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Archiv für December, 2003



Woanders

Veröffentlicht am Sunday, 21. December 2003, 21:10

Ich hab’ ganz vergessen zu erwaehnen, dass ich mich schon seit dem 19.12.03 ausserhalb der Reichweite einer dt. Tastatur befinde (wie man an den Umlauten sieht) - naemlich im Urlaub! Darueber spaeter evtl. mehr. Auf jeden Fall ein wunderschoenes Fest der Geburt als kleiner Schreihals unseres Herrn und Erloesers Jesus Christus!

Nicht da bin ich bis zum 02.01.04.

Wird sich hier also nichts grossartig tun.


Und noch ein Stück

Veröffentlicht am Friday, 12. December 2003, 23:26

Die französische Regierung plant eine Erweiterung der Zulassung zur Präimplantationsdiagnostik (PID), so berichtet das Ärzteblatt. Angesichts meiner derzeitigen Tätigkeit in der Kinderklinik kann ich da nur das Kotzen bekommen. Ob es R. B. (Initialen geändert) freuen wird zu wissen, dass er mit seiner Thalassämie major für viele Menschen kein Recht hat, geboren zu werden?


Wohin packe ich Dich bloß?

Veröffentlicht am Friday, 12. December 2003, 20:59

Spätestens seit ich in der schönen Übersicht fand, dass bei Leibniz Gott zu einer “Monade” wurde (und diese Eingruppierung Gottes ins eigene Denk-System ist spätestens seit dem das Normale), kann ich aus vollstem Herzen den Ausruf Pascals unterstützen:

Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Philosophen und Gelehrten!


An die Liturgie-Experimentierer

Veröffentlicht am Friday, 12. December 2003, 20:13

Auch wenn vielleicht niemand von denen diesen Beitrag liest, für die er bestimmt ist…

Sehr geehrte Priester, die so gerne nicht nach dem Messbuch zelebrieren (es gibt genung andere, ich weiß)!

Ihr (verzeiht mir die lockere Ansprache) habt es schon schwer.

Die ganze Zeit steht Ihr vorne am Altar, seid die meiste Zeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, redet die meiste Zeit und dennoch, dennoch seid Ihr nicht wichtig. Ohne Euch gibt es keine Hl. Messe, aber auch nicht wegen Euch. Ihr habt ja selbst einmal gelernt im Seminar, dass Ihr dort Christus darstellt, Eure Worte zu den Seinen werden wortwörtlich. Nur aufgrund dieser geschenkten Gnade steht Ihr da, redet da und man hört Euch zu. Nicht wegen Euch als Persönlichkeit.

Das führt vielleicht manches Mal zu Frustration, ich kann das verstehen. Man will ja auch sich selbst einbringen.

Aber dann eine Bitte: wenn Ihr Euch selbst in den liturgischen Texten jenseits der Predigt einbringt, sprich diese verändert, dann zieht doch die ganzen Gewänder aus! Denn deswegen tragt Ihr sie, weil ER im Mittelpunkt ist, weil ER dort am Altar wirkt, nicht Ihr als Individuen. Wenn es Euch nicht passt, dann kommt in Alltagskleidung und jeder weiß: okay, hier stellt sich jemand hin, weil er als Persönlichkeit etwas zu sagen hat, nicht als Priester Christi. Dann macht es so wie die Freikirchen bspw., das ist ehrlicher. Sich die Liturgie zusammenbasteln und liturgische Gewänder tragen heißt nichts anderes als: ich, Person X, bin hier der Wichtigste, nach mir geht es, dies ist meine Liturgie, sie gehört mir.

Ihr werdet sagen: hey, die Gläubigen sagen mir, dass es Ihnen gefällt, die offiziellen Texte sind doch viel zu trocken und lebensfremd.

Na klar, ein Diabetes-Patient, der davon nichts, aber auch gar nichts merkt, hört auch lieber: ist alles in bester Ordnung. Der wird auch lieber zu dem Arzt gehen, der ihn bestätigt und denken, der andere will mir nur Angst einjagen und mir meinen Lebenspaß rauben.

Einen Vorteil hat er: er sieht seine Fußamputationen später nicht……. er ist blind geworden.


Wenn schon

Veröffentlicht am Friday, 12. December 2003, 19:53

Für alle, die so viel Geld haben, dass sie davon etwas anlegen meinen zu müssen. Dann bitte richtig.


Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Veröffentlicht am Friday, 12. December 2003, 19:49

Schon am Tag danach, ich glaube es war bei WDR 2, habe ich es gehört: SATURN hat die weitere Verwendung der satirischen Arm ist Geil - Plakate (direkt vorheriger Eintrag) verhindert. Das Unternehmen fühlte sich wohl zu sehr auf die Schippe genommen, obwohl es ja gar nicht gemeint war. Naja, ich lasse das Nicht-Bild trotzdem stehen, es wäre halt zu schön gewesen, wenn freie Meinungsäußerung auch für weniger geldstarke Menschen gegolten hätte.


Wie geil!

Veröffentlicht am Sunday, 07. December 2003, 22:23

Dies Domini.

Wir brauchen mehr soziale Ungleichheit, um zu mehr Beschäftigung zu kommen

dieser Ansicht ist Wolfgang Wiedert, der Vorsitzende der “Fünf Weisen”. Gefunden hier.

Der Markt frisst seine Kinder.


Es geht weiter

Veröffentlicht am Friday, 05. December 2003, 20:16

Die Spaltung der Anglikanischen Gemeinschaft zieht weitere Kreiese. Nun haben die Provinzen von Westindien eine “unvollständige Gemeinschaft” und die Provinz von Südostasien den offiziellen Bruch festgestellt respektive vollzogen.

Was ist die Einheit wert? Eine Frage, die sich auch meiner Kirche stellt und die in diesem Fall auch zeigt, wohin divergierende Wertvorstellungen zusammen mit fehlenden oder relativiert werdenden Orientierungspunkte führen - in die Spaltung.

Was sich in den Abertausenden prot. Grüppchen schon vollzogen hat, wo jeder Pfarrer seine eigene Kirche gründen kann (und das z. T. auch tut), zeigt sich jetzt auch hier. Ein Buch allein kann nicht zusammenhalten - diese Erfahrung haben die apostolischen Kirchen schon längst gemacht, dies ist auch in anderen Religionen bekannt. Besonders im Christentum gilt ja, dass das Wort nicht Buchstabe, sondern Fleisch wurde.

Wenn man jetzt aber die Fortsetzung der Fleischwerdung ablehnt und sie zwischen Buchdeckel presst, dann endet das in Spaltung. Anscheinend.


Platz

Veröffentlicht am Wednesday, 03. December 2003, 22:47

Wenn ich mal die zwei Gruppen von Menschen versuche grob zu beschreiben, denen das Christentum und die Kirche wichtig sind (die sind ja schon innerhalb der Kirche in einer klaren Minderheitenposition!), dann behaupte ich mal, dass es, wie gesagt grob, zwei Gruppen gibt, wenn es um die Beziehung zur säkularen Welt geht.

Die einen wollen angesichts der zunehmenden Inkompatibilität mit den bestehenden gesellschaftlichen Werten sich eher aus dem gesellschaftlich-aktiven Diskurs zurückziehen, sich bei falscher Motivation auch als “die Besseren” einfach einigeln und abschotten. Das muss aber nicht aus einer überheblichen Motivation heraus sein, man kann ja auch berechtigterweise denken: bis hierhin (das “hier” ist dann sehr verschieden) und nicht weiter! Hand reichen ja, hinterherspringen nein! Keine faulen Kompromisse um des Einflusses willen!

Die andere Gruppe sieht ihre Aufgabe darin, die Gesellschaft zu durchwirken, möglichst das zu retten, was zu retten ist. Man kann einfach nicht zusehen, wie sich viele Werte verabschieden, die man selbst für heilig hält. Man muss im Gespräch bleiben, damit man überhaupt noch gehört wird. Schließlich gehe es um die Sache und nicht um die eigenen Befindlichkeiten. Das schließt auch ein, dass man sich mal die Hände etwas häufiger schmutzig machen muss, wenn das Fernziel nicht aus den Augen verlassen wird.

Tja, beides berechtigte Sichtweisen. Wie ist man am ehesten “Salz der Erde” und “Licht der Welt”? Während man das Salz nach Gabe in Wasser und Co. zwar noch schmeckt, aber nicht mehr immer sieht, bleibt die Lichtquelle stets als Orientierungspunkt erhalten und vermischt sich gerade nicht mit der Dunkelheit.

Es gibt sicherlich kein Interpretationsmonopol. Ich selbst stecke mittendrin und kann mich keiner Gruppe eindeutig zuordnen, in manchen Sachen sicher eher der ersten, in anderen sicher eher der zweiten. Ich vermute aber, vor allem aus eigenen biographischen Gründen, dass die erste Gruppe zunehmen und stärker wird. Und sie hat auch oft eine größere Strahlkraft nach außen, weil sie eben so “anders” ist. Und Salz leuchtet nicht. Licht würzt aber nicht. Beides ist notwendig. Wenn jemand komplett in einer Ansicht heimisch ist, ist das auch okay - auch wenn es mir manchmal schwer fällt, dies im konkreten Moment anzuerkennen.


Schlüsselloch

Veröffentlicht am Wednesday, 03. December 2003, 22:28

Was denkt ein Ordensmensch so? Sicherlich ein ebenso (un)sinnige Frage wie: was denkt ein Katholik denn so? Natürlich ist die Antwort nicht zu geben, das Leben ist nun einmal sehr vielseitig, aber vielleicht kann ja Vidimus Dominum, zu deutsch “Wir sahen den Herrn”, ein wenig zeigen, was viele Ordensleute von heute so bewegt, besonders die multimedial vernetzten.

Diese Seite wird besonders von jüngeren, an einem internationalen Austausch interessierten Ordensleuten in Anspruch genommen und umfasst auch eine täglich aktualisierte Nachrichtenseite rund ums Ordensleben aus aller Welt.

Die hinterlassenen Eindrücke können sehr unterschiedlich sein - dem einen nicht fromm genug, dem anderen zu sehr, der Dritte ist ob der Nähe zu den Problemen der Welt überrascht, wiederum jemand anders findet, Ordensmenschen sollten sich nicht um Politik und Co. kümmern.

Ein Blick lohnt sich sicherlich. Außerdem lernt man dort sicherlich die eine oder andere Ordensgemeinschaft kennen, von der man noch nie etwas gehört hatte.