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Archiv für May, 2006



Anderswo verortet

Veröffentlicht am Tuesday, 30. May 2006, 22:27

Ich stelle fest, daß ich mich im Laufe der Zeit immer weniger dafür interessiere, was so in Rom kirchlicherseits passiert oder wo sich B16 gerade aufhält. Natürlich nicht deswegen, weil ich etwas dagegen hätte oder weil ich mein eigener Papst sein will. Im großen und ganzen verfolge ich das auch, aber bei weitem nicht en détail so wie manch andere. B16 macht das schon ganz gut so.

Sicher ist der Papst, sicher sind manche Bischöfe (entscheidend bleibt allerdings der eigene Ortsbischof, ob gelegen oder ungelegen) wichtige Vorbilder und geistliche Väter. Doch noch viel wichtiger ist Der, Der sich ganz unscheinbar und unaufdringlich im Tabernakel aufhält und auf jeden von uns wartet.

Er ist nicht nur (aber auch) in Rom, sondern in jeder kleinen Pfarrkirche St. X in Y. Und wenn wir zu dieser Pfarrei gehören, dann ist Er schon vor uns dagewesen und wartet auf unser Zeugnis für Ihn genau dort, genau an dem Ort unseres Alltages.

Es ist vollkommen okay, sich von den großen Gesten und Zeichen bannen zu lassen, die Kirche hat da ja auch einiges drauf, keine Frage.

Doch die Nagelprobe ist zuhause, und zwar nicht vor dem Fernseher.


Weg!

Veröffentlicht am Tuesday, 30. May 2006, 20:42

Gekündigt.

Endlich.

Neuen Job schon an Land gezogen, zwar immer noch im KH, aber ab Juli nie mehr 26-bis-28-Stunden-Dienste!

Endlich.


Warum?

Veröffentlicht am Sunday, 21. May 2006, 21:30

Dies Domini.

Wenn nur ein Bruchteil dieses ZEIT-Artikels stimmen sollte, bleibt doch diese Frage hängen. Warum nahmen viele Bistümer ausgerechnet die als Berater? Sind die noch bei Trost?


Zuende gedacht

Veröffentlicht am Sunday, 21. May 2006, 13:01

Dies Domini.

Das Schreckliche an fundamental-säkularer Mehrheitsmeinung (sprich: ihre Politik) ist, daß sie immer wieder selbst aufzeigt, welche Konsequenzen sie in sich birgt. Man muß keine große Phantasie aufbringen, die Realität ist schlimmer.

Eine hochschwangere Frau in Virginia, USA, hat sich in ihren eigenen Bauch geschossen, um das Baby zu töten, welches noch am gleichen Tag planmäßig geboren werden sollte.

Sie hatte damit “Erfolg”.

Und das ganze war “legal” und bleibt straffrei. Okay, sie hat der Polizei zuerst was anderes erzählt, deswegen muß sie 750 Dollar zahlen. Aber das war’s.


Alles klar?

Veröffentlicht am Saturday, 13. May 2006, 20:31

Da es keine Zufälle gibt, war es auch kein solcher, daß ich gerade in einem Podcast das Glaubensbekenntnis des Athanasius hörte, nachdem ich noch gestern mit einem Freund über die Erklärung der Dreifaltigkeit Gottes nachsinnte. Wenn also einem mal wieder die Worte fehlen, hier sind die, die dem Bischof von Alexandrien zugeschrieben werden (auch wenn sie nicht von ihm stammen mögen, bilden sie doch sein Denken ab):

Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten; wer diesen nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verloren gehen.

Dies ist aber der katholische Glaube:
Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit, ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit.
Eine andere nämlich ist die Person des Vaters,
eine andere die des Sohnes,
eine andere die des Heiligen Geistes.

Aber Vater und Sohn und Heiliger Geist haben nur Eine Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleich ewige Majestät.

Wie der Vater, so der Sohn, so der Heilige Geist.

Unerschaffen ist der Vater,
unerschaffen der Sohn,
unerschaffen der Heilige Geist.
Unermesslich ist der Vater,
unermesslich der Sohn,
unermesslich der Heilige Geist.
Ewig ist der Vater,
ewig der Sohn,
ewig der Heilige Geist.
Und doch sind nicht drei Ewige, sondern Ein Ewiger, wie auch nicht drei Unerschaffene und nicht drei Unermessliche, sondern Ein Unerschaffener und Ein Unermesslicher.

Ebenso ist allmächtig der Vater,
allmächtig der Sohn,
allmächtig der Heilige Geist,
und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern Ein Allmächtiger.

So ist der Vater Gott,
der Sohn Gott,
der Heilige Geist Gott,
und doch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur Ein Gott.

So ist der Vater Herr,
der Sohn Herr,
der Heilige Geist Herr,
und doch sind es nicht drei Herren, sondern es ist nur Ein Herr.

Denn wie wir nach der christlichen Wahrheit jede Person einzeln als Gott und Herrn bekennen, so verbietet uns doch auch der katholische Glaube, drei Götter oder Herren anzunehmen.

Der Vater ist von niemand gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt.
Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht, nicht geschaffen, sondern gezeugt.
Der Heilige Geist ist vom Vater und vom Sohn, nicht gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt, sondern hervorgehend.
Es ist also Ein Vater, nicht drei Väter.
Ein Sohn, nicht drei Söhne.
Ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister.

Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind gleich ewig und gleich groß, so dass in allem, wie bereits vorhin gesagt wurde, sowohl die Einheit in der Dreifaltigkeit also auch die Dreifaltigkeit in der Einheit zu verehren ist.

Wer daher selig werden will, muss dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben.

Aber zum ewigen Heil ist es ferner notwendig, treu auch an die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus zu glauben.

Das ist nun der rechte Glaube:
Wir müssen glauben und bekennen,
dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und Mensch ist.
Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters von Ewigkeit gezeugt,
und Mensch ist er aus der Wesenheit der Mutter in der Zeit geboren.
Vollkommener Gott, vollkommener Mensch,
bestehend aus einer vernünftigen Seele und einem menschlichen Leibe.
Dem Vater gleich der Gottheit nach,
geringer als der Vater der Menschheit nach.
Da er nun Gott ist und Mensch zugleich,
so sind doch nicht zwei, sondern nur Ein Christus.
Einer aber, nicht als ob die Gottheit in Fleisch verwandelt worden wäre,
sondern weil Gott die Menschheit angenommen hat.
Einer ganz und gar, nicht durch Vermengung der Wesenheit,
sondern durch die Einheit der Person.

Denn wie die vernünftige Seele und der Leib nur Einen Menschen ausmachen,
so ist auch Gott und Mensch nur Ein Christus.
Der gelitten hat um unseres Heiles willen,
abgestiegen ist zur Unterwelt,
am dritten Tage wiederauferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebendigen und die Toten.
Bei seiner Ankunft werden alle Menschen in ihren Leibern auferstehen und Rechenschaft ablegen über ihre eigenen Handlungen.

Und die, welche Gutes getan haben, werden eingehen zum ewigen Leben,
die aber Böses getan haben, ins ewige Feuer.

Dies ist der katholische Glaube.
Wer ihn nicht treu und fest umfasst, kann nicht selig werden.


Relativ

Veröffentlicht am Saturday, 13. May 2006, 19:41

Es gibt Christen, die sich aktiv dafür engagieren, die offensichtlichen Lügen und versteckten Irrtümer des Buches “Sakrileg” als solche zu entlarven. Andere wiederum verstehen nicht den Hype darum und meinen, es sei bloß ein schlecht recherchiertes Pamphlet mehr gegen die Kirche, das den Aufwand nicht lohnt.

Beide Seiten sind verständlich.

Wenn man allerdings die Verkaufszahlen von bis jetzt ca. 50.000.000 Exemplaren heranzieht und einfach mal denkt, daß vielleicht bloß 2% der Leser aufgrund dieses Buches nicht mehr an Jesus Christus glauben (gesetzt dem Fall, daß sich meistens nominelle Christen dieses Buch kaufen), dann wären dies immerhin noch 1.000.000.

Kann uns das kalt lassen?


Radio-Tipp

Veröffentlicht am Wednesday, 10. May 2006, 09:12

Beim Deutschlandfunk gibt es in der werktäglichen Sendung “Tag für Tag - aus Religion und Gesellschaft” derzeit eine Reihe über Augustinus, den Bischof aus dem damaligen Hippo in Nordafrika und unbestritten einer der wichtigsten Figuren des Abendlandes und seiner katholischen Theologie. Als mp3 zu hören sind hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3. Morgen zwischen 9.30 Uhr und 10.00 Uhr läuft Teil 4.
Leider ist die Sendung immer noch nicht als Podcast verfügbar, obwohl ich schon einmal per Email angefragt hatte. Vielleicht bringen ja mehr Stimmen/Nachfragen ein besseres Ergebnis…

Heute abend um 20.10 Uhr, in der Sendung “Studiozeit” (mittwochs immer mit einem religiösen Thema), geht es über die laut Untertitel “immer mehr Deutschen”, die zum Islam übertreten würden. Bestimmt auch hörenswert. Ich erlaube mir aber den Hinweis, das selbiges über Ex-Muslime nicht sendungsreif wäre, da diese nicht ohne Grund auch hierzulande Angst um ihre Sicherheit (und die ihrer Familie) hätten. Mir sind mehrere Fälle persönlich bekannt.


Ansicht

Veröffentlicht am Saturday, 06. May 2006, 16:27

How can you tell the difference between a liturgist and a terrorist? You can negotiate with the terrorist.

Timothy Radcliffe OP, der ehemalige “Generalmeister” (Oberster) des Dominikanerordens, spricht in diesem sehr lesenswerten Artikel (auf Englisch) über den Bruch innerhalb der Kirche, mal eben etwas anspruchsvoller als sonst.

Mir liegt sonst diese Nabelschau nicht unbedingt, die Welt ist zu groß dafür, aber interessant ist es allemal (und das gewählte Zitat bewußt provokant - der Artikel ist ausgewogener).