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Wow!

Die Katholische Kirche hier in Düsseldorf bläst die Missionale 2016 ab (auch kath.net berichtet darüber)!

Damit habe ich nicht gerechnet - aber wirklich überraschen tut es mich auch nicht. Die Quasi-Abschiedspredigt des ehemaligen Stadtdechanten an Fronleichnam (leider nicht online gefunden) deutete schon darauf hin: seine mehr als zehn Jahre als oberster Repräsentant der Kirche in der Landeshauptstadt ließen ihn zu der Erkenntnis kommen, daß nicht der Papst, nicht die Sexuallehre, nicht der Zölibat oder Priestermangel, sondern der Wunsch einer breiten Kirchenbasis, daß alles so bleiben solle wie bisher - und zwar auf lokaler Ebene - der Hauptgrund für eine schrumpfende Kirche seien.

Und jetzt gibt es, wenige Wochen später, den Beleg für diese These.

Natürlich kann das “Team der 72″, an dem auch Geschwister des hiesigen OFS beteiligt waren, seine Enttäuschung nicht so deutlich artikulieren, wie sie gefühlt wird, positive Formulierungen müssen da sein. Doch das Dilemma wird klar.

Es gilt immer noch das, was schon der damalige Erfurter Bischof Joachim Wanke im Jahr 2000 als Nachwort schrieb:

Unserer katholischen Kirche in Deutschland fehlt etwas. Es ist nicht das Geld. Es sind auch nicht die Gläubigen.
Unserer katholischen Kirche in Deutschland fehlt die Überzeugung, neue Christen gewinnen zu können [ich würde gar behaupten: zu wollen].
Das ist ihr derzeit schwerster Mangel.
In unseren Gemeinden, bis in deren Kernbereiche hinein, besteht die Ansicht, dass Mission etwas für Afrika oder Asien sei, nicht aber für Hamburg, München, Leipzig oder Berlin.

Und da das zweifellos so ist - zumindest in der breiten Mehrheit - darf auch die Kirche in der breiten Mehrheit hierzulande ganz arg schrumpfen, damit habe ich dann kein Problem. Ist allerdings schade um die Menschen, die Christi Liebe nicht erfahren, denn für die ist das Evangelium ja da. Auch hier in Düsseldorf, in der entchristlichsten Stadt in NRW.





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