenig Deine Fragen, Imrahil. Bitte lies doch Rerum Novarum erst einmal durch, da wird vieles gekl&#228;rt. Die W&#252;rde der menschlichen Arbeit hat mit Fragen von Sinnhaftigkeit oder Produktivit&#228;t nichts zu tun. Nicht weil dr Mensch etwas Sinnvolles macht, sondern weil der Mensch derjenige ist, der etwas macht, hat diese Arbeit eine W&#252;rde. Alles geht vom Menschen, dem Ebenbild Gottes aus.</p>
	<p>Eine Schwarze Liste w&#228;re eine M&#246;glichkeit, sicher, zumindest als Empfehlung. Doch aufgrund des Subsidiarit&#228;tsprinzips geht es mir erst einmal um meine Umwelt, hier bin ich hingestellt und hier ist mein Platz. In diesem Land brauchen wir daher einen an den allgemeinen Lebenshaltungskosten gemessenen allgemeinen Mindestlohn.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Imrahil</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236438</link>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 16:14:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236438</guid>
					<description>Gilt das mit der Arbeit auch daf&#252;r, wenn, wie Keynes empfohlen haben soll (ich habe das allerdings selbst nicht gelesen), eine Brigade Arbeitsloser abkommandiert wird, eine Grube auszuheben und hernach wieder zuzubuddeln?

Meine Bemerkung &#252;ber die Gewerkschaften war gar nicht gewerkschaftskritisch gemeint. Ich wollte nur den Fokus auf das &quot;oder zu empfangen&quot; legen, das Du selbst auch gesagt hast. [Bemerkung. Ob hierf&#252;r gegenw&#228;rtig f&#252;r den &quot;Lohn&quot; der gezahlte Lohn oder aber die Summe aus gezahltem Lohn und der aufstockenden Sozialhilfe einzusetzen ist, bleibe mal offen.]

Selbstverst&#228;ndlich folgt aus einem Verbot unw&#252;rdig entlohnter Arbeit, da&#223; unw&#252;rdig entlohnte Arbeit am besten mit einem strafbewehrten Import- und Verkaufsverbot belegt wird. Das ist ausdr&#252;cklich keine Adabsurdumf&#252;hrung, ich w&#252;rde mir dann nur w&#252;nschen, da&#223; der Staat wenn schon kein Verbot, so doch eine offizielle schwarze Liste herausgibt, oder wenn nicht der Staat, dann die deutsche Bischofskonferenz oder der deutsche Gewerkschaftsbund oder wer sich sonst f&#252;r zust&#228;ndig h&#228;lt. Wenn man unw&#252;rdig entlohnte Arbeit verbietet, dann will man doch auch nicht unw&#252;rdig entlohnterweise Hergestelltes gebrauchen. [Auch wenn man ein moraltheologisches Schlupfloch finden k&#246;nnte in &#228;hnlicher Art, wie man sich fr&#252;her auch vom Wucherer etwas leihen konnte.]

Darf ferner einer, sagen wir ein Pfarrer, einem Sozialhilfeempf&#228;nger (f&#252;r au&#223;erhalb der Zeiten, die das Sozialamt f&#252;r Weiterbildung, Bewerbung etc. anordnet) eine g&#228;nzlich unentgeltliche Arbeit &#252;berlassen, wenn er darum bittet, weil er sich n&#252;tzlich machen oder doch wenigstens ein aufrichtiges Angebot machen will?

Was ist eine angemessene Belohnung f&#252;r soziale Dienste? Mir scheint, da mu&#223; mangels Errechenbarkeit der allgemeine Gebrauch einschreiten. Denn weder die Krankenschwester mit unendlich Euro, noch den Kfz-Mechaniker mit null Euro zu bezahlen kann offensichtlich eine L&#246;sung sein. - Die Einordnung in die BBesO scheint mir da nach wie vor die Methode der Wahl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Gilt das mit der Arbeit auch daf&#252;r, wenn, wie Keynes empfohlen haben soll (ich habe das allerdings selbst nicht gelesen), eine Brigade Arbeitsloser abkommandiert wird, eine Grube auszuheben und hernach wieder zuzubuddeln?</p>
	<p>Meine Bemerkung &#252;ber die Gewerkschaften war gar nicht gewerkschaftskritisch gemeint. Ich wollte nur den Fokus auf das &#8220;oder zu empfangen&#8221; legen, das Du selbst auch gesagt hast. [Bemerkung. Ob hierf&#252;r gegenw&#228;rtig f&#252;r den &#8220;Lohn&#8221; der gezahlte Lohn oder aber die Summe aus gezahltem Lohn und der aufstockenden Sozialhilfe einzusetzen ist, bleibe mal offen.]</p>
	<p>Selbstverst&#228;ndlich folgt aus einem Verbot unw&#252;rdig entlohnter Arbeit, da&#223; unw&#252;rdig entlohnte Arbeit am besten mit einem strafbewehrten Import- und Verkaufsverbot belegt wird. Das ist ausdr&#252;cklich keine Adabsurdumf&#252;hrung, ich w&#252;rde mir dann nur w&#252;nschen, da&#223; der Staat wenn schon kein Verbot, so doch eine offizielle schwarze Liste herausgibt, oder wenn nicht der Staat, dann die deutsche Bischofskonferenz oder der deutsche Gewerkschaftsbund oder wer sich sonst f&#252;r zust&#228;ndig h&#228;lt. Wenn man unw&#252;rdig entlohnte Arbeit verbietet, dann will man doch auch nicht unw&#252;rdig entlohnterweise Hergestelltes gebrauchen. [Auch wenn man ein moraltheologisches Schlupfloch finden k&#246;nnte in &#228;hnlicher Art, wie man sich fr&#252;her auch vom Wucherer etwas leihen konnte.]</p>
	<p>Darf ferner einer, sagen wir ein Pfarrer, einem Sozialhilfeempf&#228;nger (f&#252;r au&#223;erhalb der Zeiten, die das Sozialamt f&#252;r Weiterbildung, Bewerbung etc. anordnet) eine g&#228;nzlich unentgeltliche Arbeit &#252;berlassen, wenn er darum bittet, weil er sich n&#252;tzlich machen oder doch wenigstens ein aufrichtiges Angebot machen will?</p>
	<p>Was ist eine angemessene Belohnung f&#252;r soziale Dienste? Mir scheint, da mu&#223; mangels Errechenbarkeit der allgemeine Gebrauch einschreiten. Denn weder die Krankenschwester mit unendlich Euro, noch den Kfz-Mechaniker mit null Euro zu bezahlen kann offensichtlich eine L&#246;sung sein. - Die Einordnung in die BBesO scheint mir da nach wie vor die Methode der Wahl.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236436</link>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 11:10:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236436</guid>
					<description>Wie jemand anderes mit einer Bibelstelle zurechtkommen soll, wei&#223; ich nicht. Die Bibel sollte man immer mit der Kirche lesen, dann liegt man auch nicht daneben.

Und Arbeit, die nicht profitabel ist, ist dennoch Arbeit, auf jeden Fall. Allein durch die Arbeit durch den menschen, das Ebenbild Gottes, bekommt diese Arbeit eine W&#252;rde, die von einem Profit oder einer Produktivit&#228;t vollkommen unabh&#228;ngig ist. Genau dies wieder in den Blickwinkel zu bekommen, w&#228;re ein Kernelement, um soziale Dienste wieder angemessen zu entlohnen. Es ist weder profitabel noch produktiv, einen alten Menschen zu pflegen.

Die Gewerkschaften sehe ich auch nicht mehr so kritisch wie fr&#252;her, insbesondere, seitdem ich ein gr&#246;&#223;eres Unternehmen von innen kenne und somit auch Gewerkschafter kenne. Der Gegner der Gewerkschaft ist keiensfalls der Arbeitslose, auch hier verwesie ich wieder auf Rerum Novarum und das Verbot innderhalb der katholischen Lehre(!), L&#246;hne zu zahlen oder zu empfangen, die einen Lebensunterhalt f&#252;r eine Familie bee normaler Arbeitszeit nicht erm&#246;glichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie jemand anderes mit einer Bibelstelle zurechtkommen soll, wei&#223; ich nicht. Die Bibel sollte man immer mit der Kirche lesen, dann liegt man auch nicht daneben.</p>
	<p>Und Arbeit, die nicht profitabel ist, ist dennoch Arbeit, auf jeden Fall. Allein durch die Arbeit durch den menschen, das Ebenbild Gottes, bekommt diese Arbeit eine W&#252;rde, die von einem Profit oder einer Produktivit&#228;t vollkommen unabh&#228;ngig ist. Genau dies wieder in den Blickwinkel zu bekommen, w&#228;re ein Kernelement, um soziale Dienste wieder angemessen zu entlohnen. Es ist weder profitabel noch produktiv, einen alten Menschen zu pflegen.</p>
	<p>Die Gewerkschaften sehe ich auch nicht mehr so kritisch wie fr&#252;her, insbesondere, seitdem ich ein gr&#246;&#223;eres Unternehmen von innen kenne und somit auch Gewerkschafter kenne. Der Gegner der Gewerkschaft ist keiensfalls der Arbeitslose, auch hier verwesie ich wieder auf Rerum Novarum und das Verbot innderhalb der katholischen Lehre(!), L&#246;hne zu zahlen oder zu empfangen, die einen Lebensunterhalt f&#252;r eine Familie bee normaler Arbeitszeit nicht erm&#246;glichen.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Imrahil</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236306</link>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 17:55:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-236306</guid>
					<description>Zwei Bemerkungen mit leichter Kritik an Dir @Ralf: 1. ist es nicht hilfreich, wenn jemand eine Grundsatzdiskussion anf&#228;ngt, mit &quot;aber bei den anderen geht es doch auch!&quot; zu argumentieren. 2. bin ich mir relativ sicher, da&#223; @Arminius keinen Wert auf die Ziselierung &quot;Katholischsein absprechen&quot; und &quot;seine Meinung f&#252;r kontradoktrin&#228;r erkl&#228;ren&quot; gelegt hat. Und eigentlich auch nicht auf &quot;nat&#252;rlich kann man ... dann ist man aber nicht katholisch&quot;. In dem Fall h&#228;tte es gereicht zu sagen &quot;man kann nicht ... denn dann ist man nicht katholisch&quot;. Ich glaube nicht, da&#223; @Arminius von Dir &#252;ber seine Glaubens- und Meinungsfreiheit belehrt werden wollte.

Nat&#252;rlich, das ist richtig, ist Arbeit keine Ware. Aber ist nicht auch richtig, da&#223; Arbeit, die nicht profitabel ist, auch eigentlich keine Arbeit ist?

Der Sinn der ganzen Gewerkschaftsbewegung ist im Grunde ein: &quot;Lieber hungern als f&#252;r einen unw&#252;rdigen Lohn arbeiten!&quot; Ich will das nicht als illegitim betrachten, auch nicht als legitim, daf&#252;r ist mir die Frage zu schwer, ich stelle das nur fest. Der Gegner des Gewerkschafters ist nicht der Arbeitsempf&#228;nger (ich habe kein Problem damit, der Forderung nach Verwendung anderer Begriffe als Arbeitgeber und -nehmer nachzukommen); es ist der Arbeitslose.

Die katholische Kirche hat auch mal gesagt und in Chesterton meines Wissens auch einen modernen vehementen Verteidiger daf&#252;r gefunden: &quot;Lieber kein Geld als nur durch zinsverpflichtende Schulden!&quot; Ob das noch aktuelle Lehre ist, wei&#223; ich &#252;brigens gar nicht so genau. (Selbst wenn, w&#228;re das &#252;brigens ausdr&#252;cklich *nicht* als Beleg gedacht, da&#223; die Lehre unbrauchbar sei.)

*Wenn* der Arbeitsempf&#228;nger einen einstellt, dann ist der nicht Ablieferer einer Ware, sondern erweitertes Familienmitglied. So weit, so klar. Daraus folgt aber noch nicht, f&#252;r mich zumindest, a) da&#223; er einen einstellen mu&#223;, f&#252;r den er keine spezielle z. B. famili&#228;re Verpflichtung hat, b) da&#223; er in keinem Fall, auch nicht mit Einhaltung akzeptabler Fristen, einen ausstellen und daf&#252;r einen ebenso Bed&#252;rftigen einstellen kann, c) da&#223; er nicht einen als Strafma&#223;nahme f&#252;r schuldhafte Schlechtleistung ausstellen kann, d) da&#223; er nicht einen, zumindest unter Einhaltung akzeptabler Fristen, ausstellen kann, wenn der Unterhalt seines Unternehmens (mit einem standesgem&#228;&#223;en Lohn f&#252;r den Unternehmer selbst) anders nicht gew&#228;hrleistet werden kann.

Und wenn er einen nicht einstellen mu&#223;, und auf Grund von welcher Verpflichtung m&#252;&#223;te er es, dann wird er, wenn er dabei unter dem Strich verliert, entweder nicht einstellen, oder als Almosen einstellen, und &#252;ber Almosen reden wir hier ja nicht.

Im &#252;brigen, und das ist jetzt eine ernsthafte Frage, wie kommt ein Arbeitsloser mit dem in 2 Thess 3, 6-12 zurecht? Mu&#223; man sich dann nicht, von Schwachheit mal abgesehen [also als theoretische Frage] dem n&#228;chsten Besten sogar g&#228;nzlich ohne Lohn, sogar f&#252;r nicht einmal Kost und Logis, zur Arbeit anbieten (das ist eine ernsthafte Frage), im Idealfall dem Herrn Pfarrer &quot;zur besonderen Verf&#252;gung&quot;, oder so &#228;hnlich? - Das ist jetzt, bittesch&#246;n, *nicht* gesagt, als wollte ich irgendwelche Leute auch nur gedanklich verpflichten; nur der Gedanke, was w&#228;re mit mir selber in so einer Situation, in der ich jedenfalls einen mittelschweren Minderwertigkeitskomplex mitnehmen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Zwei Bemerkungen mit leichter Kritik an Dir @Ralf: 1. ist es nicht hilfreich, wenn jemand eine Grundsatzdiskussion anf&#228;ngt, mit &#8220;aber bei den anderen geht es doch auch!&#8221; zu argumentieren. 2. bin ich mir relativ sicher, da&#223; @Arminius keinen Wert auf die Ziselierung &#8220;Katholischsein absprechen&#8221; und &#8220;seine Meinung f&#252;r kontradoktrin&#228;r erkl&#228;ren&#8221; gelegt hat. Und eigentlich auch nicht auf &#8220;nat&#252;rlich kann man &#8230; dann ist man aber nicht katholisch&#8221;. In dem Fall h&#228;tte es gereicht zu sagen &#8220;man kann nicht &#8230; denn dann ist man nicht katholisch&#8221;. Ich glaube nicht, da&#223; @Arminius von Dir &#252;ber seine Glaubens- und Meinungsfreiheit belehrt werden wollte.</p>
	<p>Nat&#252;rlich, das ist richtig, ist Arbeit keine Ware. Aber ist nicht auch richtig, da&#223; Arbeit, die nicht profitabel ist, auch eigentlich keine Arbeit ist?</p>
	<p>Der Sinn der ganzen Gewerkschaftsbewegung ist im Grunde ein: &#8220;Lieber hungern als f&#252;r einen unw&#252;rdigen Lohn arbeiten!&#8221; Ich will das nicht als illegitim betrachten, auch nicht als legitim, daf&#252;r ist mir die Frage zu schwer, ich stelle das nur fest. Der Gegner des Gewerkschafters ist nicht der Arbeitsempf&#228;nger (ich habe kein Problem damit, der Forderung nach Verwendung anderer Begriffe als Arbeitgeber und -nehmer nachzukommen); es ist der Arbeitslose.</p>
	<p>Die katholische Kirche hat auch mal gesagt und in Chesterton meines Wissens auch einen modernen vehementen Verteidiger daf&#252;r gefunden: &#8220;Lieber kein Geld als nur durch zinsverpflichtende Schulden!&#8221; Ob das noch aktuelle Lehre ist, wei&#223; ich &#252;brigens gar nicht so genau. (Selbst wenn, w&#228;re das &#252;brigens ausdr&#252;cklich *nicht* als Beleg gedacht, da&#223; die Lehre unbrauchbar sei.)</p>
	<p>*Wenn* der Arbeitsempf&#228;nger einen einstellt, dann ist der nicht Ablieferer einer Ware, sondern erweitertes Familienmitglied. So weit, so klar. Daraus folgt aber noch nicht, f&#252;r mich zumindest, a) da&#223; er einen einstellen mu&#223;, f&#252;r den er keine spezielle z. B. famili&#228;re Verpflichtung hat, b) da&#223; er in keinem Fall, auch nicht mit Einhaltung akzeptabler Fristen, einen ausstellen und daf&#252;r einen ebenso Bed&#252;rftigen einstellen kann, c) da&#223; er nicht einen als Strafma&#223;nahme f&#252;r schuldhafte Schlechtleistung ausstellen kann, d) da&#223; er nicht einen, zumindest unter Einhaltung akzeptabler Fristen, ausstellen kann, wenn der Unterhalt seines Unternehmens (mit einem standesgem&#228;&#223;en Lohn f&#252;r den Unternehmer selbst) anders nicht gew&#228;hrleistet werden kann.</p>
	<p>Und wenn er einen nicht einstellen mu&#223;, und auf Grund von welcher Verpflichtung m&#252;&#223;te er es, dann wird er, wenn er dabei unter dem Strich verliert, entweder nicht einstellen, oder als Almosen einstellen, und &#252;ber Almosen reden wir hier ja nicht.</p>
	<p>Im &#252;brigen, und das ist jetzt eine ernsthafte Frage, wie kommt ein Arbeitsloser mit dem in 2 Thess 3, 6-12 zurecht? Mu&#223; man sich dann nicht, von Schwachheit mal abgesehen [also als theoretische Frage] dem n&#228;chsten Besten sogar g&#228;nzlich ohne Lohn, sogar f&#252;r nicht einmal Kost und Logis, zur Arbeit anbieten (das ist eine ernsthafte Frage), im Idealfall dem Herrn Pfarrer &#8220;zur besonderen Verf&#252;gung&#8221;, oder so &#228;hnlich? - Das ist jetzt, bittesch&#246;n, *nicht* gesagt, als wollte ich irgendwelche Leute auch nur gedanklich verpflichten; nur der Gedanke, was w&#228;re mit mir selber in so einer Situation, in der ich jedenfalls einen mittelschweren Minderwertigkeitskomplex mitnehmen w&#252;rde.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207665</link>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 11:12:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207665</guid>
					<description>Damit kann ich leben. Die ganze kirchliche Lehre st&#246;rt nahezu jeden irgendwo.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Damit kann ich leben. Die ganze kirchliche Lehre st&#246;rt nahezu jeden irgendwo.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Arminius</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207401</link>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:27:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207401</guid>
					<description>Wenn ich lese, wie du Kritik an sozialistischen Tagtr&#228;umen in einem Atemzug mit Kindesmord und Schwulenehe nennst, kommen mir deutliche Zweifel an deinem Koordinatensystem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn ich lese, wie du Kritik an sozialistischen Tagtr&#228;umen in einem Atemzug mit Kindesmord und Schwulenehe nennst, kommen mir deutliche Zweifel an deinem Koordinatensystem.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207379</link>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 13:37:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207379</guid>
					<description>Ich habe mich falsch ausgedr&#252;ckt - ich will niemandem das Katholischsein absprechen. Diese Meinung, da&#223; Arbeit nur eine Ware sei, ist kontr&#228;r zur katholischen Lehre, das ist alles. 
Es gibt Katholiken, die finden Abtreibung okay, es gibt solche, die finden &quot;Ehen&quot; zwischen Homosexuellen okay, es gibt eben auch solche, die finden &quot;Arbeit ist nur eine Ware&quot; okay - sind halt alles Katholiken mit von der Katholischen Soziallehre abweichenden Ansichten. 
Dazu sollte man dann aber auch stehen, da&#223; man nicht die Meinung der Kirche teilt. Ich nehme an, da&#223; Du das tust.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe mich falsch ausgedr&#252;ckt - ich will niemandem das Katholischsein absprechen. Diese Meinung, da&#223; Arbeit nur eine Ware sei, ist kontr&#228;r zur katholischen Lehre, das ist alles.<br />
Es gibt Katholiken, die finden Abtreibung okay, es gibt solche, die finden &#8220;Ehen&#8221; zwischen Homosexuellen okay, es gibt eben auch solche, die finden &#8220;Arbeit ist nur eine Ware&#8221; okay - sind halt alles Katholiken mit von der Katholischen Soziallehre abweichenden Ansichten.<br />
Dazu sollte man dann aber auch stehen, da&#223; man nicht die Meinung der Kirche teilt. Ich nehme an, da&#223; Du das tust.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Arminius</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207357</link>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:52:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207357</guid>
					<description>&lt;blockquote&gt;Nat&#252;rlich kann man Arbeit nur f&#252;r eine Ware halten - dann ist man halt nicht katholisch&lt;/blockquote&gt;Du kannst meinen Beitrag zwar jederzeit l&#246;schen, aber Gott sei Dank entscheidest du nicht, wer katholisch ist und wer nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>Nat&#252;rlich kann man Arbeit nur f&#252;r eine Ware halten - dann ist man halt nicht katholisch</blockquote>
Du kannst meinen Beitrag zwar jederzeit l&#246;schen, aber Gott sei Dank entscheidest du nicht, wer katholisch ist und wer nicht.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207315</link>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 06:31:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207315</guid>
					<description>@Arminius:
&quot;Ihr lieben Sozialromantiker&quot; - erstens bitte ich auf diesem Blog um Niveau oder Schweigen, was ich per Moderation auch selbst herbeif&#252;hren kann und zweitens sprichst du mit gespaltener Zunge, da ich stark annehme, da&#223; Du das Kartellamt und die Regulierungsbeh&#246;rden von Energie und Telekommunikation nicht f&#252;r verdammenswerte Einrichtungen h&#228;lst.

Nat&#252;rlich kann man Arbeit nur f&#252;r eine Ware halten - dann ist man halt nicht katholisch, ist durchaus legitim. Ich bin es aber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Arminius:<br />
&#8220;Ihr lieben Sozialromantiker&#8221; - erstens bitte ich auf diesem Blog um Niveau oder Schweigen, was ich per Moderation auch selbst herbeif&#252;hren kann und zweitens sprichst du mit gespaltener Zunge, da ich stark annehme, da&#223; Du das Kartellamt und die Regulierungsbeh&#246;rden von Energie und Telekommunikation nicht f&#252;r verdammenswerte Einrichtungen h&#228;lst.</p>
	<p>Nat&#252;rlich kann man Arbeit nur f&#252;r eine Ware halten - dann ist man halt nicht katholisch, ist durchaus legitim. Ich bin es aber.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Neue Wortwahl by: Arminius</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207145</link>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 15:23:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/02/24/neue-wortwahl/#comment-207145</guid>
					<description>@Ralf
Die 7,50 € sind eine willk&#252;rliche Zahl. Warum nicht gleich 9 € oder gar 12 €? Warum nicht 5 €?

Ihr lieben Sozialromantiker solltet euch endlich einmal an den Gedanken gew&#246;hnen, da&#223; Arbeit eine Ware ist. Eine Ware, deren Preis sich aus dem Verh&#228;ltnis von Angebot und Nachfrage ermittelt. Wenn ich eine Ware angeboten bekomme, deren Preis den Nutzen &#252;bersteigt, den ich von ihr habe, dann kaufe ich sie nicht und wehe, es versucht jemand mich dazu zu zwingen. So einfach ist das.

Ein Staat, der sich anma&#223;t, die Preise von Waren zu bestimmen, ist ein sozialistischer Staat. Und wo der Sozialismus anf&#228;ngt, h&#246;rt die Freiheit auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Ralf<br />
Die 7,50 € sind eine willk&#252;rliche Zahl. Warum nicht gleich 9 € oder gar 12 €? Warum nicht 5 €?</p>
	<p>Ihr lieben Sozialromantiker solltet euch endlich einmal an den Gedanken gew&#246;hnen, da&#223; Arbeit eine Ware ist. Eine Ware, deren Preis sich aus dem Verh&#228;ltnis von Angebot und Nachfrage ermittelt. Wenn ich eine Ware angeboten bekomme, deren Preis den Nutzen &#252;bersteigt, den ich von ihr habe, dann kaufe ich sie nicht und wehe, es versucht jemand mich dazu zu zwingen. So einfach ist das.</p>
	<p>Ein Staat, der sich anma&#223;t, die Preise von Waren zu bestimmen, ist ein sozialistischer Staat. Und wo der Sozialismus anf&#228;ngt, h&#246;rt die Freiheit auf.
</p>
]]></content:encoded>
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