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Archiv für July, 2009



Neues aus dem KKK

Veröffentlicht am Tuesday, 28. July 2009, 13:16

Der Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) schreibt im Art. 1560:

Als Stellvertreter Christi hat jeder Bischof das Hirtenamt über die ihm anvertraute Teilkirche inne; gleichzeitig aber obliegt ihm die Sorge für alle Teilkirchen, die er zusammen mit allen seinen Brüdern im Episkopat kollegial auszuüben hat.

Das nur mal kurz für die, die meinen, daß nur der Papst Stellvertreter Christi sei und man sich seinen zuständigen Bischof innerlich aussuchen könne (es soll ja solche geben …) - aber auch für mich, weil ich gar nicht wußte, daß die ostkirchliche Sicht des Bischofsamtes auch die der Westkirche ist.

So schreibt der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim (von Deutschland und Zentraleuropa) (Quelle):

Nach unserer orthodoxen Lehre vom Bischofsamt ist jeder Bischof ein Bischof der universalen Kirche, auch wenn sein Jurisdiktionsgebiet sich auf ein begrenztes Territorium erstreckt.


Anleitung zum Menschsein

Veröffentlicht am Wednesday, 22. July 2009, 14:14

Geschrieben hat Erzbischof Vincent Landel von Rabat in Marokko dies angesichts der Mohammed-Karikaturen vor ein paar Jahren, aber es besitzt Ewigkeitswert:

Wenn der andere doch wirklich zu meinem Bruder würde!

Ist nicht gerade das die Frage, die man sich angesichts der Diskussion in den Medien stellen muss? Wenn der andere wirklich zu meinem Bruder würde, könnte ich dann den Glauben in Zweifel ziehen, der ihn am Leben erhält?

Könnte ich mich dann auf die eine oder andere Weise über seine Überzeugungen lustig machen?

Wenn der andere wirklich zu meinem Bruder würde, könnte ich dann von Freiheit reden, ohne selbst respektvoll zu sein?

Wenn der andere wirklich zu meinem Bruder würde, könnte ich ihn dann ablehnen, indem ich gewalttätig gegen seine Person oder sein Eigentum vorgehe?

Wenn der andere wirklich zu meinem Bruder würde, könnte ich mir es dann erlauben, hinter seinem Rücken schlecht von ihm zu reden? Könnte ich mir dann erlauben, sogar seine Privatsphäre zu zerstören?

Wenn der andere wirklich zu meinem Bruder würde, dann könnte ich ihm wirklich in Wahrheit begegnen; wir könnten ganz natürlich sprechen, selbst wenn wir nicht in allem einer Meinung sind.

Wenn er andere wirklich zu meinem Bruder würde, dann würde mich die Begegnung mit ihm wachsen lassen, und ich bin sicher, dass auch er wachsen würde.

Wenn der andere wirklich zu meinem Bruder würde, dann würde sich unser Blick treffen und ein großes Lächeln würde unser Antlitz zum Strahlen bringen.

Wenn der andere wirklich zu meinem Bruder würde – was für eine aufregende Welt könnten wir dann aufbauen!


Und noch was Großes

Veröffentlicht am Tuesday, 21. July 2009, 17:51

Ein Heiligenlexikon aus dem 19. Jh., extrem umfangreich, ist jetzt online zu lesen. Sehr gut.


Unerschöpfliche Quelle

Veröffentlicht am Tuesday, 21. July 2009, 17:30

Eine Quelle nicht nur für Liebhaber der lateinischen Sprache, sondern für alle, die irgendein Dokument der Kirchengeschichte einschließlich der Werke berühmter Frauen und Männer suchen:

DocumentaCatholicaOmnia


Das Ende scheint zu nahen

Veröffentlicht am Tuesday, 21. July 2009, 12:20

Vor fast vier Jahren hatte ich schon mal die Bombe ticken hören, ein Explodieren mit dem Ende der Kirchensteuer scheint sich jetzt bald anzubahnen. Da das ganze Ländersache ist, wird es aber noch dauern …


Gleichberechtigung

Veröffentlicht am Friday, 17. July 2009, 15:01

Wer “Die Achse des Guten” verlinkt, muß dann aus Gründen der Gleichberechtigung auch “Alles Schall und Rauch” anbieten. Hiermit dauerhaft erfolgt.

Die Wahrheit ist wohl mal da, mal dort, und meistens irgendwo dazwischen.


Geheimniskrämerei

Veröffentlicht am Friday, 17. July 2009, 12:18

Am 08.09.2007 starb in Afghanistan ein deutscher Soldat (wie auch an manch anderen Tagen), doch die Ursache war “non hostile”, also nicht durch “den Feind”.

Name des Verstorbenen: noch nicht veröffentlicht (nach fast 2 Jahren!)

Einheit: nicht veröffentlicht

Ort des Todes: nicht veröffentlicht

Genaue Ursache: nicht veröffentlicht …

Quelle


Ach was!

Veröffentlicht am Friday, 17. July 2009, 09:46

Daß auch Ungeborene schon ein funktionierendes Gedächtnis haben (in Deutschland aber auch in dem Stadium noch kostenlos getötet werden dürfen), ist ja nicht wirklich überraschend, wurde aber jetzt erstmals nachgewiesen. Hier auch der Link zum Magazin, in dem die Arbeit veröffentlicht wurde


Kampf für das Leben

Veröffentlicht am Wednesday, 15. July 2009, 13:00

Seitdem in immer mehr demokratisch regierten Ländern das Leben eines Menschen immer weniger wert wird, sei es kurz nach Beginn (Abtreibung) oder nach der Geburt (Euthanasie und Todesstrafe), gibt es Christen, die dagegen angehen. Sie sind politisch aktiv, sei es als “pressure-group”, sei es durch kirchliche Amtsinhaber oder selbst in Parteien, um eine entsprechende Gesetzgebung zu verhindern.

Dabei sollte in der Kirche, also unter den Gläubigen, die Einstellung klar sein. Schon 100 Jahre vor dem Staatskirchentum schrieb Tertullian (+ um 220):

Wir hingegen dürfen, nachdem uns ein für allemal das Töten eines Menschen verboten ist, selbst den Embryo im Mutterleibe, solange noch das Blut sich für den neuen Menschen absondert, nicht zerstören. Ein vorweggenommener Mord ist es, wenn man eine Geburt verhindert; es fällt nicht ins Gewicht, ob man einem Menschen nach der Geburt das Leben raubt oder es bereits während der Geburt vernichtet.

Diese Meinung ist innerhalb der kirchlichen Lehrmeinung zwar unabänderlich, aber bei den Gläubigen in den Ländern, die Abtreibung, Euthanasie etc. legalisieren, längst nicht mehr Mehrheitsmeinung. Deswegen darf ich hier noch mal etwas zitieren, was ich schon vor Monaten brachte, und was auch auf dieses Thema paßt:

For the cause of change that most people seek is not in the leadership; at least not in a democratic nation such as ours. No, the true cause of change is in the electorate; for there lays the problem and the solution.

This is why the gospel never speaks of a political solution to the woes that we endure. My political theory is thus: The political process merely reveals the state of conversion of a nation. A virtuous nation will call forth a virtuous leader. When we fight and win the conversion battle (beginning with ourselves), then we won’t need the political savior…we won’t cry out for Barabbas to lead our cause. As important as the political battle is; it pales in comparison to the battle for conversion of the nation. The priority must be correct.

Erst wenn die Glieder der Kirche hier mit einer Stimme sprechen, kann eine politische Änderung, die nicht nur an der Oberfläche verbleibt, stattfinden. Erst wenn dann diese Glieder eine Mehrheit stellen, nicht nur in Lobbygruppen, sondern numerisch, kann demokratisch legitimiert das Leben ausreichend geschützt werden. Doch dazu bedarf es der stetigen Umkehr eines jeden von uns - da liegt das Problem.


Noch einmal

Veröffentlicht am Wednesday, 15. July 2009, 10:17

So viel hat sich nicht geändert, deswegen kann ich den vier Jahre alten Artikel heute guten Gewissens verlinken:

Sein Tag


Abwartende Hoffnung

Veröffentlicht am Monday, 13. July 2009, 09:46

Sollte, wie mehrere Medien berichten, das orthodoxe Priesterseminar des Ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel wirklich noch im Herbst diesen Jahres wiedereröffnet werden, wäre dies ein Freudentag für die gesamte apostolische Christenheit (und wohl auch ein wenig der EU zu verdanken).
Aber noch ist es geschlossen …


Priesterjahr

Veröffentlicht am Saturday, 11. July 2009, 22:38

Seit kurzem läuft das Jahr der Priester oder Priesterjahr in der Kirche, keine Ahnung wie das jetzt korrekt heißt (nochmal was im Netz gesucht: ist wohl Priesterjahr).

Nun sind ja über 99% der Katholiken keine Priester, sondern Laien. Nein, ich wünsche mir jetzt kein Laienjahr, sondern möchte mal darüber nachdenken, was man so als Laie in diesem Jahr für die Priester tun kann, insbesondere für die, die man persönlich kennt. Vom Bistum Speyer werden online diese Tipps empfohlen (brachten andere Blogger schon eher). Am wichtigsten davon erscheint auch mir das tägliche Gebet für die Priester.

Das setzt eine Grundstimmung voraus, die aus dem vergänglichen Priesterjahr ein unvergängliches Priester - Ja! werden läßt, denn sie sind nunmal unersetzlich für die Kirche.

Was aber auch noch zu empfehlen ist neben den verlinkten Tipps: einfach mal den Heimatpfarrer anmailen, was man denn so für ihn konkret tun könne in diesem seinen Priesterjahr.


Monopolverlust

Veröffentlicht am Thursday, 09. July 2009, 09:50

Scipio nimmt hier mal dankenswerter Weise ausführlich Stellung zu dem, was in den letzten Tagen (von der breiten Medien-Bevölkerung wohl unbemerkt) so von offizieller bis offiziöser Seite über katholische private Internet-Initiativen geurteilt worden ist.

Es ist verständlicherweise bedauerlich, wenn der interessierte Mensch nicht zwingend die KNA oder die Herren Deckers oder Fischer von der FAZ konsultieren muß, um zu wissen, was gerade katholischerseits so aktuell ist. Dazu kommt auch noch das Unverschämte schlechthin: den meisten katholischen Bloggern und Netzseitenbetreibern macht das Katholischsein sehr viel Freude und sie wollen gar keine grundlegend andere Kirche - und das sagen sie auch noch in ihrer oftmals kargen Freizeit!

Dieser Monopolverlust an Information scheint zu schmerzen und führt zu sehr undifferenzierten Beurteilungen…

Der hiesige Blog wird nicht so arg frequentiert, als daß dadurch eine Mediengroßmacht entstehen könnte (täglich im sicher zweistelligen Bereich). Außerdem scheint meine Meinung (die ich zumeist für einfach katholisch halte) nicht in ein der üblichen Schubladen zu passen - wer findet in den Printmedien bspw. schon eine korrektere Liturgie und Theologie, aber ebenso eine Geld- und machtärmere Kirche und eine sozialere Wirtschaftsordnung mit mehr Regulierung gleichzeitig erstrebenswert?

Außerdem scheint bei den von Scipio genannten Journalisten manches bezüglich der kirchlichen Lehre über das Laienapostolat noch nicht verinnerlicht worden zu sein (von hauptberuflich oder gar hauptamtlich ist in den betreffenden Dokumenten keine Rede). Natürlich gibt es Seiten, die aufgrund des anonymen und denunziatorischen Charakters (man denke nur an kreuz Punkt net, die den schismatischen Pius-Brüdern nahesteht) nicht im geringsten dialogfähig sind und alles andere als die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche treffend darstellen. Auch meine Inhalte stelle ich, wenn es um Fragen der kirchlichen Lehre geht, natürlich immer unter die Korrektur durch Mutter Kirche (und bitte ggf. um ebensolche Korrektur). Doch es gilt, daß jeder Laie das Recht (und durch Taufe und Firmung gar die Pflicht hat), seiner Berufung zu folgen und seine ihm angemessene Weise zu beachten hat, das Apostolat in Wort und/oder Tat zu verfolgen.


Für alle was dabei

Veröffentlicht am Wednesday, 08. July 2009, 19:26

Wenn der katholische Neo-Con George Weigel die neue Enzyklika des Papstes so runtermacht, lohnt sich das eingehende Studieren bestimmt!


Verzeihung

Veröffentlicht am Wednesday, 08. July 2009, 12:45

Die Franziskaner Mexikos bitten die Mayas um Vergebung für all das, was sie ihnen und ihrer Kultur seit der Eroberung Mexikos angetan haben.

Hier der volle Text.

Beeindruckend.


Idealbild?

Veröffentlicht am Wednesday, 08. July 2009, 11:22

Als ich bei der Lektüre der neuen päpstlichen Entzücklika mal wieder auf das Wort traf, dachte ich mir: du wolltest eh schon mal was dazu schreiben. Welches Wort? Nun, zuerst der Ausschnitt (aus Absatz 19):

Die zunehmend globalisierte Gesellschaft macht uns zu Nachbarn, aber nicht zu Geschwistern.

Nein, das Wort ist nicht Globalisierung.

Es ist: Geschwister.

Ständig finden wir im allgemeinen Sprachgebrauch eine besondere Hervorhebung der familiären Bande: etwas brüderlich teilen, sich wie Geschwister lieben etc. Auch und insbesondere die Hl. Schrift ist voll davon, der Herr benutzt nicht zuletzt bei dem Gleichnis des Verlorenen Sohnes zwei Brüder, nicht zwei Cousins oder so.

Doch wie sieht es denn tatsächlich in unseren, in meiner und Deiner Familie so aus? Wie eng bist Du mit Deinen Geschwistern (falls vorhanden natürlich)? Nicht umsonst sprach eine Mutter Teresa immer davon, daß wir in unserer Familie anfangen sollten, denn sonst bleibt das Reden von Geschwisterlichkeit nur Gerede…

Besonders wenn ein Familienmitglied sich viel mehr zu Jesus und seiner Kirche hingezogen führt als der Familienrest (in welcher Lebensform auch immer), kann es Konflikte geben. Da ist es ein leichtes, sich seine Geschwister innerhalb der Kirche zu suchen. Da sind sie zwar auch, aber die ersten sind eben da, wo man zumindest mal zuhause war oder noch ist. Hier sollte die erste Baustelle sein, gerade hier sollten wir wirken und “Salz” sein.

Das ganze ist zwar jetzt ein wenig unausgegoren dahingeschrieben und ich habe auch das Glück, daß alles gut läuft, aber die Wertigkeit der Familie ist mir erst kürzlich mal wieder klarer zu Bewußtsein gekommen. Sie ist der erste Platz, den wir zu beackern haben, dazu gehören eben auch unsere Schwestern und Brüder.

Sach ich ma so (und mache es längst nicht immer so).


Ich bin einfach etwas langsam

Veröffentlicht am Tuesday, 07. July 2009, 14:56

Wenn ich ein langes (also vielseitiges) Dokument beurteilen soll, muß ich es erst einmal in Ruhe lesen, sacken lassen und zu verstehen suchen.

Im Jetzt-Sofort-Medienzeitalter bin ich daher anscheinend für Pressemitteilungen nur bedingt geeignet.

Bezüglich der neuen Enzücklika des Papstes können das andere wohl besser. Bin eben langsam.


Neue Lage

Veröffentlicht am Wednesday, 01. July 2009, 21:18

Vom aktuellen Vatikan-Magazin empfehle ich diesen Artikel, um zu beschreiben, wie auch ich denke (wenn ich auch nicht in der Diaspora lebe, zumindest nicht nominell). Ein bißchen mehr Realität und weniger Staatsnähe würde der Kirche guttun:

Ich erwarte von dieser Gesellschaft kein bisschen mehr, als dass sie uns unseren Glauben leben lässt. Ich bin froh, dass das möglich ist, denn die meisten Menschen denken einfach komplett anders als Katholiken.


Neue Wege

Veröffentlicht am Wednesday, 01. July 2009, 18:55

Zumindest in Großstädten sind, nicht selten in der Nähe der Toiletten, diese Postkartenständer bekannt, die Karten in allerlei Farben- und Motivenpracht kostenlos anbieten, nicht selten mit irgendwelchen anzüglichen Sprüchen, witzigen Bildern etc.

In unserem Stammlokal fand ich neulich diese Karte, die es ermöglichte, einen eigenen Fürbittwunsch zu formulieren und an die Caritas in Düsseldorf zu schicken. Nicht schlecht:


Neues Leben

Veröffentlicht am Wednesday, 01. July 2009, 18:44

Für mich gilt seit 3,5 Wochen das, was für viele Männer in diesem Land gilt und was in einem Blog am besten ausgedrückt wurde (der nicht mehr für jeden sichtbar ist):

Der Weg in den Himmel führt für Dich durch Deine Frau.

Mehr als nur ab und zu bedenkenswert.