Gott ein DJ?

Dies Domini.

This Is My Church
This Is Where I Heal My Hurt.

So schrieb vor ein paar Jahren (’98) die Band Faithless (passender Name dazu, was?) in dem Song “God is a DJ”.

Und vor vielen Jahren erklang schon “Last night a DJ saved my life”.

Bin ich der einzige, der meint, die Kirche unterschätzt total die therapeutische Kraft von aktueller(!) Musik - und damit auch ihre Möglichkeit, die Menschen zu Christus zu bringen? Für mich selbst ist es immer noch sehr heilsam, bei irgendwelchen seelischen Problemen einfach das Saxophon zu schnappen, eine CD einzulegen und dazu zu spielen. Und für meinen Bruder war sein Klavier seit jeher der beste Therapeut.

Da liegt eine Menge Potential brach.





2 Kommentare zu “ Gott ein DJ?”

  1. Pax et bonum » Was so heilig ist meint:


    Die Webseite von Pax et bonum » Was so heilig ist

    […] “God is a DJ” sang schon vor 14 Jahren die Band mit dem bezeichnenden Namen “Faithless”, glaubenslos. […]

  2. Frank meint:


    Die Webseite von Frank

    “Und für meinen Bruder war sein Klavier seit jeher der beste Therapeut.” - Ist es immer noch, Bruderherz, ist es immer noch.

    Und zu Faithless: Im Booklet ihres ersten Albums “Reverence” steht: “As a Nicheren Shoshu Buddhist, Maxi Jazz’s strong beliefs and the band’s own strong individual beliefs, lead to the name Faithless.”

    Wer Konzerte von Faithless, Depeche Mode, früher Queen, um nur einige bekannte Gruppen zu nennen, besuchte, der weiß, dass diese Konzerte eine Art Gottesdienst-Ersatz sind. Man feiert mit vielen (meist fremden) Menschen, die alle eine Sache verbindet, ein gemeinsames Erlebnis - und glaubt (zumindest für die Länge des Konzerts) an etwas Höheres, Besseres.


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