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Regel Kapitel 2.7

Letzter Teil: 2.6

11. Christus hat im Vertrauen auf den Vater für sich und seine Mutter ein armes und demütiges Leben erwählt, obwohl er achtsam und liebevoll die geschaffenen Dinge schätzte. So suchen auch die Brüder und Schwestern der Franziskanischen Gemeinschaft in Auswahl und Gebrauch die richtige Beziehung zu den irdischen Gütern, wenn sie ihren materiellen Bedürfnissen nachkommen. Sie sind sich daher bewusst, dass sie nach dem Evangelium Verwalter der Güter sind, die sie für alle Kinder Gottes empfangen haben. So mühen sie sich, im Geiste der “Seligpreisungen” ihr Herz von aller Neigung und Begierde nach Besitz und Macht zu befreien, wie “Pilger und Fremdlinge” auf dem Weg zum Vaterhaus.

12. Als Zeugen der künftigen Güter und aufgrund der von ihnen angenommenen Berufung sind sie zur Erlangung der Lauterkeit des Herzens verpflichtet. Dadurch werden sie frei für die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen.

Die Franziskaner und das liebe Geld und die liebe Macht. Über nichts wurde in der 800jährigen Geschichte dieser Bewegung mehr gestritten als über die Fragen des Besitzes.
Auch Laienfranziskaner werden von dieser Frage nicht verschont, dabei stellt sich das in einer Familie noch einmal ganz anders dar. Sein eigenes Ideal darf man nämlich nicht irgendjemandem überstülpen à la “wir leben jetzt alle so”.
Hier kann der gemeinschaftliche Austausch innerhalb des OFS wichtige Impulse und Hilfestellungen geben.
Mehr als diese Grundzüge gibt die Regel zu dem auf den ersten Blick “franziskanischsten” aller Themen gar nicht her. Denn das Wichtige ist nicht der Stand des Bankkontos oder das Geld im Portemonnaie, sondern die Lauterkeit des Herzens, das Freiwerden für andere, das Sich-Lossagen von Besitz und Macht. Franziskus war sich klar, daß Geld und Macht da riesen Hindernisse sind und er kannte sich gut genug, um auf große Distanz dazu zu gehen. Und wer meint, diese Ziele auch mit großem Reichtum zu erlangen, der würde ggf. in einer franziskanischen Ordensgemeinschaft nicht seine Berufung finden. Dabei ist Armut etwas anderes als Elend. Frei gewählte Armut macht frei, unfreiwillige Armut ist ein Elend. Armut kann frei machen für den anderen, frei machen für die Kontemplation, frei für die Aktion. Gegen Elend sollen wir dagegen angehen, weil es der Würde eines göttlichen Abbildes, des Menschen, widerspricht.





Ein Kommentar zu “ Regel Kapitel 2.7”

  1. Pax et bonum » Regel Kapitel 2.8 meint:


    Die Webseite von Pax et bonum » Regel Kapitel 2.8

    […] Letzter Teil: 2.7 13. Wie der Vater in jedem Menschen die Züge seines Sohnes erblickt, des Erstgeborenen von vielen Brüdern, so nehmen die Brüder und Schwestern der Franziskanischen Gemeinschaft jeden Menschen in der Gesinnung der Demut und Menschlichkeit an wie ein Geschenk des Herrn und ein Abbild Christi. Die Gesinnung der Brüderlichkeit macht sie fröhlich und bereit, sich allen Menschen gleichförmig zu machen, vor allem den geringsten. Sie bemühen sich, ihnen Lebensbedingungen zu schaffen, die der Würde der von Christus erlösten Menschen entsprechen. […]


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