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“Wo es keinen Arzt gibt”

So heißt ein Buch, daß es schon seit Jahren für solche Menschen gibt, die als Entwicklungshelfer unterwegs sind, in über 60 Sprachen übersetzt, eben medizinische Hilfe für Laien (und mit guten Tipps auch für Ärzte).

Bald wird es wohl auch Zeit für eine Ausgabe für die dt. Provinz, denn es kommen keine Ärzte mehr nach.

Die Gründe sind für mich alle sehr gut nachvollziehbar.

Nachdem nun von denen, die die Ärztehonorare verteilen (die Kassenärztlichen Vereinigungen), festgestellt wird, daß es am Honorar nicht liege (welche Überraschung!), wird nun an der sogenannten Bedarfsplanung gewerkelt, also an der ungleichen Verteilung von niedergelassenen Ärzten in der Stadt versus auf dem Land.

Was mich wundert, ist, daß wirklich geglaubt wird, daß man das Problem des Hausarztmangels so lösen könne. Es wundert mich einfach ein wenig, daß man glaubt, junge Menschen würden ein sehr anspruchsvolles Studium auf sich nehmen, um anschließend zu erfahren, wo sie denn arbeiten dürfen zu einem unklaren Einkommen mit aber dann doch selbstverantwortlichen unternehmerischen Risiko.

Wenn die Kommunen wirklich einen Arzt wollen, dann müssen sie ihnen ganz anders entgegenkommen: ihn fest anstellen zu einem festen Gehalt, Personal bezahlen, Bürokratie abnehmen, Urlaubsanspruch festlegen. Die Ärzte Ärzte sein lassen, das haben sie gelernt.

Keine Vorschrift der Medizin schreibt vor, daß eine Kommune keinen Allgemeinarzt anstellen dürfe. Natürlich nicht offiziell, so weit sind die KVen noch nicht und erlauben das nicht - warum die Kassenarztsitze immer an Ärzte gebunden sind und nicht an die Kommunen oder Stadtteile, verstehe ich auch nicht. Ich hätte dann überhaupt kein Problem mich quasi “niederzulassen”. Selbständig arbeiten ist für mich wichtiger als selbständig sein, Hauptsache die Menschen werden versorgt und ich mache mich dabei nicht kaputt und habe genug von meiner Familie und sie von mir. Das berufliche haftungsrechtliche Risiko verbleibt bei dem Arzt (ist ja auch klar, er ist ja der Experte, nicht die Kommune), die Abrechnung samt Personal und Räume übernimmt die Kommune. Und die Kommunen tun sich zusammen für ein anständiges Notdienstmanagement, damit der eine Arzt nicht 250 Tage/Jahr oder mehr rund um die Uhr verfügbar sein muß. Das wäre auch für viele trotz Provinz (die nun einmal nicht so attraktiv für die meisten ist) ein einladendes Modell.

Doch bis es soweit ist, wird es noch lange dauern. Noch ist der Leidensdruck zu klein in der Masse.





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