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Es paßt zu ihm

Ich konnte es, heute mit einer Grippe fast ständig zuhause im Bett, erst nicht glauben, als ich von der Rücktrittsankündigung Papst Benedikts durch meinen besten Freund hörte - wahrscheinlich war ich auch noch zu benebelt vom Fieber. Ich wollte es aber auch nicht glauben.

Doch als auch mir dann klar wurde, daß das keine Ente ist, dachte ich: es paßt zu ihm.

Josef Ratzinger hat nie viel Aufhebens um seine Person gemacht. Was manche Leute anfangs für ein “überhebliches Understatement” hielten, nämlich seine erste päpstliche Selbstbeschreibung als “einfacher Arbeiter im Weinberg des Herrn” zeigt sich eben jetzt in Konsequenz. Hinter der Rücktrittsankündigung steckt bei ihm aber jetzt womöglich - reine Spekulation meinerseits - eine ernsthaftere Erkrankung, so daß ich ihm alles nur erdenklich Gute wünsche. Sein Wunsch, seinen Lebensabend in Gebet und Meditation zu verbringen, nach einem Leben für die Harmonie von Theologie und Vernunft, kommt auch nicht überraschend.

Das Wohl und Wehe der Kirche liegt trotz allen enormen Einflusses nicht am Papst, es ist nicht seine Kirche. Und schon vor Jahrzehnten schrieb der damalige Professor Ratzinger als Hauptgrund für sein Verbleiben in der Kirche, daß es eben Seine Kirche sei, die Kirche Jesu Christi. Alles andere ist weniger wichtig.

Ich habe kein Recht darauf, weil ich nichts dazu getan habe, aber ich bin dennoch auf diesen Papst stolz. Sogar durch seinen Rücktritt zeigt er einmal mehr, daß es nur um den Einen gehen kann, um den Zimmermannssohn aus Nazareth, nicht um die kirchliche Selbstdarstellung.

Möge Gott uns wieder einen Papst schenken, der weiß, daß es die Hauptaufgabe seines Amtes ist, auf Jesus und Seine Kirche zu verweisen.





Ein Kommentar zu “ Es paßt zu ihm”

  1. Sonst schreibe ich nie meint:


    Die Webseite von Sonst schreibe ich nie

    Sonst lese ich immer nur in diesem Blog - vgl. den Namen ;-) - nach einigen Tagen von Fernsehdiskussionen mit (selbsternannten) Experten ist mir aber folgendes aufgefallen.

    Der Papst sollte alles möglich sein:

    - Staatsoberhaupt des Kirchenstaates
    - Macher und Manager in der Kurie
    - Finanzexperte für die Vatikanfinanzen
    - Diplomat für internationale Konflikte

    usw.

    Die wenigsten haben aber davon gesprochen, dass er auch Menschenfischer sein soll - und das an erster Stelle.
    Ich muss zugeben, dass ich meine Meinung ändern musste. Vorurteile wie “Panzerkardinal”, die jahrelang gepflegt werden, haben ein grosses Beharrungsvermögen.
    Habe ich einige Bücher von und über Benedikt anfangs sicherlich aus Neugier gelesen, hat mich seine Sprache im wahrsten Sinne des Wortes “angesprochen” und mir einen neuen Zugang und tieferen Grund zum eigenen Glauben vermittelt.

    Dafür bin ich dem Papst dankbar.
    Gottes Segen für Benedikt.


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