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Archiv für July, 2003



Les, les

Veröffentlicht am Thursday, 31. July 2003, 22:45

Ein schöner Tag, ich habe nämlich noch zwei Bücher von George Bernanos (s. Eintrag vom 20.07.) und die “Pensées” von Blaise Pascal sowie die Psalmenübersetzung von Martin Buber leihweise zum Lesen bekommen können. *Freu*


Zurück

Veröffentlicht am Wednesday, 30. July 2003, 21:27

Es gibt ja Menschen, man glaubt es kaum, die werfen konservativen (also “bewahrenden”) Theologen, unter ihnen auch solche in leitenden Positionen in der Kirche, eine “rückwärts gewandte Theologie” vor.
Ist ja eigentlich ein Kompliment, auch wenn’s nicht so gemeint ist. “Re-ligio” ist die Rück-bindung, das Festbinden an ein Fundament. Ich freue mich daher sehr über eine an Jesus und Seine Apostel “rückwärts” gewandte Theologie.
Wer seine Wurzeln nicht hegt und pflegt, der verdorrt.


Mensch

Veröffentlicht am Monday, 28. July 2003, 23:01

Wahrscheinlich hat es einigen Ärger ausgelöst (Blasphemievorwurf und so), aber dieses Bild mit dem Titel “Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind” von Max Ernst hat mir schon immer gut gefallen (man beachte den hinunter gefallenen Heiligenschein!), vielleicht auch deshalb, weil ich seine anderen surrealistischen Bilder auch mag und sowieso ein Surrealismus-Fan bin.
Darf man als Christ so ein Bild mögen? Na klar (zumal die Frage schon albern ist). Es zeigt meines Erachtens eher ein beschränktes Jesusbild, wenn man die Menschwerdung nicht in all ihren Dimensionen realisiert. “Er war uns in allem gleich, außer der Sünde” steht im Hebräerbrief. Das heißt eben unter anderem auch, dass Jesus sich mit den zeitgenössischen Werkzeugen die Zähne geputzt haben mag und wohl täglich zu irgendeinem galiläischen Plumpsklo ging. Und die zeitgenössischen Erziehungsmethoden mögen auch dabei gewesen sein, warum auch nicht. Extrem menschlich halt.

Dass Gott Mensch geworden ist (beziehungsweise, für Außenstehende, geworden sein soll), und zwar ein ganz alltäglicher dazu, ohne großen Pomp, im Gegenteil, schafft eine Spannung im Glauben, die man nicht verdrängen sollte, auch wenn’s dann einfacher (und falscher) wird.

“Durch ihn und auf ihn hin wurde alles geschaffen” lehrt uns Paulus über diesen Jesus. Und er war auch mal ein kleiner Knirps und machte sich in die Hose.


Unbemerkt

Veröffentlicht am Sunday, 27. July 2003, 20:13

Dies Domini.

Wenn über die Kirche gesprochen wird, dann zumeist negativ. Nun gut, das kennt man ja. Wenn man neben allgemeinem Gejammer auch mal über was Spezielles gemosert wird, dann zumeist die kirchliche Moraltheologie. Okay, abgehakt. Das sind aber die Großthemen bloß hierzulande bzw. in den Industrienationen, also der absoluten Minderheit der weltweiten Christenheit.
Mich verwundert immer mehr die stillschweigende Übereinstimmung aller kirchlichen Flügel, die sich sonst zerfleischen, über ein Thema seltenst zu sprechen: die Kirchliche Soziallehre.
Woran mag das liegen?
Ich spekuliere mal ein wenig, aber was da über die Spekulation mit Aktien, Vertragsbedingungen, Arbeitsrecht, liberaler Marktwirtschaft und Kapitalismus steht, lässt den konservativen katholischen Hochadel wohl ebenso verschämt zu Boden blicken wie den bei IKvu engagierten Chefarzt oder Bankkaufmann…


Entfernung

Veröffentlicht am Sunday, 27. July 2003, 17:29

Dies Domini.

Je mehr ich mit Atheisten oder anderen Ungläubigen (Agnostiker glauben ja nach eigener Meinung auch nicht) debattiere bzw. diskutiere, was ich bei kath.de viel zu häufig tue, desto bewusster wird es mir, dass es sich um eine rein rational unüberwindliche Differenz handelt. Die Schlucht ist zu groß, überspringen kann man sie nur mit Gottes Hilfe und einer Vorbereitung darauf (Einsicht, dass das eigene Hirn nicht der Weisheit letzter Schluss ist).
Daher ist es mal wieder soweit: ich frage mich, warum ich das tue.


Der kleine Skeptiker

Veröffentlicht am Saturday, 26. July 2003, 18:31

Von der Homepage der Eifellady:

Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal 3 Embryos…

Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.

Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet.

Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt`s doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch noch nicht so genau. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.

Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.

Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon jetzt viel zu kurz ist.

Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine einzige Quälerei, und dunkel.

Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weis, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

Der kleine Skeptiker: Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?

Der kleine Gläubige: Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der kleine Skeptiker: Quatsch! Von einer Mutter habe ich ja noch nie was gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören, oder spüren wenn sie unsere Welt streichelt. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt.

(Autor: Unbekannt)


Den Glauben begründen

Veröffentlicht am Saturday, 26. July 2003, 18:22

Stöbert man ein wenig im Netz der Netze, so findet man nicht nur im deutschsprachigen Raum eine Menge Diskussionsforen über den Glauben generell oder über den christlichen im speziellen, manchmal auch über den katholischen ganz speziell. Wie auch immer, selten wird respektvoll miteinander umgegangen (ich habe mich da auch nicht nur positiv hervorgetan), es werden alle Register gezogen, auch und besonders durch Anhänger verschiedener Religionen bzw. Glaubensrichtungen.
Betrachtet man jedoch die Langzeitwirkungen solcher rein verbaler Schlagabtausche, wird man wohl ernüchtert sein. Tieferes Verständnis, geschweige denn Annäherung, in die Position des Gegenüber stellt sich selten ein. So zumindest meine Erfahrung.
Wozu also das alles?

Ich persönlich eigne mich nicht für eine rein verbale Verteidigung des Glaubens, bin kein “Apologet”. Es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Manche Dummheiten kann man zwar nur schweren Herzens oder gar nicht unkommentiert stehen lassen (besser wäre es wohl), aber die Wahrheit drängt sich eben nicht auf.

Ich finde es auch seltsam, wenn Mitmenschen mit großen intellektuellen Klimmzügen den Glauben entweder ad absurdum oder verteidigen wollen. Das ist doch keine Eliteleistung! Als ob Analphabeten, die solches nicht verstehen (da bin ich nicht selten Analphabet), nicht glauben “dürften”.

Es geht um Liebe. Und der Glauben ist ein Geschenk, welches jedem gemacht werden kann.

Hat mit Apologetik also null zu tun.


Blickwinkel

Veröffentlicht am Thursday, 24. July 2003, 22:44

Eine Bitte: vielleicht kann mir ja mal jemand ernsthaft und unpolemisch erklären, warum so viele Gruppen, Grüppchen und Einzelmenschen immer und ständig die Kirche nach ihren eigenen Vorstellungen “reformieren”, “verändern”, natürlich “verbessern” wollen.

Ich habe genug mit mir zu tun.

Sind die etwa schon fertig?


Einbildung

Veröffentlicht am Thursday, 24. July 2003, 21:57



Nicht hellhäutig, keine langen Haare, kein großer Schönling, kein langer Bart. Wozu auch? Du sollst Dir kein Bild machen. Ein falsches erst recht nicht.

Ach ja, dieses Bild ist natürlich auch falsch.


Mission?

Veröffentlicht am Wednesday, 23. July 2003, 20:31

Vor einigen Wochen hatte ich anlässlich einer Gartenparty ein stundenlanges Gespräch mit einem jungen (etwa gleichaltrigen) weiblichen Wesen, für so etwas bin ich ja immer zu haben. Irgendwann kamen wir auf Gott und die Welt, und sie meinte, über den Buddhismus wieder zu Jesus gefunden zu haben. Meine Stirn legte sich in Falten, mein Interesse war geweckt, ebenso meine kleine missionarische Ader angezapft. Nach einigem Nachfragen war dann schnell klar, dass für sie Gott eigentlich eher “das Göttliche”, also unpersönlich, war, dass Jesus genauso wie Buddha “erleuchtet” sei, dass da eigentlich kein großer Unterschied sei etc.
Hmmm. Warum kommt so etwas so häufig vor? Nun, weiter. Die Bibel las sie nicht und kannte sie kaum, Jesus hat sie irgendwie anders “erfahren”. Überhaupt war Erfahrung alles. Wahrheit beruhte für sie allein auf Erfahrung. Wieder so eine häufige Erscheinung, zusammen mit der Bibelablehnung. Offenbarung wird abgelehnt, wenn sie nicht urpersönlich und individualisiert stattfindet.
Aber der Knackpunkt lag woanders. Gott war für sie so groß, so omnipräsent (so weit, so gut), dass sie es für unmöglich erachtete, dass sich dieser zu 100% in einem Menschen “wie Du und ich” manifestiert. Sie dachte ehrlicherweise auch immer, im Christentum sei Jesus eine von potentiell mehreren möglichen Gottesmanifestationen. Gott komplett(!!) im Menschen war ihr vollkommen neu (was mich nicht wundert, wo wird das einem auch erzählt?). Als ich ihr dann klar machte, dass eben der Schöpfer allen Seins, der Macher aller Galaxien, Raum und Zeit, des Großen und Kleinen, zu 100% Mensch wurde, der sich neben uns auf den Gartenstuhl hätte setzen können, da rief sie erstaunt aus: “Dann bin ich kein Christ!”

Gut, dachte ich. Natürlich nicht gut, dass sie es nicht ist, sondern gut, dass sie es weiß. Gut, dass sie um diese Ent-Täuschung über das Wesen von Jesus reicher wurde. Erst so kann eine neue Annäherung möglich werden, denke ich.

Über das Kreuz habe ich erst gar nicht angefangen, obwohl der Unterschied zwischen einem lächelnd entschlafenden Gautama und einem am Kreuz erbärmlich leidenden Jesus größer kaum sein könnte. Es war schon zu spät.

Ob das jetzt Mission war?

Ach, wenn die Menschen doch zumindest wüssten, was die ablehnen, wenn sie das Christentum meinen.


Brille?

Veröffentlicht am Tuesday, 22. July 2003, 22:44

Tja, was einem selbst vollkommen klar erscheint, kann für andere fremd sein. Und man merkt es kaum. Besonders beim Thema religiöses Wissen ist das ein Problem, und ich bin der Sache selber auf den Leim gegangen.

Was heißt denn “Pax et bonum”? Warum überhaupt? Nun, es ist der klassische franziskanische Gruß. Auch wenn schon kurze Zeit vor Franziskus jemand mit diesem Ruf durch die Gassen Assisis rannte (wie Thomas von Celano berichtet), es ist jetzt das schriftliche wie mündliche Markenzeichen schlechthin. Gerne wird auch die ital. Variante des “Pace e bene” benutzt, auf Deutsch wird das Ganze mal mit “Frieden und Heil”, mal mit “Frieden und alles Gute” übersetzt.

Der bedeutendste Biograph des kleinen Franz (ha, noch was, ein anderer Name, “poverello”, der kleine Arme, wird auch für ihn oft gebraucht) war übrigens auch erster Provinzial (bzw. so würde man das heute nennen) der Kölnischen Franziskanerprovinz


Muss nicht sein

Veröffentlicht am Tuesday, 22. July 2003, 15:42

Übrigens, ich werde mich in diesem log nicht zu den “Fällen” Hasenhüttl oder Felber äußern (im zweiten Fall gab’s ja ein happy-end vorerst), ebensowenig zu irgendwelchen Forderungen von “WsK” oder IKvu (auch wenn es kein Geheimnis ist, dass ich davon nur wenig halte). Das tun andere bereits, mal mit mehr, mal mit weniger Informationskompetenz (letzteres besonders in den Medien, schon erstaunlich). Dass allerdings Leute “drohen”, die Kirche zu verlassen, wenn Prof. Hasenhüttl nicht wieder eingesetzt werden sollte (hier gelesen), erinnert mich an Gespräche mit dem Generalvikar der Erzdiözese Köln, der selbige Drohungen auch von Hundebesitzern gehört hat, die mit ihrem Herzallerliebsten (Hund, nicht Mensch) nicht in den Dom durften…
Mist, doch geäußert…


Position

Veröffentlicht am Monday, 21. July 2003, 20:32

Allein den Betern

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug’ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Das Gedicht stammt von Reinhold Schneider. Ohnmacht ist mein Stichwort dazu, ohne Macht.

Vielleicht war es für mich die wichtigste Entdeckung meines Glaubens, dass ich in meiner Ohnmacht gehalten werde. Das Elend ist zu groß für mich. Doch ich kann es vor Gott bringen. Ich bin machtlos. Zumindest alleine. Mit Ihm dagegen nicht…

Es entspricht so gar nicht der Post-post-postmoderne, das Bild des “nicht vollkommen Selbstständigen”. Jeder muss sich und alles ständig im Griff haben. Und die Lüge geht weiter, denn wir sind nicht so.
Angewiesen sein? Nicht doch sein eigener Herr sein? Nein, mein Herr ist jemand anderes…
Unmündig? Von wegen.

Hilf mir, Vater, mach Du das, ich kann das nicht.


In der Kürze…?

Veröffentlicht am Sunday, 20. July 2003, 23:34

Dies Domini.

Heilige Messen länger als 60 Minuten gelten manchen geliebten Mitchristen ja schon als Freiheitsentzug. Da will man Gott doch nicht allzu viel Zeit widmen, schließlich fängt die Übertragung von Schumi & Co. bald an *hüstel*…

Naja, eines muss ich aber noch an einem Sonntag loswerden. Warum wird so gut wie nie das Große Glaubensbekenntnis gebetet? Gut, “credo” heißt zwar nicht “wir glauben”, aber darüber sehe ich mal hinweg. Ansonsten:

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit;
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater,
durch ihn ist alles geschaffen.

Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.

Er wurde für uns gekreuzigt
unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden
nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten;
und die eine, heilige, katholische
und apostolische Kirche.

Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

Man vergleiche nun das altbekannte Apostolicum.
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn.

Empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben.
Hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters,
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Besonders klasse finde ich da den kurzen Abriss von Glaubenssätzen am Schluss (Mist, das muss auch noch rein). Der Heilige Geist wird gerade mal nebenbei erwähnt…
Aber jeder möge selbst entscheiden.


Lalelu

Veröffentlicht am Sunday, 20. July 2003, 21:47

Dies domini.

Wer übrigens irrigerweise meint, christliche Musik sei außer auf großen Metallflöten oder kleinen der Sorte Block mit Peter-Janssens-Schlagern praktisch inexistent und dabei auch noch einen Marshall-Verstärker für eine gute Erfindung hält, der sollte mal bei Third Day reinhören. Melodischer und etwas akustischer geht’s bei Jars of Clay und FFH zu. Ein gewissen Berühmtheitsstatus hat auch schon der Franziskanerbruder Stan Fortuna erlangt, der nämlich neben Gitarre zupfen auch noch rappen für eine gute Evangelisierungsmethode hält, das ganze zumeist in der Bronx.
Warum auch nicht? Musik ist der Träger für Lebensgefühl schlechthin in der Jugend, da pennt die alte Mutter Kirche noch sehr. Man muss ja nicht immer alles in die Eucharistiefeier packen.
Ach ja, an deutschen Sachen finde ich einiges von Xavier Naidoo oder den Söhnen Mannheims ganz gut, bei den Spaniern Brotes de Olivo (aber da kenne ich nicht ganz so viel).

Man muss ja kein Fan von Bach sein oder sich andersartige Orgelkonzerte zuhause reinziehen.


Bald vorbei

Veröffentlicht am Sunday, 20. July 2003, 17:59

Dies Domini.

Heute ist der letzte Tag, die größte Kirmes am Rhein in meiner Stadt Düsseldorf neigt sich mal wieder dem Ende zu. Wer sich also noch mit Zuckerwatte eindecken oder einen großen Teddy abstauben will, der muss sich sputen. Das große Feuerwerk war schon am Freitag, deswegen ein Trostbild:

Und wer es noch nicht wissen sollte: diese Stadt hat die schönste Rheinuferpromenade schlechthin…


Glücklicher Fund

Veröffentlicht am Sunday, 20. July 2003, 13:09

Dies Domini.

Der Vergleich drängt sich geradezu auf. “Die gleiche Meisterschaft finde ich nur noch bei Dostojewskij” schrieb Paul Claudel über diesen Mann. Für wenige Cent, so um die 40, erstand ich vor ein paar Wochen “Die Sonne Satans” von George Bernanos aus einem Verkauf meiner Pfarrbücherei. Davon gibt’s für die Cineasten auch einen Film. Zuerst war ich skeptisch, aber nachdem ich gelesen hatte, dass Hans Urs von Balthasar schon mal über ihn geschrieben hatte, war ich recht zuversichtlich. Der Mann bürgt ja geradezu für Qualität! Auch hier zu Recht.
Das Buch hatte ich in drei Tagen gelesen, nach einem etwas schleppenden Beginn. Eines der Werke, die ein mehrfaches Lesen hergeben, denke ich. Katholische Autoren waren ja wohl nie ein Teil des Mainstream und nur selten Kassenerfolge. Aus heutiger Zeit fällt mir gar keiner ein. Gibt es keine?
Bernanos’ erfolgreichstes Werk war wohl das “Tagebuch eines Landpfarrers” (auch hier ein Film dazu). Mich dünkt, dass auch darüber meine Augen fliegen werden…


Auf den Spuren von Franz und Klara

Veröffentlicht am Sunday, 20. July 2003, 11:06

Dies Domini.

Vom 04. bis zum 12. August werde ich mich auf den Weg machen - nach Vézelay im Burgund zu den Reliquien der Maria von Magdalena und mit so manch anderen aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Schweiz und der Niederlande. Nach einigen Tagen der Wanderung werden wir dann alle zusammentreffen, um im Inneren der Basilika den 750. Todestag der Klara zu feiern. Übrigens: die heilige Klara war die erste Frau, die eine Ordensregel für einen Frauenorden verfasste, nicht zuletzt, weil sie in großem Ansehen der Bischöfe stand und sich vehement für ihr Armutsideal einsetzte.


Ökumene

Veröffentlicht am Saturday, 19. July 2003, 22:26

Irgendwie liegen die Prioritäten doch ganz anders. Während die Reformgruppen innerhalb(?) der Kirche die “Ökumene” eher darin sehen, dass die bereits sich Christen nennenden Menschen so nah zusammenrücken, damit oder als ob Unterschiede verschwinden bzw. bereits verschwunden wären, sehen sie andere darin, gemeinsam Anstrengungen für die Verkündigung der Frohen Botschaft von der Vergebung und der Liebe zu unternehmen. Das muss sich zwar nicht widersprechen, tut es aber de facto in der Praxis sehr oft - es herrscht zu häufig ein entweder-oder.
Ich bekenne mich eher zur zweiten Gruppe, was wohl auch daran liegen mag, dass ich erst im Erwachsenenalter wirklich bewusst diesen Glauben angenommen habe. Die innerchristliche Nabelschau interessiert mich daher weniger, dazu ist die Ernte zu groß.

Eine Empfehlung für ein “Handbuch für die Ökumene” meinerseits ist daher:

Dieses nach der Bibel zweitverbreitetste Buch der Christenheit lag auch Dietrich Bonhoeffer und Dag Hammarskjöld am Herzen, ebenso wie Johannes XXIII. Für mich ein gerade erst gehobener Schatz.


Danke, Franz

Veröffentlicht am Saturday, 19. July 2003, 22:05

Diesem Mann verdanke ich die Entdeckung des Evangeliums.


Wochenende

Veröffentlicht am Saturday, 19. July 2003, 19:40

Es ist schon erstaunlich: da fängt man mit dem regelmäßigen(!) Arbeitsleben (mein PJ in Krefeld, seit Mitte April) nach längerem, dennoch erfolgreichen Studium an, und das Wochenende erfährt eine ganz neue Wertung, trotz des Spaßes an der Arbeit. Okay, hat ‘nen Bart, aber wenn’s einen selbst betrifft…
Jedenfalls kann ein freier Tag schön lang sein.


Beginn des Blogs

Veröffentlicht am Saturday, 19. July 2003, 18:26

Noch einer. Diesmal ich. Ob es sich für andere lohnt, naja, muss jeder selbst und so. ‘Ne tägliche Geschichte wird’s wohl eher nicht. Mal sehen was wird.