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Theologische Erwägungen III

Die Sakramente. Warum gerade so, wie sie sind?

An den Sakramenten, dem heiligen Gedächtnis, den heiligen Zeichen, kann man eigentlich ganz schön zeigen, wie sich Kirche sieht und wo’s da im modernen Verständnis hakt.
Man könnte ja beispielsweise sagen (und das gibt es auch): ach, die Einzelbeichte ist doof, ein Beichtgottesdienst für alle reicht doch vollkommen aus.
Oder aber: Warum muss es denn Brot und Wein sein? In Japan bspw. wäre doch Reis und Saki viel eher kulturell akzeptiert! Gott kann doch auch Reis wandeln!

Sicher kann Er das. Schon Johannes der Täufer hat mal klipp und klar gesagt, der Allmächtige könne aus Steinen Söhnen Abrahams machen.

Nur: wissen wir das im Einzelfall? Können wir Gott vorschreiben: wandle jetzt dies!?
Wohl kaum.

Und genau deshalb hat die Kirche kein Recht, an den Sakramenten etwas Essentielles zu ändern - auch wenn es durchaus Thema interesanter Debatten sein kann, was im Einzelfall essentiell ist. Die Sakramentenspendung durch die Kirche ist dazu da, den Menschen Sicherheit bezüglich der Zuwendung Gottes zu geben. Natürlich könnte Gott Saki in Blut Christi verwandeln, aber bei Wein sind wir uns sicher. Natürlich könnte Gott ohne alles alle Sünden vergeben, doch beim Bekennen des Einzelnen seiner Verfehlungen sind wir uns sicher. Und natürlich - das nur als kontroverses Nebenthema - könnte Gott auch mit einer Frau am Altar die Gaben wandeln, doch bei einem Mann sind wir uns sicher. Diese Sicherheit erwächst aus dem biblischen Zeugnis.

Die Grenzziehung des Essentiellen ist ein wichtiges Thema, und es ist durchaus möglich, dass bei der einen oder anderen Frage diese irgendwann einmal anders gezogen werden als jetzt (ich meine jetzt nicht unbedingt das Frauenpriestertum).

Aber Kern der ganzen Angelegenheit bleibt: mit dem Heil der Menschen - zu nichts, aber auch gar nichts anderem dienen die Sakramente - dürfen keine Experimente gemacht werden. Niemand darf sich das rausnehmen, da muss die Kirche auf der sicheren Seite bleiben.





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