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Widerspruch?

In den letzten Tagen gab es eine kleine mediale Welle bzgl. der Aussagen von Christoph Cardinal Schönborn über die Vereinbarkeit von Evolutionstheorie und christlichem Glauben (die Détails, des Cardinals Artikel in der New York Times und die Reaktionen darauf finden sich in anderen blogs).

Ich muß sagen, daß mich das gelinde gesagt ein wenig gewundert hat. Denn das Streitthema war ja nicht die Evolution, sondern die Frage, ob Gott darin ein Rolle spielt, ob Er die Regeln festgesetzt hat.
Ich sehe keinen Gegensatz zwischen christlichem Glauben und Evolution, auch wenn ich, ich denke nur an einige Merkmale der menschlichen Anatomie, mich schon frage, ob dies alles im Laufe der Zeit nur aus Zufall hat entstehen können und ob dies überhaupt so ein Überlebensvorteil ist, daß dort evolutiver Druck zur Selektion entsteht. Nun ja, vielleicht habe ich ein beschränktes Verständnis von “Laufe der Zeit”.

Zufall ist ja bekanntlich eine menschliche Kategorie. Muß dies auch für Gott gelten? Ich glaube kaum…

Die Evolutionstheorie hat ja auch mittlerweile ihre Zielvorstellungen formuliert (hin zu komplexeren Organismen), die sie aus empirischer Beobachtung gewonnen hat. Damit widerspricht sie zum Teil ja dem “Zufallsanspruch”, da ja nur ein ungerichteter Zufall wirklich ein solcher bleibt.

Es gibt ja zugegebenermaßen enorme Schwachstellen in der Evolutionstheorie, es seien nur zwei genannt: 1. warum überhaupt Leben und somit warum überhaupt Selektion und 2. wie entstand der erste(!) Kleinstorganismus. Gut, der erste Punkt mag philosophischer Natur sein, aber beim zweiten haut die Wahscheinlichkeitsrechnung übel rein, sprich das ganze ist mehr als unwahrscheinlich - trotzdem irgendwann mal passiert. Davon abgesehen ist das Wie vollkommen unklar, doch wenn schon der Anfang nicht sitzt, wackelt eben das ganze Gebäude.

Doch immer noch verstehe ich nicht den Konflikt mit dem christlichen Glauben, wenn man mal entspannt davon ausgeht, daß nicht alles Zufall (im Sinne Gottes) sein muß, was unserem menschlichen Horizont so erscheint.

Ach ja, hier gibt es ein gutes und ausgewogenes Interview dazu, mit einem Mann, der sowowhl den Kontakt zur Kirche als auch zur Wissenschaft sucht und findet. Das heißt die üblichen Klischees und Plattitüden, die bei anderen Kommentaren auf beiden Seiten hervorbrachen, sucht man hier vergeblich.





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