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Archiv für March, 2010



Wichtige Worte

Veröffentlicht am Wednesday, 31. March 2010, 10:34

Da heutzutage nahezu jedes Wort des Papstes archiviert und veröffentlicht wird, wird der interessierte Mensch, wenn er denn will, geradezu mit einer Flut an Papstworten überhäuft. Zu jedem Anlaß wie Besuche im Vatikan, Besuche des Papstes, Ansprachen des Papstes, Katechesen, Angelusgebete, Audienzen etc. gibt es zum Teil seitenlange publizierte Mitschriften.
Diese Worte, die zugleich auch Worte der Kirche selbst sein sollen (und meistens sind, das letzte Jesusbuch des Papstes gehört aber bspw. nicht dazu) drohen so zu zahlreich zu werden. Vielleicht zuviel Wald, um den wichtigen Baum zu sehen.

Einer dieser Anlässe für Papstworte ist seit dem Jahr 1968 ein besonderer Tag, der Weltfriedenstag oder Welttag des Friedens. Seither wird vorab jedes Jahr eine päpstliche Botschaft zu diesem Tag veröffentlicht (hier in zeitlicher Folge einsehbar).

Haben diese Botschaften in der Kirche einen bleibenden Eindruck hinterlassen?

Gewählt wurde einst der 01. Januar eines jeden Jahres, da die Welt jedes Jahr das am meisten braucht, was der Herr nach seiner Auferstehung den Nachfolgern als erstes mitteilte: Seinen Frieden. Dieser Frieden Christi kann zum Frieden in der Welt führen, wenn die Christen ihn verkörpern. Oder anders gesagt: wenn sie denn endlich mal anfangen würden, ihn zu verkörpern (und ich bei mir anfinge).

Es gibt zumindest einen Menschen, den haben weltpolitische Ereignisse (der 11. September) und die leider übliche weltpolitische Antwort (Krieg) erstmals sehr tief in seinem Leben berührt, ihn, der zu diesem Zeitpunkt sogar Soldat an der bekanntesten amerik. Akademie West Point war.

Er hat nicht nur das Evangelium studiert, sondern auch die Lehre der Kirche, der man vorwirft, immer noch Krieg zu rechtfertigen (obwohl es die Art von Krieg, wie es sie früher zum Zeitpunkt der Lehrformulierung gab, spätestens seit dem Ersten Weltkrieg nicht mehr gibt). Er fand, daß trotz der Lehre von der Möglichkeit eines gerechten Krieges nahezu alle Bischöfe und alle Päpste seit Jahrzehnten gegen Krieg Stellung bezogen - und er war überzeugt, daß das Lehramt der Kirche sich selbst nicht widerspricht - er war und blieb also katholisch.

Es blieb ihm nur eines: den Militärdienst zu quittieren.

Hier schreibt er (pdf-Datei), was er aus den jahrelangen Botschaften zum Weltfriedenstag für sich gewann:

Catholic Peacemaking


Willkommen im Heiligen und Absurden

Veröffentlicht am Monday, 29. March 2010, 16:00

Empfehlen kann ich diesen Film sehr:

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

Es gibt keinen anderen Ort dieser Welt, wo die Zerrissenheit der Christenheit so greifbar wird wie dort, wie in der Grabeskirche in Jerusalem. Ein altes und äußerst kompliziertes Regelwerk, welches immer wieder Anlaß zu Streitereien und auch mal ein paar Fäuste für ein Halleluja liefert (beschämend!), versucht, die Ansprüche der verschiedenen christlichen Traditionen zu bahnen.

Das gelingt mehr oder weniger.

Es ist schon absurd, wenn eine katholische Hl. Messe mit vollem Orgelklang beginnt, wenn die Kopten noch gar nicht fertig sind mit ihrer Liturgie.
Es ist absurd, daß die Äthiopier aufs Dach verbannt wurden, weil sie mal im 18. Jh. ihre Steuern nicht entrichten konnten (genau: sie wurden rausgeschmissen und richteten sich selbst auf dem Dach ein).
Es ist absurd, daß man sich noch nicht einmal mit einem freundlichen “Guten Morgen” überall begrüßt.

Ich kann den indischen Franziskanerpater Jay gut verstehen. Er sagt im Film, daß er sich einmal wünschte nach einer Schlägerei zwischen Griechen und Armeniern, daß dieser Tempel doch ebenso wie der von Herodes einstürzen möge. Auch wenn ich den dt. Pater Robert Jauch ofm, der auch im Film auftaucht, persönlich kenne und sehr schätze, ich bin da eher bei Br. Jay und dessen Grundeinschätzung.

Wie kleine Kinder wachen sie alle argwöhnisch aufs kleinste Etwas, “das ist meins!”.

Das beste, was Jesus da tun konnte, hat er in diesem Fall wirklich getan: aufzuerstehen und zu Hause in der Pfarrkirche ebenso präsent zu sein wir dort in der Grabeskirche in Jeruslem.

Aber ansehen, es lohnt sich!


Erklärung

Veröffentlicht am Friday, 26. March 2010, 10:17

Warum heißen Andersdenkende Andersdenkende?

Weil sie anders sind, als man denkt! :-)


Zur Erinnerung

Veröffentlicht am Wednesday, 24. March 2010, 16:03

Albert Görres schrieb mal etwas, was ich schon vor über 5 Jahren mal zitierte:

Die Kirche ist, wie die Sonne, für alle da. Für Gerechte und Ungerechte, Sympathen und Unsympathen, Dumme und Gescheite, für Sentimentale ebenso wie Unterkühlte, für Neurotiker, Psychopathen, Sonderlinge, Heuchler und für solche wie Nathanael, ‘an denen kein Falsch ist’, für Feiglinge und Helden, Großherzige und Kleinliche. Auch für kopf- und herzlose Bürokraten, für Fanatiker und für eine Minderheit von gesunden, ausgeglichenen, reifen, seelisch und geistig begabten, liebesfähigen Naturen. Diese lange Liste ist nötig, um klarzumachen, was man eigentlich von einer Kirche erwarten kann, die aus allen Menschensorten zusammengerufen ist und deren Führungspersonal auch aus diesem bunten Vorrat stammt.


Sakrament der Versöhnung

Veröffentlicht am Tuesday, 23. March 2010, 19:59

Folgende Anekdote aus dem Leben von Papst Johannes XXIII. ist als wahr verbürgt: Es war in der Zeit, da er noch Patriarch von Venedig war. Eines Tages hörte er davon, daß einer seiner Pfarrer dem Alkohol verfallen sei. Guiseppe Roncalli machte sich zusammen mit seinem Sekretär auf, um den Mitbruder aufzusuchen. Im Pfarrhaus traf er ihn nicht an. Man verwies den Erzbischof an das Stammlokal des Pfarrers. Der ging hin, schickte seinen Sekretär hinein. Der kam mit dem Pfarrer zurück. Und der Patriarch sagte zu ihm: “Ich muß mit Dir reden. Hast Du Zeit für mich?” Beide gingen zum nahe gelegenen Pfarrhaus. Dort sagte Roncalli: “Mitbruder, es ist wieder Zeit bei mir. Nimm mir bitte die Beichte ab.” Und dann beichtete der Patriarch bei seinem zum Säufer gewordenen Mitbruder. Der gab seinem Bischof die Lossprechung. Roncalli dankte ihm, erwähnte das Gebrechen des Priesters mit keinem Wort und fuhr nach Hause. Nichts weckt ein Gewissen gründlicher als unverdiente Güte. Jedenfalls soll der besagte Priester nie wieder getrunken haben.

Aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift COMMUNIO.


Was erwarten Strunz?

Veröffentlicht am Monday, 22. March 2010, 15:06

In leichter Abwandlung des bekannten fußballerischen Bonmots ist es für mich ein wenig erstaunlich festzustellen, mit welcher Selbstverständlichkeit die katholische Welt davon ausgeht, die säkularen Medien würden es mit der Wahrheit genau nehmen. Das tun sie ja sonst auch nicht, warum also dann, wenn sich eine Möglichkeit bietet, unserem jetzigen Heiligen Vater vor den Karren zu fahren oder generell die Kirche aufs Korn zu nehmen?

Ein kreativer Umgang mit Wahrheit gehört zum betriebswirtschaftlichen Geschäft, schließlich gilt es, die eigenen Kunden zu befriedigen.


My two cents

Veröffentlicht am Monday, 15. March 2010, 15:54

Vielleicht ist es sinnvoll, da ja auch ab und zu sehr kirchenferne Leser diesen Blog besuchen, daß auch ich mal kurz darlege, was ich über das denke, was derzeit über die Kirche zu lesen ist und was vielfach durch Kirchenleute passiert ist:

Erstens nervt mich tierisch die Verteidigungshaltung mancher Kirchenleute (damit meine ich Geistliche oder hauptamtliche Laien, auf jeden Fall Repräsentanten). Selbst wenn es um eine Kampagne gegen die Kirche ginge, wäre das auch egal. Jetzt ist es nicht an der Zeit, die eigenen Fälle zu relativieren in ihrer Zahl. Es ist nicht an der Zeit, vorgefertigte Entschuldigungen vom Blatt abzulesen, auch ein Besuch beim Papst ist nicht als erstes auf der Agenda der Menschlichkeit.
Es ist an der Zeit, sich Willy Brandt und Papst Paul VI. zum Vorbild zu nehmen und auf die Knie zu gehen. Nicht vor den Medienvertretern, sondern vor den Opfern. B16 sprach bekanntermaßen in den USA mit einigen von ihnen, wieviele haben die dt. Bischöfe schon aufgesucht und das auch kundgetan?

Zweitens ist es ekelhaft, wenn allein schon der Eindruck entsteht, ausgerechnet an Priestern wird die christliche Nächstenliebe und Vergebung geübt, wo man sie an anderen vermißt. Jeder Verdachstfall ist an die staatl. Stellen zu melden, egal wann er war. Der Priester ist aus dem pastoralen Dienst bis zur Klärung des Falles zu entfernen, bei Bestätigung dauerhaft. Natürlich kann durch Rufmord eine priesterliche Existenz zutiefst gestört werden, aber vielleicht ist der Betroffene in der Lage, dies unter wahrer Nachfolge Jesu zu verbuchen - von Bequemlichkeit war beim Weiheversprechen schließlich keine Rede. Bei Erhärtung eines Verdachts geht das kirchlicherseits sowieso an den Vatikan, da der Fall des Mißbrauchs zu den drei schwersten Verbrechen in der Kirche zählt.

Drittens, und am schlimmsten, ist die mögliche Strafe, die sich die Täter beim Herrn zuziehen, wenn sie Rechenschaft ablegen müssen - vielleicht fällt endlich bei solchen Begebenheiten das moderne “WirkommenalleindenHimmel”-Dogma. Vielleicht wird endlich jetzt mal wieder die Rede vom Gericht Gottes kanzelfähig. Das wird kein Spaß, wenn die Täter keine Reue und Umkehr zeigen.

Viertens interessiert mich nicht so sehr, welchen Schaden das Ansehen der “Institution Kirche” genommen hat, sondern was Jesus angetan wurde von diesen Kirchenleuten, dieser Jesus, der sich immer mit den Kleinsten und Wehrlosen identifiziert hat. Nicht die Kirche wurde primär geschädigt, sondern Gott.

Und zu fünftens verweise ich auf den vorletzten Beitrag, da ein Generalverdacht jetzt für alle Geistliche einen Spießrutenlauf bedeuten würde. Die Tendenz zur Sippenhaft besteht immer und überall.

Zum Schluß: ich bin nicht wegen oder trotz Priester X, Bischof Y oder Laie Z in der Kirche, auch wenn ich das Glück hatte, inspirierende und inspirierte Menschen kennenzulernen. Ich bin Glied der Kirche, weil ich dort mit Jesus hautnah in den Sakramenten in Beziehung treten kann, weil sie eine einheitliche Lehre hat, weil sie nicht beengt national, sondern weltweit mit dem Nachfolger Petri als Garanten der Einheit verfaßt ist. Und am letzten Punkt kann auch kein noch so schlechter Papst was ändern (zum Glück haben wir ja aktuell einen guten).


Der lachende Dritte

Veröffentlicht am Monday, 15. March 2010, 13:13

Der griechische Ministerpräsident Papandreou sagte vor einigen Tagen auf die Frage, warum denn der Verteidigungsetat nicht auch zum Sparen mehr herangezogen werden könne, daß sein Land ja leider von einem NATO-Partner nicht immer nur freundlich behandelt werde. Er suggerierte also eine Art Grundbedrohung durch das Nachbarland Türkei.

Da ist es nicht erstaunlich, daß Griechenland auf Platz 2 der Empfängerstaaten deutscher Rüstungsexporte steht.

Wer auf Platz 1 steht?

Ist doch klar, wenn man (also hier: Deutschland) an möglichen Konflikten verdienen und die Spannungen aufrechterhalten will: die Türkei!


Mein kleiner Beistand

Veröffentlicht am Wednesday, 10. March 2010, 21:32

Für die Männer in der Kirche, die es zur Zeit nicht leicht haben, da sie mehrheitlich in Schubladen gesteckt werden, in diesem Jahr hierzulande, während die Kirche ihrer besonders gedenkt:

“Sie brauchen mich doch nicht, im Grunde bin ich überflüssig, vergeude meine Zeit. Das Leben funktioniert bestens auch ohne mich und ohne meine Arbeit: ohne Pfarrer und die Religionen”. Fluchend geht der Pfarrer zur Parkgarage, vorbei an einem Bürohochhaus. Vor dem Haus steht natürlich ein Wachmann in Uniform. Pflichtbewusst grüßt der Officer. Der Pfarrer bleibt stehen und spricht den Mann an: “Hey, Mann, es ist doch Sonntag! Das Bürohaus ist leer und geschlossen. Wieso stehen Sie eigentlich da? Wem nützt das? Für wen arbeiten Sie?”. “Ich werde dafür bezahlt, hier zu stehen, und schon weil ich hier stehe - so glaubt man halt - wird kaum jemand das Gebäude beschädigen. Ich bin froh, dass ich den Job habe, und die anderen sind froh, dass es mich gibt, auch wenn man auf den ersten Blick sagen könnte: Der da ist doch überflüssig, den sparen wir ein. Aber was machen Sie eigentlich hier? So förmlich gekleidet, im Anzug? Es ist ja, wie Sie selbst sagten - Sonntagnachmittag. Für wen arbeiten Sie?”, entgegnet der Officer. Der Pfarrer will schon halb sarkastisch antworten: Ich arbeite für den Papst, für den Bischof. Er will schon den Namen seiner Gemeinde nennen. Doch dann besinnt er sich, zieht seine Visitenkarte heraus und sagt: “Da haben Sie meinen Namen und meine Telefonnummer. Ich zahle Ihnen zehn Dollar die Woche dafür, dass Sie mich jeden Montag in der Früh anrufen und mich fragen, für wen ich arbeite, wofür ich mich einsetze und wofür ich bezahlt werde”.

(Quelle)


Die Waffen der Frau

Veröffentlicht am Tuesday, 09. March 2010, 17:46

Wenn Frauen Frieden fordern, werden sie kreativ:

No sexual relations with their husbands until the war ends. A woman smiled to the camera: “All our husbands began to pray with us for an end to the war.”

Lesenswert!


Grund zur Freude

Veröffentlicht am Saturday, 06. March 2010, 14:06

Es ist ein Grund zur Freude, daß die verschiedenen orthodoxen Bischöfe jetzt erstmals eine gesamtorthodoxe Bischofskonferenz für Deutschland gegründet haben - so wie es auch katholische in den orthodox dominierten Ländern gibt.
Der Dialog mit den orthodoxen Schwesterkirchen ist ein steiniger - es gibt auf beiden Seiten starke antiökumenische Bewegungen, es sind nicht nur theologische, sondern vor allem auch mentale Unterschiede, die es auszuräumen gilt - aber vor allem scheint es mit so auszusehen, daß der Dialog so vonstatten geht: die katholische Seite versucht der orthodoxen klarzumachen, daß sie (die katholische) das gleiche glaubt und die Sache mit dem Papst eine rein abendländische bleibt.

So kann das nicht funktionieren. Innerkatholisch muß sich einiges Wichtiges tun, damit die orthodoxe Tradition unsere akzeptieren kann, was m. E. nach das Dogma nicht berührt. Prof. Prokschi hat es hier bestens ausgedrückt:

Es ist ja völlig klar, dass die orthodoxe Kirche sich nicht im Sinn des vom Ersten Vatikanischen Konzil definierten Jurisdiktionsprimats dem Papst unterstellen wird. In dieser Frage ist von orthodoxer Seite keinerlei Bewegung zu erwarten. Es besteht hier eine katholische Bringschuld, die bisher noch nicht wirklich angegangen worden ist. Auf jeden Fall genügt es nicht, sich über die Rolle des Bischofs von Rom im ersten Jahrtausend auszutauschen und hier eine Verständigung zu suchen. Auch die Schaffung neuer, westkirchlicher Patriarchate, wie sie Professor Joseph Ratzinger in seinen ökumenischen Perspektiven einmal angeregt hat, könnte nur dann weiterhelfen, wenn diese mit eigener Jurisdiktion ausgestattet würden. Entscheidend wäre die Suche nach einem Modell des gesamtkirchlichen Primats für das dritte Jahrtausend. Das müsste ein Primat sein, der synodal-konziliar eingebunden wäre.

Da drunter wird es nicht gehen.


Kleingedrucktes

Veröffentlicht am Tuesday, 02. March 2010, 16:48

Verständlicherweise finden sich im Netz kaum katholische Blogs, die mehrheitlich gegen die Lehre der Kirche schreiben. Ist ja auch reichlich unfruchtbar und auf die Dauer sicher nicht gesundheitsfördernd, sich mit etwas zu identifizieren, was man so nicht mag wie es ist.
Eine Ausnahme bildet ein Blog bzw. eine Seite, die sich “pro-konzil” nennt. Dort kommen ausschließlich Stimmen zu Wort, die kritisieren. Kritisiert wird so ziemlich alles, was von der Kirchenleitung kommt, auch wenn es in 100%igem Einklang mit dem Wortlaut des Zweiten Vatikanischen Konzils ist (das “konzil” nach dem “pro” bezieht sich nämlich gar nicht auf das Erste Vatikanische oder Vierte Laterankonzil oder so …).

Jetzt erst habe ich entdeckt, daß die Grundtendenz, die sich hinter diesem Titel versteckt (ich bin natürlich auch für das Konzil!), doch öffentlich gemacht wurde: abbonniert man den RSS-Feed, so erscheint (zumindest bei mir) auch der Untertitel “Das II. Vatikanum vorwärtstreiben”. Was das genau heißen soll, weiß ich nicht, womöglich scheint es mit der kirchlichen Interpretation von Katholischsein nicht allzuviel zu tun zu haben. Die “Klerus vs. Laien” - Parteienbildung langweilt allerdings. Sage ich mal so als Laie.