Ich bin einfach etwas langsam

Wenn ich ein langes (also vielseitiges) Dokument beurteilen soll, muß ich es erst einmal in Ruhe lesen, sacken lassen und zu verstehen suchen.

Im Jetzt-Sofort-Medienzeitalter bin ich daher anscheinend für Pressemitteilungen nur bedingt geeignet.

Bezüglich der neuen Enzücklika des Papstes können das andere wohl besser. Bin eben langsam.





3 Kommentare zu “ Ich bin einfach etwas langsam”

  1. Peter Esser meint:


    Die Webseite von Peter Esser

    Enzyckend, daß du das auch so siehst.

  2. Marco A. Sorace meint:


    Die Webseite von Marco A. Sorace

    … offenbar lag die Rezeptionsschwierigkeit in diesem Fall nicht nur an der Langsamkeit des Rezipienten, sondern auch am Autor. Ich möchte in diesem Kommentar nur aufmerksam machen auf die Tendenzen der kritischen Relecture, die von “für theol. Laien kaum verständlich” bis “Schrottpapier” (vom Altmeister der kath. Soziallehre Prof F. Hengsbach SJ) reichen - alles nachzulesen im MFThK unter der entsprechenden Rubrik. In diesem Fall wirklich sehr schade, weil hier eine beherzte Stimme eines wachen Papstes sicher fruchtbar gewesen wäre.

  3. Ralf meint:


    Die Webseite von Ralf

    Hallo Marco!

    Mal wieder sehe ich das anders als Du. Ich habe aber sowieso mal vor, hier zu meinem Verständnis meines Laiendaseins was zu schreiben, auch unter Einbeziehung meines Verständnisses vom kirchlichen Lehramt. Dauert aber noch was, vielleicht sehen wir uns ja schon vorher.

    Ach ja: als “Schrottpapier” hat Pater Hengsbach die Enzyklika nur aus formalen Gründen bezeichnet, weil dort seiner Ansicht nach viele Autoren mitgewirkt hätten. Soviel Redlichkeit muß sein, oder?


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