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	<title>Comments on: Geliebter Gegenwind?</title>
	<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/</link>
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	<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:03:48 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Geliebter Gegenwind? by: Imrahil</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-222787</link>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:49:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-222787</guid>
					<description>Da&#223; der Widerstand so betont wird, liegt - w&#252;rde ich sagen - daran, da&#223; man seine eigene Harmoniesucht bek&#228;mpft, die nur zu gern in der Welt das Gute sucht und sieht, das ja auch da ist.

Richtig: am wichtigsten ist die Nachfolge. Widerstand, wenn Widerstand, Applaus wenn Applaus - auch Mutter Theresa hat im &#252;brigen Widerstand erfahren, weil sie gegen Abtreibung war und weil sie in ihrem sie ausf&#252;llenden Liebesdienst auch noch gebetet hat.

Aber es gibt auch Dinge, wo man sich der Welt anpassen kann oder auch nicht. Und hier gilt nicht: Anpassen, wo es nur geht, - sondern: das machen, was uns pa&#223;t. Freiheit und so. (Und wenn das zuf&#228;llig dasselbe ist, dann ist das sch&#246;n, Harmonie ist ja anundf&#252;rsich auch gut.) Die jugoslawische Bischofskonferenz hat mW in den 1960ern mutig gesagt, da&#223; man einem Christen auch einen in die christliche Lehre hineingezw&#228;ngten abgespeckten Sozialismus nicht abverlangen darf, denn ein Christ ist frei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Da&#223; der Widerstand so betont wird, liegt - w&#252;rde ich sagen - daran, da&#223; man seine eigene Harmoniesucht bek&#228;mpft, die nur zu gern in der Welt das Gute sucht und sieht, das ja auch da ist.</p>
	<p>Richtig: am wichtigsten ist die Nachfolge. Widerstand, wenn Widerstand, Applaus wenn Applaus - auch Mutter Theresa hat im &#252;brigen Widerstand erfahren, weil sie gegen Abtreibung war und weil sie in ihrem sie ausf&#252;llenden Liebesdienst auch noch gebetet hat.</p>
	<p>Aber es gibt auch Dinge, wo man sich der Welt anpassen kann oder auch nicht. Und hier gilt nicht: Anpassen, wo es nur geht, - sondern: das machen, was uns pa&#223;t. Freiheit und so. (Und wenn das zuf&#228;llig dasselbe ist, dann ist das sch&#246;n, Harmonie ist ja anundf&#252;rsich auch gut.) Die jugoslawische Bischofskonferenz hat mW in den 1960ern mutig gesagt, da&#223; man einem Christen auch einen in die christliche Lehre hineingezw&#228;ngten abgespeckten Sozialismus nicht abverlangen darf, denn ein Christ ist frei.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Geliebter Gegenwind? by: Thomas Aquinas</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218998</link>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:16:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218998</guid>
					<description>Die Wahrheit wurde von den Anh&#228;ngern der Unwahrheit schon immer verachtet, genauso das Recht von den Anh&#228;ngern des Unrechts, das Gute von den Anh&#228;ngern des B&#246;sen. Da die Kirche f&#252;r das Wahre und Gute k&#228;mpft, wird sie also Widerstand von den Anh&#228;ngern des Falschen und Schlechten erfahren.

Das ist kein Beweis ihrer Richtigkeit. Es ist die Konsequenz ihrer Richtigkeit. 

Wenn die Kirche aber Beifall von der Welt erh&#228;lt, dann darf das nicht deswegen geschehen, weil die Kirche sich der Welt, sondern weil die Welt sich der Kirche angepasst hat. Beifall und Applaus der Welt sind immer ein Aufruf zur Wachsamkeit, zur Selbstpr&#252;fung, &quot;denn das Tor ist weit, das ins Verderben f&#252;hrt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben f&#252;hrt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.&quot; Mt 7,13-14</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Wahrheit wurde von den Anh&#228;ngern der Unwahrheit schon immer verachtet, genauso das Recht von den Anh&#228;ngern des Unrechts, das Gute von den Anh&#228;ngern des B&#246;sen. Da die Kirche f&#252;r das Wahre und Gute k&#228;mpft, wird sie also Widerstand von den Anh&#228;ngern des Falschen und Schlechten erfahren.</p>
	<p>Das ist kein Beweis ihrer Richtigkeit. Es ist die Konsequenz ihrer Richtigkeit. </p>
	<p>Wenn die Kirche aber Beifall von der Welt erh&#228;lt, dann darf das nicht deswegen geschehen, weil die Kirche sich der Welt, sondern weil die Welt sich der Kirche angepasst hat. Beifall und Applaus der Welt sind immer ein Aufruf zur Wachsamkeit, zur Selbstpr&#252;fung, &#8220;denn das Tor ist weit, das ins Verderben f&#252;hrt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben f&#252;hrt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.&#8221; Mt 7,13-14
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Geliebter Gegenwind? by: Johannes</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218908</link>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 09:45:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218908</guid>
					<description>Vielleicht ist es die Mischung; und daraus erwachsend erwachsend die Notwendigkeit, die Geister unterscheiden zu lernen. 

Merkel hat allerdings einen unzul&#228;ssigen Schluss gezogen. Der nicht ausbleibende, spirituelle Widerstand gegen das Gute bezieht sich auf das Heilige, das letztlich in Gott ist und in heiligen Werken aufstrahlt. Eine politische Haushaltsfrage kann kaum rechtens auf diese Schiene verk&#252;ndet werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Vielleicht ist es die Mischung; und daraus erwachsend erwachsend die Notwendigkeit, die Geister unterscheiden zu lernen. </p>
	<p>Merkel hat allerdings einen unzul&#228;ssigen Schluss gezogen. Der nicht ausbleibende, spirituelle Widerstand gegen das Gute bezieht sich auf das Heilige, das letztlich in Gott ist und in heiligen Werken aufstrahlt. Eine politische Haushaltsfrage kann kaum rechtens auf diese Schiene verk&#252;ndet werden.
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Geliebter Gegenwind? by: Ralf</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218907</link>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 09:21:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218907</guid>
					<description>Der Widerstand geh&#246;rt nicht von sich aus dazu, sondern er ergibt sich evtl. aus der konsequenten Nachfolge. Widerstand per se als Gradmesser zu sehen bedeutet, die Welt schlecht zu machen, die gute Sch&#246;pfung ist.

Ziel mu&#223; die Nachfolge sein: wenn Widerstand, dann Widerstand, wenn Applaus, dann Applaus. Mutter Teresa bspw. wird kaum falsch gelegen haben, blo&#223; wiel die Welt ihr den Friedensnobelpreis verlieh.

Einfach nachfolgen und sich um den Rest nicht scheren. Der kommt dann schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Widerstand geh&#246;rt nicht von sich aus dazu, sondern er ergibt sich evtl. aus der konsequenten Nachfolge. Widerstand per se als Gradmesser zu sehen bedeutet, die Welt schlecht zu machen, die gute Sch&#246;pfung ist.</p>
	<p>Ziel mu&#223; die Nachfolge sein: wenn Widerstand, dann Widerstand, wenn Applaus, dann Applaus. Mutter Teresa bspw. wird kaum falsch gelegen haben, blo&#223; wiel die Welt ihr den Friedensnobelpreis verlieh.</p>
	<p>Einfach nachfolgen und sich um den Rest nicht scheren. Der kommt dann schon.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Geliebter Gegenwind? by: laurentius rhenanius</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218906</link>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:25:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2010/06/24/geliebter-gegenwind/#comment-218906</guid>
					<description>wie soll ich es sagen?
Ich stimme Dir zu und auch nicht zu! :-)
Auf die Kanzlerin bezogen, die offensichtlich nur noch ihren Koalitionspartner und nachgeordnete Lobbyisten befriedigt, daneben weder die sozialen Verwerfungen im Lande ber&#252;cksichtigt, mu&#223; ich Dir recht geben.
Auf die Kirche bezogen m&#246;chte ich mich Dir nur teilweise anschlie&#223;en. Sektierische Wagenburgmentalit&#228;ten sind sicherlich von &#220;bel und stehen auch dem missionarischen Grundsatz der Kirche diametral gegen&#252;ber. Sicherlich gilt auch der Grundsatz: &quot;Wer nicht gegen uns ist, ist f&#252;r uns!&quot;
Andererseits geh&#246;rt so etwas wie Widerstand genauso elementar mit dazu. Lasse es mich mal etwas altert&#252;mlich sagen: die Verlockungen der Welt, das Mitmachen, weil es ja alle so tun. Hier sind wir gefordert zu fragen, ob das wirklich alles so gut ist. Genau dieses andere Handeln und sie es das widestandslose F&#252;gen in ein Schicksal, so wie es die fr&#252;hen Martyrer getan haben, die sich nicht aus dem Gef&#228;ngnis gemogelt haben, sondern in die Arena gezogen sind, auch dies war Widerstand. Und wenn heute durch Unwissen und in Ermangelung von geerdeter Fr&#246;mmigkeit in unserer Kirche jedweder Stumpfsinn und auch (sorry!) H&#228;resien einziehen, dem papst aus blo&#223;er deutscher Gewohnheit nicht getraut wird, etc., dann ist Widerstand im Namen Jesu und seiner Kirche gefordert, da ich als Getaufter in der Veranwortung stehe, die Botschaft Jesu und den Glauben der Kirche zu verteidigen. Wie ich das tue, wie ich das formuliere, ist nat&#252;rlich ein Sache des Feingef&#252;hls, wenn es mir darum geht zu &#252;berzeugen und ich nicht blo&#223; recht haben will, was mir manchmal bei gewissen Gruppierungen im Vordergrund zu stehen scheint.
Dennoch - und das als kleine Schluprovokation f&#252;r eine weitere Auseinandersetzung formuliert - waren f&#252;r die Kirchen die Zeiten, in denen ihr der Wind, hagel und Sturm ins Gesicht schlug jene Zeiten, wichtige und gute Zeiten. Sieger gab es, so m&#246;chte ich sagen, nur selten. Es gab nur die, die glaubhaft die Kirche vertreten haben und jene die es nicht taten. Und die erscheinen h&#228;ufig als &quot;komische V&#246;gel&quot; eines seltsamen Widerstandes, sei es nun der Heilige Franziskus, der Pfarrer von Ars, John Henry Newman, Fritz Gerlich, der noch wiederzuentdeckende Dietrich von Hildebrand, Josef Pieper, lebende Vertreter wie Robert Spaemann, Martin Mosebach und die vielen Namenlosen...und last but not least Benedikt XVI.
Freundlich, einladend und mit Humor, aber tiefernst in der Sache wie Chesterton.
Dann kann man mit Paulus vielleicht am Ende sagen:&quot; Ich habe den guten Kampf gek&#228;mpft!&quot;

Laurentius</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>wie soll ich es sagen?<br />
Ich stimme Dir zu und auch nicht zu! :-)<br />
Auf die Kanzlerin bezogen, die offensichtlich nur noch ihren Koalitionspartner und nachgeordnete Lobbyisten befriedigt, daneben weder die sozialen Verwerfungen im Lande ber&#252;cksichtigt, mu&#223; ich Dir recht geben.<br />
Auf die Kirche bezogen m&#246;chte ich mich Dir nur teilweise anschlie&#223;en. Sektierische Wagenburgmentalit&#228;ten sind sicherlich von &#220;bel und stehen auch dem missionarischen Grundsatz der Kirche diametral gegen&#252;ber. Sicherlich gilt auch der Grundsatz: &#8220;Wer nicht gegen uns ist, ist f&#252;r uns!&#8221;<br />
Andererseits geh&#246;rt so etwas wie Widerstand genauso elementar mit dazu. Lasse es mich mal etwas altert&#252;mlich sagen: die Verlockungen der Welt, das Mitmachen, weil es ja alle so tun. Hier sind wir gefordert zu fragen, ob das wirklich alles so gut ist. Genau dieses andere Handeln und sie es das widestandslose F&#252;gen in ein Schicksal, so wie es die fr&#252;hen Martyrer getan haben, die sich nicht aus dem Gef&#228;ngnis gemogelt haben, sondern in die Arena gezogen sind, auch dies war Widerstand. Und wenn heute durch Unwissen und in Ermangelung von geerdeter Fr&#246;mmigkeit in unserer Kirche jedweder Stumpfsinn und auch (sorry!) H&#228;resien einziehen, dem papst aus blo&#223;er deutscher Gewohnheit nicht getraut wird, etc., dann ist Widerstand im Namen Jesu und seiner Kirche gefordert, da ich als Getaufter in der Veranwortung stehe, die Botschaft Jesu und den Glauben der Kirche zu verteidigen. Wie ich das tue, wie ich das formuliere, ist nat&#252;rlich ein Sache des Feingef&#252;hls, wenn es mir darum geht zu &#252;berzeugen und ich nicht blo&#223; recht haben will, was mir manchmal bei gewissen Gruppierungen im Vordergrund zu stehen scheint.<br />
Dennoch - und das als kleine Schluprovokation f&#252;r eine weitere Auseinandersetzung formuliert - waren f&#252;r die Kirchen die Zeiten, in denen ihr der Wind, hagel und Sturm ins Gesicht schlug jene Zeiten, wichtige und gute Zeiten. Sieger gab es, so m&#246;chte ich sagen, nur selten. Es gab nur die, die glaubhaft die Kirche vertreten haben und jene die es nicht taten. Und die erscheinen h&#228;ufig als &#8220;komische V&#246;gel&#8221; eines seltsamen Widerstandes, sei es nun der Heilige Franziskus, der Pfarrer von Ars, John Henry Newman, Fritz Gerlich, der noch wiederzuentdeckende Dietrich von Hildebrand, Josef Pieper, lebende Vertreter wie Robert Spaemann, Martin Mosebach und die vielen Namenlosen&#8230;und last but not least Benedikt XVI.<br />
Freundlich, einladend und mit Humor, aber tiefernst in der Sache wie Chesterton.<br />
Dann kann man mit Paulus vielleicht am Ende sagen:&#8221; Ich habe den guten Kampf gek&#228;mpft!&#8221;</p>
	<p>Laurentius
</p>
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