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Regel Kapitel 2.8

Letzter Teil: 2.7

13. Wie der Vater in jedem Menschen die Züge seines Sohnes erblickt, des Erstgeborenen von vielen Brüdern, so nehmen die Brüder und Schwestern der Franziskanischen Gemeinschaft jeden Menschen in der Gesinnung der Demut und Menschlichkeit an wie ein Geschenk des Herrn und ein Abbild Christi.
Die Gesinnung der Brüderlichkeit macht sie fröhlich und bereit, sich allen Menschen gleichförmig zu machen, vor allem den geringsten. Sie bemühen sich, ihnen Lebensbedingungen zu schaffen, die der Würde der von Christus erlösten Menschen entsprechen.

14. Mit allen Menschen guten Willens sind sie berufen, zur Verwirklichung des Reiches Gottes eine Welt aufzubauen, die menschlicher ist und dem Geiste des Evangeliums mehr entspricht. Dabei sind sie sich bewusst, dass jeder, “der Christus, dem vollkommenen Menschen, nachfolgt, selbst menschlicher wird.” So werden sie befähigt, ihre Verantwortung im Geist christlicher Dienstbereitschaft sachgemäß auszuüben.

Hier treffen wir, wie vor einigen Beiträgen erwähnt, auf den Kern des Franziskanischen, auf die Geschwisterlichkeit. Jeder, wirklich jeder, egal wie er uns begegnet, soll als Schwester und Bruder angenommen und auch so behandelt werden. Das ist wirklich eine harte Nuß, zumal wir in unserem eigenen Geschwisterleben vielleicht gar nicht das Vorbild dafür erleben und unsere leibliche Familie da noch genug Baustellen aufzuweisen hat.

So gibt es zahlreiche Katholiken, die sich bspw. am interreligiösen Dialog stören, an ökumenischen Bemühungen etc.
Franziskaner können aber gar nicht anders, wenn sie sich treu bleiben wollen, denn alle Menschen sind unabhängig vom Glauben und unabhängig von ihrer Einschätzung unseres Glaubens unsere Geschwister. Und warum soll ich mit meinen Brüdern nicht reden dürfen über das, was ihnen wichtig ist?

Daß Franziskaner oftmals äußerlich als “kirchliche Sozialarbeiter” wahrgenommen werden, hat auch in diesem Anspruch der Brüderlichkeit ihren Ursprung. Für seine Geschwister setzt man sich eben ein, das ist ja vollkommen normal. Losgelöst von der Erfahrung des Geliebtseins vom Herrn, losgelöst von der Glaubenserfahrung und der Weite der Kirche wird dies zwar nie mehr als Sozialarbeit, aber mit dieser Gewißheit Gottes ist es unendlich mehr und heilbringend. Franziskus hat sich immer nur “für” eingesetzt, fast nie “gegen”. Denn wie kann man für einen Bruder sein und gegen einen anderen? Darf man Geschwister bevorzugen? Ein sicheres Zeichen echten franziskanischen Geistes ist es daher, wenn der von Franziskus begeisterte Mensch jegliche Wertungen über andere hintanstellt. Falsche Entwicklungen darf man so benennen, aber Menschen verurteilen nicht. Zumindest nicht, wenn man sich Franziskus verbunden fühlt.





3 Kommentare zu “ Regel Kapitel 2.8”

  1. Susann meint:


    Die Webseite von Susann

    Das, finde ich, ist ein ausnehmend schöner Gedanke.
    Danke für diesen Denkanstoß!

  2. Ralf meint:


    Die Webseite von Ralf

    Ich bedanke mich für diese freundliche Rückmeldung!

  3. Pax et bonum » Regel Kapitel 2.9 meint:


    Die Webseite von Pax et bonum » Regel Kapitel 2.9

    […] Letzter Teil: 2.8 15. Durch das Zeugnis ihres menschlichen Lebens wie auch durch großmütige Initiativen - seien diese persönlicher oder gemeinschaftlicher Art - bemühen sie sich, die Gerechtigkeit zu fördern, vor allem im Bereich des öffentlichen Lebens, indem sie sich bei konkreten Entscheidungen treu zu ihrem Glauben verhalten. […]


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