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Heilig? Ich?

Letzten Samstag war ich auf einer Geburtstagsparty, bei der ich mit einer überzeugten Protestantin ein Glaubensgespräch führte (nein, ich habe nicht angefangen :-) ). Sie hat übrigens in ihrem Lebenspartner keinen Gesprächspartner bei der Sache, der ist kulturell-katholisch, also einer der “Boah, bitte nicht darüber reden!”
(Das zeigt mal wieder, daß Glaube doch das Intimste für uns Westeuropäer ist. Man teilt fast alles, aber eben nur fast. Viele machen alles zusammen außer beten, Glauben ist dann doch zu heikel um anderen ausgesetzt und somit bedroht zu werden).
Also, glücklicherweise haben wir den soziologisch-ethischen Aspekt des friedlichen Miteinanderlebens bei einer Religion generell abgehakt. Viele Teilzeit-Diskussionspartner sprangen damit zwar ein und reduzierten Religion rein funktionell auf diesen Aspekt, aber uns ging es dann doch um die Wahrheitsfrage. Da allerdings (Vorurteil, Vorurteil) zeigte sich, daß die Protestantin den letzten Grund für Einzelfragen des Glaubens doch bei sich selbst suchte - mir fällt es da für mich verständlicherweise schwer, die Erkenntnisse meiner Hirnmasse über die von 2000 Jahren Kirche zu setzen, gerade weil ich mich ja nur aus meiner Sicht sehe.
Ich war ja schon beruhigt, daß sie die Göttlichkeit Jesu glaubte (ich bin da durchaus anderes gewohnt).

Eine andere stand zuerst zur “aktiv zuhörend” dabei (muß ich extra erwähnen, daß das ganze natürlich in der Küche stattfand?) und stieg erst später ein. Sie beschwerte sich sehr über die Kirche, vermischte mal katholische und evangelische, der Unterschied war ihr eh nicht so ganz klar.

Nach dem sie sich dann über den Prunk der Papstkleidung und mancher Kirchen ausließ und ich ihr dann mitteilte, daß es durchaus Menschen gibt, die aufgrund einer ästhetischen Erfahrung ein Tor zum Glauben finden, hat sie zumindest aus dem “man” ein “ich” gemacht.

Vorbei war es aber dann doch, als ich sie aufforderte: “Okay, die Kirche ist Deiner Meinung nach schlecht. Dann mach Du sie besser, heilige Dich und dadurch die Kirche ein wenig mehr! Sei Vorbild, sei Beispiel.”

Die Frau war sprachlos. Irgendwie haben sonst die Katholen den Papst immer verteidigt und ich weise sie einfach darauf hin, daß es doch um sie selbst ginge.

“Wie, ich?”





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