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Mein kleiner Beistand

Für die Männer in der Kirche, die es zur Zeit nicht leicht haben, da sie mehrheitlich in Schubladen gesteckt werden, in diesem Jahr hierzulande, während die Kirche ihrer besonders gedenkt:

“Sie brauchen mich doch nicht, im Grunde bin ich überflüssig, vergeude meine Zeit. Das Leben funktioniert bestens auch ohne mich und ohne meine Arbeit: ohne Pfarrer und die Religionen”. Fluchend geht der Pfarrer zur Parkgarage, vorbei an einem Bürohochhaus. Vor dem Haus steht natürlich ein Wachmann in Uniform. Pflichtbewusst grüßt der Officer. Der Pfarrer bleibt stehen und spricht den Mann an: “Hey, Mann, es ist doch Sonntag! Das Bürohaus ist leer und geschlossen. Wieso stehen Sie eigentlich da? Wem nützt das? Für wen arbeiten Sie?”. “Ich werde dafür bezahlt, hier zu stehen, und schon weil ich hier stehe - so glaubt man halt - wird kaum jemand das Gebäude beschädigen. Ich bin froh, dass ich den Job habe, und die anderen sind froh, dass es mich gibt, auch wenn man auf den ersten Blick sagen könnte: Der da ist doch überflüssig, den sparen wir ein. Aber was machen Sie eigentlich hier? So förmlich gekleidet, im Anzug? Es ist ja, wie Sie selbst sagten - Sonntagnachmittag. Für wen arbeiten Sie?”, entgegnet der Officer. Der Pfarrer will schon halb sarkastisch antworten: Ich arbeite für den Papst, für den Bischof. Er will schon den Namen seiner Gemeinde nennen. Doch dann besinnt er sich, zieht seine Visitenkarte heraus und sagt: “Da haben Sie meinen Namen und meine Telefonnummer. Ich zahle Ihnen zehn Dollar die Woche dafür, dass Sie mich jeden Montag in der Früh anrufen und mich fragen, für wen ich arbeite, wofür ich mich einsetze und wofür ich bezahlt werde”.

(Quelle)





2 Kommentare zu “ Mein kleiner Beistand”

  1. Martin meint:


    Die Webseite von Martin

    Aha. Wie wäre es mit einem Andenken an die Opfer?
    Denn:

    Kardinal Christoph Schönborn hat sich angesichts der Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche gegen Selbstmitleid in der Kirche gewandt. Auch wenn es schmerzlich sei, müssten die Mitglieder der Kirche in diesen Tagen Anfeindungen aushalten. Bei einer Pressekonferenz in Wien sagte Schönborn:

    „Es muss uns zuerst um das Leid der Opfer und nicht um die eigene Befindlichkeit gehen. Es ist mir klar, dass alle Menschen, die sich aktiv zur katholischen Kirche bekennen und für die Missbrauchsfälle keine Verantwortung tragen, mit schmerzlicher Kritik und Anfeindungen konfrontiert werden. Aber: Das sind ‘Peanuts’ im Vergleich zu dem, was die Missbrauchsopfer oft ein Leben lang zu ertragen haben.“
    (aus einer Meldung von Radio Vatikan)

    Schluss mit dem Selbstmitleid!
    Martin

  2. Ralf meint:


    Die Webseite von Ralf

    Andenken an die Opfer setzen berechtigterweise schon viele. Ich nehme mir raus, anderen ein Andenken zu setzen, einfach so.
    Ich fühle keinerlei Selbstmitleid, warum auch? Die Mißbraucher haben Jesus selbst aufs übelste mißbraucht, das toppt alles andere. Sie werden vor Ihm Rechenschaft ablegen müssen, das wird kein Spaß.

    Ich erlaube mir bloß auch an die zu denken, die jetzt aufgrund ihrer Lebensform, die so gar nicht in den zeitgenössischen Mainstream paßt, schon a priori verurteilt werden.

    That’s all.


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