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Gute Wahl!

Dies Domini.

Für viele ist es heute mit der Kirche wie mit der Krankenkasse: Es ist gut, dass es sie gibt; aber man hofft, dass man sie nicht braucht.

So sagte mal Prälat Dr. Heiner Koch, kürzlich zum zukünftigen Weihbischof meiner Erzdiözese Köln ernannt. Düsseldorfer, Rheinländer, Schützenbruder und Karnevalist sei er, und dies zeigt seine tiefe Verwurzeltheit entlang des großen Flusses. Und nicht nur daß er Düsseldorfer ist, sondern vor allem auch daß er der Vorvorgänger meines ersten Düsseldorfer Hochschulpfarrers war, in deren “Gemeindehaus” habe ich einige sehr schöne Jahre gewohnt habe, macht ihn mir sympathisch.

Schon des öfteren habe ich etwas von ihm gelesen, kleine Meditationen, Gedanken über die derzeitige und zukünftige Situation der Kirche in Deutschland etc. Alles war sowohl von einer bestechenden Klarheit und nüchternen Analyse als auch von einer hoffnungsvollen Stimmung und tiefen Freude geprägt.

Er ist eine sehr gute Wahl, ein guter Prediger, ein frommer Mann, ein überzeugter und (nach den Aussagen nicht weniger hier im Bistum) auch überzeugender Priester und Seelsorger.

Ob man aber beglückwünschen darf zur Amtsbürde des Bischofs? Bei der Weihe wird einem ja schließlich das Evangelium auf den Nacken gelegt, als immer gleich bleibender absoluter Maßsatb allen christlichen Denkens und Handelns. Im Gegensatz zu politischen Parteien kann sich die Kirche nämlich kein neues Grundsatzprogramm geben. Und wer auch nur mal ansatzweise bspw. die Bergpredigt gelesen hat, wird verstehen, das Evangelium ist der Anspruch schlechthin.





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