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Christen in der Politik?

Als jemand, der selbst überlegt, sich irgendwie aktiver in die alltägliche Politik einzumischen (womöglich auch durch einen Parteieintritt) - aber das steht alles noch nicht fest - möchte ich mal ein paar ungeordnete Gedanken mit den Besuchern dieser Seite teilen:

1. Als überzeugter Laie denke ich, daß gerade das Feld der Politik ein genuines Apostolatsfeld nur für Laien ist (Apostolat im Sinne von “Arbeit im Weinberg”, ohne zu konkret zu werden). Ich halte es für sehr gut, daß ein Geistlicher kein politisches Amt innehaben darf.

2. Politik, auch in der Demokratie, ist ein schmutziges Geschäft. Es geht viel um Macht, Egoismen, Parteidünkel, nicht zuletzt um zum Teil sehr viel Kohle. Oft steht das Interesse der Allgemeinheit nicht im geringsten im Fokus.

3. Ich sehe trotz all dem keine sinnvolle Alternative zu einem politischen System, das parteibasiert ist (wenn auch nicht ausschließlich).

4. Die aktive Beschäftigung mit den Niederungen der Politik stellt eine deutliche Bedrohung nicht nur für die persönliche “Ruhe” dar (im weitesten Sinn), sondern nicht zuletzt auch für das Ewige Leben, für das Heil der Seele, da die Verführungen insbesondere der Macht virulent sind. Man mag dazu neigen, um der Macht willen zuviele Kompromisse einzugehen, inhaltlich und mit den eigenen Überzeugungen.

5. Gerade weil die obigen Punkte alle zutreffen, darf man das wichtige Feld der Politik nicht nur den Nicht-Christen überlasssen.

Was denkt ihr?





3 Kommentare zu “ Christen in der Politik?”

  1. Olifant meint:


    Die Webseite von Olifant

    1. Politik und Kirche müssen getrennt sein, da auf die Dauer die Kirche eingeschränkt werden würde.
    2. Leider.
    3. Ich auch nicht.
    4. Man muss einfach stark bleiben.
    5. Die Bundes-Regierung besteht ja größtenteils aus formalen Christen, trotzdem werden Kreuzer aus Schulen entfernt (was leider erst der Anfang ist), das Fach Religion als Pflichtfach gestrichen und die Kulturenvielfalt gepriesen, obwohl das mittlerweile nur noch ein langsames Zurückdrängen des Christentums bedeutet.
    6. Edmund Stoiber war nicht sooo schlimm, wie er immer dargestellt wird …

  2. Sphinx meint:


    Die Webseite von Sphinx

    Ich finde sehr wohl, dass Christen sich politisch betätigen sollten. Ja, sogar müssen. Um sich auch “in der Welt” sprich in der Gesellschaft für Veränderung einzusetzen. Klar geht das auch ohne (partei)politisches Engagement, aber es widerspricht diesem auch nicht.

    Gerade in der Ex-DDR haben viele Geistliche wie Eppelmann, Chr. Führer und andere einen wesentlichen Teil zu den Veränderungen beigetragen.
    Und auch im aktuellen Bundestag waren/ sind PfarrerInnen vertreten.
    Ich weiß sicher von einem: Jo Krummacher- aus dem Wahlkreis Stuttgart- der ist allerdings letztes Jahr überraschend gestorben.

  3. Naphta meint:


    Die Webseite von Naphta

    Parteiengagement… So wünschenswert eine gute Partei wäre, so wenig ist sie da, und o wenig kann sie wohl auch einfach da sein.

    Es scheint mir zwei Möglichkeiten zu geben, wenn man sich in eine Partei einbringt:

    1. Man bleibt seinen Grundsätzen treu: Außenseitertum, das ist in einem Umfeld, in dem Mehrheitsentscheidungen zählen, zur Überflüssigkeit verdammt.

    2. Man passt sich an: Dann kommt man vielleicht hoch - aber für was.

    3. Man passt sich an, bis man oben ist, und wird dann wieder seinen Grundätzen treu: Passiert nie, geht wohl auch nicht wirklich.


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