Rundbrief

Alle paar Monate sendet unsere lokale Gruppe des OFS einen Rundbrief an die Mitglieder um mitzuteilen, was so ansteht und passiert. Ab und zu schreibe ich das Vorwort dazu und ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, die interessierte kleine Welt daran teilhaben zu lassen. So also, zum ersten Mal, das aktuelle Vorwort:

Liebe Geschwister und Freunde im Geist des Hl. Franziskus und der Hl. Klara,

„Liebet Eure Feinde. Tut denen Gutes, die Euch hassen“ (Lk 6,27)

Die Welt, vor allem auch die sich christlich nennende, rüstet sich zum Krieg und betreibt mal wieder mehr Krieg. Seit Jahren mal im Stillen oder vor laufenden Kameras, die neuesten auf allen Kanälen.

Und dann dieses Wort, diese Aufforderung unseres Herrn.

Das Lamm Gottes, das wir in jeder Hl. Messe anbeten und oft in uns aufnehmen. Ein Lamm. Mit das gewaltloseste Tier, das es gibt, absolut wehrlos.

Und bald: das Osterlamm.

Franziskus folgte dem gewaltlosen Lamm Gottes. Mehr wollte er nie. In Seiner Kirche dem gewaltlosen Jesus folgen.
Er wählte die Herrin Armut, weil er wußte, daß Besitz zu Streit führen würde. Das war seine Motivation. Es ging ihm immer um die Liebe.

Unsere Feinde sind nicht Gottes Feinde. Sie sind nicht weniger Seine Kinder als wir.

Und wenn wir dann irdisch scheitern mit dieser Überzeugung, wenn uns die Menschen verlachen, für unvernünftig und weltfremd halten und vielleicht noch Schlimmeres antun (was uns unser gewaltloser Herr auch ankündigt), dann, ja dann, dann „droht“ uns die Auferstehung!

Bis dahin und in wenigen Tagen: Frohe Ostern!





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