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Geschwisterliche Hilfe

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner (mein Ortsbischof) ist ja ein immer wieder gerne verwendeter Prellbock antikirchlicher Animositäten, die auch häufig theologisch im Trüben fischen. Wer zur letzten groß kommentierten Äußerung und Anweisung seinerseits, daß katholische Religionslehrer nicht mit katholischen Kindern an interreligiösen Gebeten teilnehmen, was finden will, hat im Netz genug Möglichkeiten.

War übrigens mal wieder interessant zu lesen, wie manche direkte und indirekte Verkündigungsbeauftragte da verbal einen auf dicke Hose machen. Wenn ich so von meinem Chef in aller Öffentlichkeit reden würde, würde der mich feuern.

Zu Recht.

Katholische Relilehrer können dies (eben katholische Relilehrer) nur aufgrund der kirchlichen Missio (”Sendung”!) sein, und diese erteilt der zuständige Bischof, sonst niemand.

Nun, wie dem auch sei, es seien jedem seine 15 Minuten Ruhm gegönnt.

Der evangelische Landesbischof von Bayern sagt übrigens folgendes dazu (und das findet man hier in der Mittelbayerischen Zeitung, aber nicht in der BLÖD):

Ich glaube, dass das wirklich falsch verstanden worden ist. Es gibt öfter mal Äußerungen von Kardinal Meisner, denen ich nicht zustimme, aber diese kann ich wirklich voll bekräftigen. Es geht ja nicht darum, dass man nicht mit Muslimen ein Adventslied singen darf. Doch wir können nicht so tun, als könnten wir gemeinsam Gottesdienst feiern. Ich kann aber die Muslime einladen und sagen: Schau doch mal, wie die Christen Gottesdienst feiern. Seid herzlich willkommen. Und dann gehe ich umgekehrt mit in die Moschee. All dieses ist sogar notwendig.





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