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amnesty und Abtreibung

Als Einzelmitglied von ai (amnesty international) verfolge ich natürlich mit großem Interesse die internen Diskussionen, die dort derzeit geführt werden. ai wurde zuletzt (und zurecht) mehrfach kritisiert, daß eine mögliche Ausweitung der Arbeit pro Abtreibung allem zuwiderlaufen würde, was Menschenrechte ausmacht (und dies würde auch das Ende meiner Mitgliedschaft bedeuten natürlich).

Es wird derzeit auf internationaler Ebene sehr diskutiert, da es besonders aus den USA Bestrebungen gibt, Abtreibung als “Menschenrecht” zu deklarieren (das Land ist dort u.a. bzgl. dieser Frage zutiefst gespalten).

Ich werde zwar keine Interna preisgeben, aber ich bin optimistisch, daß sich die dt. Sektion wie schon zuletzt dagegen aussprechen und somit als mitgliederstärkste Sektion die Entscheidung herbeiführen wird.

Abgesehen von der internen Spaltung der Organisation (sie würde unweigerlich kommen) würde sich ai noch viel mehr als westlich-säkular abstempeln und somit den Zugang zu anderen Kulturkreisen selbst versperren.

Ein ganz anderes Thema, was ebenso heiß debattiert wird, ist die Frage, ob sich ai irgendwie dazu äußern sollte, wenn es um militärische Einsätze im Rahmen der UNO geht. Bisher hatte ai dazu keine offizielle Meinung, das finde ich auch gut so.

ai sollte bei seinen Leisten bleiben. Zu tun gibt es bei weitem mehr als genug.





8 Kommentare zu “ amnesty und Abtreibung”

  1. Katzschner meint:


    Die Webseite von Katzschner

    Ich habe amnesty bisher oft unterstützt, bei Straßenständen Resolutionen unterzeichnet usw. Sollte sich ai dafür aussprechen, daß Abtreibungstötung ein “Menschenrecht” sei, werde ich ai nie wieder unterstützen, auch nicht in Belangen, wo ai richtig liegt, da ich ja indirekt dann eine Organisation untrerstützen würde, die der Tötung von Menschen Vorschub leistet. Ich würde dann auch junge Leute über diese schlimme Haltung aufklären und versuchen, sie davon abzuhalten, ai zu unterstützen oder Mitglied zu werden. Da ich viel mit jungen Menschen arbeite, hätte ich dazu genug Gelegenheit. Bernd Katzschner, Dipl.-Sozialarbeiter

  2. Jacqueline meint:


    Die Webseite von Jacqueline

    ich bin schockiert

    wie kann es ein Menschenrecht sein, einen Menschen zu töten, einen Menschen, der sich entwickelt und ganz besonderen Schutz bedarf??? In was für einer Gesellschaft leben wir, in der wir es zulassen, unschuldiges Leben zu töten??? Das es sich bereits um einen Menschen handelt ist klar, nicht anderes wird aus dem Fötus/Embryo! Ich bin sehr schokiert und werde meine Mitgliedschaft beenden! Seit der legalisierung des Paragraphen 218 durften in Deutschland 8 Millionen Kinder nicht das Licht der Welt erblicken! Ich bezeichne das als Massenmord! Das der Mensch im Mutterleib nicht als schützenswert von AI angesehen wird finde ich höchst bedenklich und zeugt von wenig Wissen! Der Mensch ist doch ohnehin ene Frühgeburt und ist auch nach der Geburt vollkommen abhängig, egal in welcher Beziehung! Ist er auch dann nicht schützenswert????
    Steckt hier vielleicht selber eine Abtreiberin hinter????

    Es ist so krank! Abtreibung als Menschenrecht ist der größte Wiederspruch den ich je gehört habe! Zum Glück konnte ich Mädchen helfen und sie überzeugen, ihre Kinder zu bekommen und sie sind sehr glücklich mt dieser Entscheidung auch wenn vorher alles auswegslos erschien! Leider fühlen sich die, die abgetrieben haben mit einer großen Schuld beladen und das soll dann MEnschenrecht sein?

    Ihr habt doch alle keine Ahnung! Dann hört auf zu Jammern das Deustchland immer Kinderärmer wird!

  3. Sarah meint:


    Die Webseite von Sarah

    Also ganz ehrlich, wenn man nicht zureichend informiert ist, sollte man es echt lassen. Die Abtreibung innerhalb der ersten 12 Wochen ist noch immer kein vollständiges Recht in Deutschland, da ein Beratungsgespräch verpflichtend ist (was sicherlich auch sinnvoll sein kann), aber somit ist zuallerst das Menschenrecht der jeweiligen Frauen eingeschränkt! Soviel zum Menschenrecht und eigener Entscheidungsfreiheit! Innerhalb dieser 12 Wochen reden wir noch nicht von einem menschlichen Lebewesen auf das besagte Menschenrechte überhaupt angewandt werden könnten. Es sind “lediglich” Föten. Das soll nicht abwertend klingen, aber es ist noch kein Mensch! Somit steht das Recht der Frau eindeutig im Vordergrund. Sie muss ihr Leben leben können! Dann kommt hinzu, dass Frauen u.a. natürlich Vergewaltigungen ausgeliefert sind! Was ist also damit!? Einfach nur dagegen zu sein, um dagegen zu sein und eine Position zu besetzen ist nicht der Sinn eines Statements, denn dieses sollte dialogfähig sein. Und ein Dialog kann nicht auf falschen und unzureichend recherchierten Dingen geführt gescchweige denn ernstgenommen werden!

  4. Joachim Schoder meint:


    Die Webseite von Joachim Schoder

    Zunächst einmal: Ich habe auf der Homepage von Amnesty nichts gefunden, was die Behauptung, dass Amnesty Abtreibungen unterstützen würde, belegt. Die einzigen Einträge, die ich finden konnte richteten sich gegen die Zwangsabtreibung in China.

    Zweitens: Ich finde es erschreckend was in der Abtreibungsdebatte für ein Schwarz/Weiß-Denken vorherscht. Es will mir doch hoffentlich niemand erzählen, dass eine befruchtete Zelle nach der Befruchtung das gleiche ist (oder das gleiche Recht hat) wie ein Baby kurz vor der Geburt?

    Mal ernsthaft: Warum haben ein Ei und ein Sperma nicht das gleiche Recht wie ein befruchtetes Ei? Das wäre höchstens der Fall wenn gerade dann die Seele “entsteht”. Für mich besteht dann ein Recht auf Leben, wenn der Fötus/das Kind zu Schmerzen und/oder Leiden fähig ist. Davor sehe ich keinen vernünftigen Grund dafür.

  5. So Gründe « nerone meint:


    Die Webseite von So Gründe « nerone

    […] So Gründe Das sind so Gründe die mich wirklich zweifeln lassen. Spreeblick lieferte den Anlass sich erneut zu fragen, wie weit es um die moralische Kompetenz der altehrwürdigen Kirche tatsächlich  bestellt ist.  AI-Spenden hin oder her - es geht ja nicht darum, dass die K-Kirche zum Spendenboykott von Amnesty auffordert. Der ideologische Hintergrund ist das, was mir die Wut in den Bauch und durch den Blutkreislauf treibt. Hier gibt es eine Bloggistenstimme, die vielleicht die Position der Kirche deutlicher macht. Vielleicht lohnt eine Auseinandersetzung? Mein erster Impuls aber ist Ablehnung. Ich erkenne gute Gründe für die Abtreibung. Diese nicht anzuerkennen halte ich für seelsorgerisch verfehlt. Für mich ist diese Haltung ein entscheidender Abstandshalter zur K-Kirche. […]

  6. nerone meint:


    Die Webseite von nerone

    hallo pax,

    könnte ich einen link oder mehr hintergründe zu der debatte bekommen, die du für ai beschreibst? mich interessieren die aussag der ai pro und con, sowie die position der kirche im o-ton. vielleicht hast du das ja schon vorliegen, dann muss ich nicht recherchieren…

    wenn ich deine meinung im ersten impuls auch nicht folgen kann, will ich mir ein bild machen, dass nicht alle medialen filter durchlaufen hat. mich interessiert vor allem die sache mit dem menschenrecht. das ist ein heikles thema. hier sehe ich das problem darin, dass aus einer sozialen notwendigkeit (abtreibung aus guten gründen) eine weltanschauung gebastelt wird. freilich setzte ich voraus, dass abtreibung immer guten gründen folgt. und wer frei ist von schuld werfe den ersten stein.

    so oder ähnlich

  7. Ralf meint:


    Die Webseite von Ralf

    Hallo erst einmal an alle und danke für eure Kommentare.
    Konnte nicht früher antworten, war eine Woche im Urlaub.

    @Sarah: Wer ist “wir”, wenn Du folgendes schreibst?:

    Innerhalb dieser 12 Wochen reden wir noch nicht von einem menschlichen Lebewesen auf das besagte Menschenrechte überhaupt angewandt werden könnten.

    Ich kenne mich beruflicherweise mit der Biologie etwas aus und sehe zumindest aus biologischer Sicht keinen Grund für diese willkürliche Linie von 12 Wochen.

    Ebenso wie ein Hundeembryo ein kleiner Hund ist, der bis zur Geburt (und danach) wächst, gedeiht und reift, ist ein Menschenembryo ein kleiner Mensch, der bis zur Geburt (und danach!) wächst, gedeiht und reift.

    @Joachim:

    Es will mir doch hoffentlich niemand erzählen, dass eine befruchtete Zelle nach der Befruchtung das gleiche ist (oder das gleiche Recht hat) wie ein Baby kurz vor der Geburt?

    Doch, warum nicht? Ist der gleiche Organismus in einem unterschiedlichen Reifegrad (übrigens darf man auch in Dtland bis kurz vor der Geburt straffrei abtreiben, aber das ist ein anderes Thema).

    Warum haben ein Ei und ein Sperma nicht das gleiche Recht wie ein befruchtetes Ei?

    Es ist kein Leben, ganz einfach (dazu gehört Teilungsfähigkeit, kompletter Stoffwechsel etc.).

    @nerone: Einer der stärksten Kämpfer innerhalb von ai ist die kanadische Sektion, diese hat sich als erste für das Recht auf Abtreibung eingesetzt. Daß die Beschränkung auf die Fälle Vergewaltigung, Gewalt generell und Gewahr für das Leben der Mutter nur der Anfang sein sollen, zeigt bspw. dieser Artikel auf Englisch, der hier Interna von ai zitiert (bitte hab Verständnis dafür, daß ich keine dtsprachigen Interna von ai freigeben werde. Ich bin kein Mitglied mehr, halte ai außer bei diesem vollkommenem Irrweg für immer noch wichtig, aufgrund der reinsäkularen Ausrichtung von ai ist der Schritt aber auch erwartungsgemäß, ehrlich gesagt…)
    Das wichtigste Stichwort bezüglich der Pro-Abtreibungsbewegung ist “reproductive right”. Schon bei der Konferenz in Kairo Ende der 90er über die Rechte der Frau wurde unter diesem Stichwort auch das Recht (sic!) auf Abtreibung subsummiert und sollte als ratifizierbares UN-Dokument (und womit einklagbares Menschenrecht) den Staaten vorgelegt werden, was neben einigen islamisch geprägten Ländern nur der Vatikan und soweit ich mich erinnere auch Nicaragua ablehnten.

    @alle: Trotz aller gegenteiligen Wahrnehmung ist Abtreibung kein Menschenrecht. Töten kann auch schlechterdings kein Menschenrecht sein. Notwehr ist auch kein Menschenrecht, steht auch nirgendwo in den entsprechenden verträgen. Menschenrechte sind universell auf dem gesamten Planeten geltend, der kulturell beschränkte Westen diktiert diese Gottseidank nicht.

  8. Andreas meint:


    Die Webseite von Andreas

    Ich bin nicht katholisch. Aber ich denke, als christliche Kirche will der Vatikan womöglich dem biblischen Gebot „Du sollst nicht töten“ mehr Geltung verschaffen und möglichst viele Ungeborene vor dem Tod durch Abtreibung bewahren.
    Die christlichen Gebote sind den meisten Leuten eher unmodern, einen Gott gibt es nicht.

    Viele Menschen wollen deshalb nichts davon wissen und den scheinbar leichtesten Weg gehen. Ungeborene sterben lautlos und haben keine Möglichkeit des Widerstands.
    Wenn die vergewaltigten Frauen nur „Abtreibung, Selbstmord oder Töten beziehungsweise Aussetzen des Babys im Wald“ als Lösung gesehen haben, dann ist das zuerst und einzig eine schwere Anklage gegen uns alle. Mit Kosten und Mühen ist Hilfe zu organisieren. Das setzt Nächstenliebe voraus. Noch so eine „altmodische“ christliche Tugend.
    Die Grundsätze der deutschen Verfassung lauten, dass jeder ein Recht auf Leben und Körperliche Unversehrtheit hat. Das empfinde ich- aber auch anderer Menschen genauso: (…) wie kann es ein Menschenrecht sein, einen Menschen zu töten, einen Menschen, der sich entwickelt und ganz besonderen Schutz bedarf??? In was für einer Gesellschaft leben wir, in der wir es zulassen, unschuldiges Leben zu töten??? Das es sich bereits um einen Menschen handelt ist klar, nicht anderes wird aus dem Fötus/Embryo! (…) Ich bezeichne das als Massenmord! Das der Mensch im Mutterleib nicht als schützenswert von AI angesehen wird finde ich höchst bedenklich und zeugt von wenig Wissen! Der Mensch ist doch ohnehin eine Frühgeburt und ist auch nach der Geburt vollkommen abhängig, egal in welcher Beziehung! Ist er auch dann nicht schützenswert???? (…) Das habe ich in einem anderen Beitrag gelesen.

    Eine Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, wie sie mit ihren Schwachen und Gebrechlichen umgeht. Ungeborene in unserer ach so humanen Gesellschaft haben keine Rechte und keinen wirksamen Fürsprecher. Es ist für mich keine Frage, ob man Christ ist oder nicht, helfen und schützen kann jeder. Auf den Willen dazu kommt es an.
    Wenn alle mehr zusammenrücken, dann kann es eine für alle Beteiligten- also auch für das Baby- eine gangbare Lösung geben. Das würde auch der werdenden Mutter helfen. Bei einer Abtreibung ist die Mutter wieder alleine mit dem Problem. Und mit den Spätfolgen der Abtreibung (PAS) ist sie dann sowieso ganz alleine.


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