Archiv für die 'Pax et bonum' Kategorie



Free-Style-Liturgie

Veröffentlicht am Wednesday, 23. July 2008, 21:13

Frage: Was meinen Sie mit dem „unordentlichen Ritus“?

Antwort: Faktisch gibt es den ordentlichen, den außerordentlichen und den unordentlichen Ritus. Letzterer ist von keinem Konzil beschlossen und zeichnet sich durch zahlreiche Beliebigkeiten aus. Da werden zum Beispiel Passagen aus dem „Kleinen Prinzen“ von Antoine Saint-Exupéry vorgelesen oder irgendwelche, aus obskuren Quellen stammenden Messkanones benutzt. Da gibt es eine unheimliche Abenteuerlust bei den Priestern. Mich ärgert daran, dass diejenigen, die den außerordentlichen Ritus praktizieren wollen, in den hintersten Winkel verbannt werden, für diesen Unfug aber ist in vielen Kirchen Platz. Genau umgekehrt müsste es sein.

Frage: Viele Priester, die zu einer sogenannten „kreativen Gottesdienstgestaltung“ greifen, wollen den Menschen entgegenkommen. Ist das nicht ein berechtigtes Anliegen, gerade, was den Musikstil angeht?

Antwort: Nein, das muss misslingen. Viele der neuen geistlichen Lieder sind dilettantisch gemacht. Ich bin selber Jazzmusiker und bin auch für die Unterhaltungsmusik sehr aufgeschlossen. Ich bin an der Universität auch mit Pop-Musik befasst und interessiere mich sehr dafür. Bedauerlich ist, dass schlechte Unterhaltungsmusik, die nicht diskothekenfähig ist und nie in die Charts kommen würde, als neues geistliches Lied in die katholische Kirche kommt. Und das kirchensteuersubventioniert!

Frage: Kritisieren Sie hier hauptsächlich die Qualität der Musik oder den mangelnden geistlichen Tiefgang dieser Lieder?

Antwort: Beides, das mangelnde handwerkliche Können und den fehlenden geistlichen Tiefgang. Besonders peinlich sind in dieser Hinsicht Stadiongottesdienste bei Katholikentagen und Papstbesuchen, wo Gesänge erklingen, von denen viele bald vergessen werden wie Eintagsfliegen.

Aus der Tagespost.

22. § 1. Das Recht, die heilige Liturgie zu ordnen, steht einzig der Autorität der Kirche zu. Diese Autorität liegt beim Apostolischen Stuhl und nach Maßgabe des Rechtes beim Bischof.

§ 2. Auch den rechtmäßig konstituierten, für bestimmte Gebiete zuständigen Bischofsvereinigungen verschiedener Art steht es auf Grund einer vom Recht gewährten Vollmacht zu, innerhalb festgelegter Grenzen die Liturgie zu ordnen.

§ 3. Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern.

Aus dem Dokument “Sacrosanctum Concilium” des Zweiten Vatikanischen Konzils.


Schon lange ganz oben

Veröffentlicht am Friday, 18. July 2008, 11:55

Tibet ist nicht nur buddhistisch, sondern hat, auch wenn es der Dalai Lama nicht gerne hört, auch eine, wenn auch (noch?) kleine katholische Tradition:



Durchexerziert

Veröffentlicht am Friday, 18. July 2008, 07:56

Zuletzt hier erwähnt, geht gerade der Streit innerhalb der Anglikanischen Gemeinschaft munter weiter. Ein Großteil der Bischöfe taucht bei der zehnjährlichen Konferenz aus Protest gegen die moralischen Liberalisierungen der westlichen Ableger dieser Gemeinschaft gar nicht mehr auf, sie organisierten gar ihre eigene Konferenz in Jerusalem.

Die beste Quelle für mehr zu diesem traurigen Verlauf ist immer noch der Weblog von Ruth Gledhill (auch wenn ich ihre theologische Position nicht teile, bin aber auch kein Anglikaner).

Die Anglikaner sind unter 100 Milionen, und dieser Streit dauert seit Jahren an und droht sie als Gemeinschaft zu zerbrechen. Man stelle sich das jetzt mal in der Kirche vor….

Gut, daß wir den Papst haben.


Klingt gut

Veröffentlicht am Thursday, 10. July 2008, 09:41

In der online-Ausgabe der Tagespost erklärt die Präsidentin des polnischen Laienrates dessen Selbstverständnis (die Mitglieder werden von den Bischöfen ernannt):

Es geht nicht darum, die Bischöfe oder den Papst zu kontrollieren, sondern mit ihnen zusammen dafür zu sorgen, dass es in der Gesellschaft radikale Christen gibt.

So soll es sein. An mir hätte ich da noch einiges zu arbeiten …


Stimmt

Veröffentlicht am Tuesday, 08. July 2008, 09:50

Man reformiert die Kirche nicht anders, als indem man an ihr leidet.

Man reformiert die sichtbare Kirche nicht anders, als indem man für die unsichtbare Kirche leidet.

Man reformiert die Laster der Kirche nur, indem man das Beispiel ihrer heroischen Tugenden verschwenderisch ausschüttet.

Georges Bernanos (1888-1948) (Quelle als mp3)

(Bernanos war ein erbitterter Kritiker der Katholiken seiner Zeit, ob Klerus oder nicht - aber nie der Kirche als Träger des Evangeliums)


Wir sind es

Veröffentlicht am Tuesday, 08. July 2008, 09:40

Man sagt, vieles in diesem Land werde immer unmenschlicher, somit auch unchristlicher. Von 82 Millionen Menschen nennen sich über 50 Millionen Christen.

Nicht das Land wird unchristlicher, wir sind es.


Am geeignetsten Ort

Veröffentlicht am Thursday, 03. July 2008, 14:48

Woodstock ist Mythos, Mythos der neuen Wallfahrtsorte, der Rockfestivals. Wenn diese auf die Wallfahrtsorte jenseits der Moden treffen, ist das eine sehr interessante Synthese.

Geschieht gerade in Kevelaer, dem alten und neuen Wallfahrtsort.


Wie man’s falsch macht

Veröffentlicht am Tuesday, 01. July 2008, 11:04

Daß Europa nicht gerade ein christliches Revival erlebt, ist, so denke ich, überall erkennbar. Gerade dann finde ich es tragisch, wenn Geschwister im Glauben die Kirche Christi und den Glauben an Ihn mehr als schlecht anbieten. Sobald, was leider nahezu an der Tagesordnung erscheint, die Kirche sich in der Defensive wähnt, reagiert sie nur wie ein verwundetes Tier und agiert nicht mehr mit der Herrlichkeit und Glücksstiftung ihrer Botschaft der Liebe in Jesus von Nazareth.

In Andalusien gibt es hierfür ein beredtes Beispiel. Iubita mea wurde gar so wütend, daß sie den Handzettel (vulgo Flyer) gar nicht zuende gelesen hat.

Es geht um die Moschee/Kathedrale in Córdoba. Sicherlich gehen über 90% der Touristen nicht wegen des christlichen Sakralbaues, den es so oder so ähnlich an vielen Orten des Landes gibt, sondern wegen der einstmals zweitgrößten Moschee der Welt (damals nur von Mekka übertroffen) in dieses Bauwerk. Es ist extrem beeindruckend und die Atmosphäre dort in Fotos kaum festzuhalten. Die christliche Hand hat dort leider mehr zerstört als positives gewirkt.

Doch die Ortskirche scheint es - in Auszügen - sehr anders zu sehen:

Die Christliche Umwandlung

König Fernando III el Santo (der Heilige) eroberte Córdoba im Jahr 1236 zurück. Es war sein Wille, daß beim Einmarsch in die Stadt das Kreuz dem königlichen Banner voranging, um auf diese Weise zu symbolisieren, daß ihm die Wiedergewinnung des christlichen Glaubens [geht das überhaupt?] mehr wert war als die Gebietseroberung [sicher…]

… Es ist offensichtlich, daß die Christen sich danach sehnten das Evangelium zu verkünden, für welches so viele ihr Leben gelassen hatten. Es handelte sich dabei darum, eine heilige Stätte wiederzuerlangen, der ein dem christlichen fremder Glaube auferlegt worden war. …

Eine Reflexion

Es ist die Kirche, welche über das Domkapitel möglich gemacht hat, daß die antike Moschee des westlichen Kalifats, die älteste Kathedrale Spaniens und Weltkulturerbe, heute nicht nur ein Haufen Ruinen sind. Denn eine der Missionen der Kirche war immer schon die Bewahrung und Inspiration von Kirche und Kultur…

Es ist zwar richtig, daß der älteste Teil der Moschee genau da gebaut wurde, wo vor ihrer Zerstörung durch die arabischen Eroberer die christliche Basilika San Vicente stand, aber so eine Wortwahl und so ein immer noch Eroberung atmender Wortschatz ist alles andere als Verkündigung - so was ist eher Ausladung als Einladung!


Europa lebt

Veröffentlicht am Wednesday, 18. June 2008, 09:22

Daß der Europäer der Zukunft mehrere Sprachen sprechen soll, kann man verstehen, schließlich wächst so nach und nach wirklich dieser Kontinent zusammen. Es ist dann immer wieder schön, gelungene Beispiele dieser Sprachenvielfalt zu finden.

In unserer Pension in Cádiz fanden wir ein Exemplar dieser Vielfalt, die Information für die Gäste in sechs Sprachen, darunter auch auf Deutsch. Ich kann es dem geneigten Leser nicht vorenthalten, stelle aber das Original nicht als Scan rein, da ich die Telefonnummern weglassen möchte. Daher wirklich sorgfältig abgetippt:

Geehrte Klienten informieren ihnen diesen apartir von 22:30 bei 8:30, daß der Empfang bleiben wird, schloß. Wir erbitten ihnen diesen apartir von diesen Stundenmarken sicher davon, die Türen für Sicherheit von allem gut zu schließen. Falls es ihnen entsteht, verständigt jedes Problem jemanden dieser Telefone xxx - xxx oder geht Die in C gefundene Quelle zum Gasthaus / San Fernando N° 51. Wenn der Tag Ausgang Sie kommen vor 8:00 am Morgen hinaus, es deponiert die Schlüssel im Briefkasen des Einganges.

Ist doch gut verständlich!


Angeblogged

Veröffentlicht am Tuesday, 10. June 2008, 09:42

Wieder da (war mehr als schön), irgendwann geht es auch hier weiter …


Abgeblogged

Veröffentlicht am Friday, 23. May 2008, 13:16

Hatte in der letzten Zeit viel außervirtuell zu tun, und jetzt folgen zwei Wochen (verdienter) Urlaub in Andalucía.

Hasta entonces!


Weiter mit Mission

Veröffentlicht am Thursday, 15. May 2008, 08:43

Es fing an in Bonn …

Nightfever.



Paris, Brüssel, Lissabon, Budapest, Wien …

Veröffentlicht am Wednesday, 14. May 2008, 22:54

und 2009 Düsseldorf.

Zwischen Pfingsten und Fronleichnam 2009 (also ein sehr überschaubarer Zeitraum) soll hier eine stadtweite missionarische Bewegung aktiv werden, um meine Mitmenschen für das Evangelium zu gewinnen. “Öffnet die Türen für Christus”, lautet das Motto.

Alles in allem hört sich das sehr gut an, was man hier lesen kann. Vieles ist noch in der Mache, jedeR von uns ist gefordert!


Beichten? Ich? Wozu!?

Veröffentlicht am Wednesday, 07. May 2008, 22:52

Wer diese Meinung teilt, insbesondere als Katholik oder Orthodoxer, dem empfehle ich diese Seite. Aber nur draufgehen, wenn man sicher ist, daß man nichts zu beichten hat.

Aber wer eigentlich schon meint, daß das ganze doch vielleicht was sein könnte, das man mal angehen müßte, aber nicht so sicher ist etc., der sollte sich diese Seite mal genauer ansehen.


Bedenke, was Du tust …

Veröffentlicht am Monday, 05. May 2008, 08:51

… ahme nach, was Du vollziehst und stelle Dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes!

So sprach gestern nachmittag der Bischof von Hildesheim und ehemalige Kölner Weihbischof Dr. Norbert Trelle zu zwei Franziskanern, die er zu Priestern der Heiligen Kirche weihte - Br. Natanel Ruf ofm und Br. Chie Thien Vu ofm. Insbesondere dadurch, daß die Familie eines der Neupriester vietnamesischer Herkunft ist, kam die Katholizität der Kirche wieder sehr schön zum Aufscheinen.

Mögen sie sich ihres Dienstes immer würdig erweisen und die Kraft und Gnade Gottes tagtäglich neu erfahren!

Es war im übrigen sehr schön, mal wieder so viele mir bekannte Brüder auf einen Haufen zu sehen.


B16 und die USA

Veröffentlicht am Tuesday, 29. April 2008, 23:48


Kein Zuhause

Veröffentlicht am Tuesday, 29. April 2008, 23:22

Und noch einmal ein Link, diesmal nicht so angenehmen Inhaltes, aber gerade deswegen bitter nötig: die Organisation Christian Solidarity Worldwide (CSW) hat einen Bericht (pdf-Datei) über die Folgen für die Menschen veröffentlicht, die den Islam als Glaubensgemeinschaft verlassen - insbesondere auch in westlichen Ländern.

No place to call home

Lesen. Augen auf. Und dennoch vorurteilsfrei bleiben (denn auch die muslimischen Geschwister(!) haben den gleichen Vater, auch wenn sie ihn “nicht kennen”, wie Jesus über die Samariter sprach…).


Gutes geht weiter

Veröffentlicht am Tuesday, 29. April 2008, 23:10

Nach dieser kurzen Nachricht über den Beginn eines theologischen Gesprächs auf höchster Ebene zwischen den Weltreligionen zeigt dieser Artikel (auch auf Englisch) erste positive Fortsetzungen dieser Tendenz auf regionaler Ebene. Endlich.


Östliches Osterfest

Veröffentlicht am Sunday, 27. April 2008, 20:07

Dies Domini.

Allen Christen der Kirchen des Ostens wünsche ich ein gesegnetes und frohes Fest der Auferstehung unseres Herrn!


Ganz frisch

Veröffentlicht am Sunday, 20. April 2008, 22:25

Dies Domini.

Am 10. Dezember 1977 sprach der eben erwähnte Erzbischof und Märtyrer Oscar Arnulfo Romero folgende Worte:

Es muy fácil ser servidores de la palabra sin molestar al mundo, una palabra muy espiritualista, una palabra sin compromiso con la historia, una palabra que puede sonar en cualquier parte del mundo porque no es de ninguna parte del mundo —una palabra así no crea problemas, no origina conflictos.
Lo que origina los conflictos, las persecuciones, lo que marca la Iglesia auténtica es cuando la palabra quemante, como la de los profetas, anuncia al pueblo y denuncia: las maravillas de Dios para que las crean y las adoren, y los pecados de los hombre que se oponen al Reino de Dios para que los arranquen de sus corazones, de sus sociedades, de sus leyes, de sus organismos que oprimen, que aprisionan, que atropellan los derechos de Dios y de la humanidad.
Éste es el servicio difícil de la palabra.
Pero el Espíritu de Dios va con el profeta, va con el predicador, porque es Cristo, que se prolonga anunciando su Reino a los hombres de todos los tiempos.

Ganz frisch ist diese Rede, nicht wahr (zumindest für die hispanophilen)?


Gespaltene Seele

Veröffentlicht am Sunday, 20. April 2008, 22:05

Dies Domini.

Manches Mal rege ich mich über mich selbst auf, jetzt ist es mal wieder so weit. Da lese ich gerade, daß ein Kardinal gestorben ist, ursprünglich aus Kolumbien stammend und die letzten fast 20 Jahre in Rom tätig, da denke ich mir als erstes: Na, dann wird’s ja mit der Seligsprechung vo Oscar Romero endlich weitergehen, dieser Kardinal war ja diesbezüglich (aus persönlichen Gründen) ein großer Bremser.

Eigentlich hätte ich denken sollen:

Möge der Herr seiner Seele Gnade erweisen und ihn aufnehmen in Sein Reich.


Trost und Trauer

Veröffentlicht am Thursday, 17. April 2008, 22:50

Wenn sich “der Herr Papst”, wie Franziskus ihn liebevoll und vielleicht auch etwas ironisch nannte, sich heute unangekündigt mit Opfern des amerikanischen Pädophilie-Skandales trifft (Hunderte bis Tausende wurden über Jahre hinweg von Priestern mißbraucht - manche Diözese ist jetzt bankrott, weil ihre feigen Bischöfe eben alles unter den Tisch kehrten), dann zeigt er sich als wahrer Seelsorger, spendet Trost in Zeiten größter Trauer und Verletzung. Er schert sich nicht um Ämter, geht ihm um den Menschen. Wenn schon seine bischöflichen Mitbrüder versagen, darf er sich da nicht einklinken. Ein wahrer Seelsorger.


Paulusjahr

Veröffentlicht am Thursday, 17. April 2008, 22:18

Daß B16 dieses Jahr zum Paulus-Jahr gewählt hatte, hatte ich schon wieder vergessen, als ich mich entschied, mir mal wieder dessen Briefe und die Apostelgeschichte vorzunehmen. Letztere mal wieder nach vielen Jahren in einem durchzulesen, war und ist wirklich ein großer Gewinn. Die Evangelien lehren uns die Worte und das Leben des gekreuzigten und auferstandenen Herrn,die Apostelgeschichte ist aber m.E. nach nicht minder wichtig, da sie uns zeigt, wie wir diesen Glauben leben können, welche Drangsale auf uns warten könnten, wie man missionarisch sein kann - kurz: wie Christsein geht.

Und dann stieß ich heute auf diesen Abschnitt im Brief an die Römer:

Du nennst dich zwar Christ und verlässt dich auf das Gesetz, du rühmst dich deines Gottes, du kennst seinen Willen und du willst, aus dem Gesetz belehrt, beurteilen, worauf es ankommt; du traust dir zu, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis, Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer, für den im Gesetz Erkenntnis und Wahrheit feste Gestalt besitzen. Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber belehrst du nicht. Du predigst: Du sollst nicht stehlen!, und stiehlst. Du sagst: Du sollst die Ehe nicht brechen!, und brichst die Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber Tempelraub. Du rühmst dich des Gesetzes, entehrst aber Gott durch Übertreten des Gesetzes. Denn in der Schrift steht: Euretwegen wird unter den Heiden der Name Gottes gelästert.

Okay, ein Wort habe ich absichtlich geändert, denn es war mir, als spräche der Text mich direkt an. So sind wir zu oft - wegen unseres Verhaltens wird der Name Gottes (”Geheiligt werden Dein Name”) geschmäht, weil wir alles andere als ein gutes Beispiel geben. Die Frage ist nicht, wie man ein christliches Beispiel abgibt, das tut man immer, sobad man sich wagt Christ zu nennen, sondern wie ein gutes…
Ich richte, weil ich zu wissen glaube worauf es ankommt. Ich be-und manchmal verurteile, obwohl ich zumindest im Herzen manchmal dasselbe tue.

Vielleich ist es nur eine kleine Frucht, aber das Lesen der Briefe des Paulus an die etablierte, sich sicher wähnende Glaubensgemeinschaft als an die unsrige, ist zumindest für mich nicht allzu falsch…


Anspruchsvolles

Veröffentlicht am Saturday, 12. April 2008, 23:43

Dies Domini.

Ich weiß gar nicht, ob ichi ihn schon erwähnt habe (befürchte nein), nachdem der Autor mir ja selbst geschrieben hatte. Es gibt einen sehr guten und intellektuell anspruchsvollen katholischen Blog (also nicht so wie der hiesige), der ab sofort auch in der Linkliste erscheint:

Jobo72


In Irland

Veröffentlicht am Saturday, 12. April 2008, 21:10

Die Franciscan Friars of the Renewal in Irland. Ein Interview mit dreien von ihnen, einen (den crazy Br. Martin) habe ich vor Jahren London kennenlernen dürfen. Sehenswert.