Wenn Freundinnen nach Jahren sich besuchen, …

Saturday, 05. April 2008

… dann kann aus einer auch mal eine Redaktuerin der ZEIT und aus der anderen eine orthodoxe Äbtissin von mehreren Klöstern geworden sein.

Hier findet sich ein spannender Artikel dazu. Treffend beschrieben das Grundgefühl des postmodernen Menschen:

Ich empfinde eine diffuse Sehnsucht nach Spiritualität. Religiosität ist eine Leerstelle in meinem Alltag, das stört mich, doch ich kann sie mir nicht verordnen wie Rückengymnastik oder Klavierstunden oder was man noch so als Frau Anfang vierzig macht. Meine Reise, das ist die Hoffnung, soll Bewegung in die verfahrene Situation bringen. In welche Richtung auch immer.

Andernorts berichtet eine benediktinische Novizenmeisterin hier über das Nonnewerden, eine Ex-Atheistin dagegen investiert das Geld ihrer Ordensgemeinschaft.


Überlegung

Wednesday, 02. April 2008

Nach längerer Zeit mal wieder was zum Thema Medizin…

Drei Jahre arbeitete ich im Krankenhaus, dann wollte ich raus und bin es auch - die unpersönliche Mühle in einem sehr starren System voller Intransparenz (monatelang wollte ich wissen, und keiner konnte es mir sagen(!), welche Kosten ich überhaupt mit meinen diagnostischen Maßnahmen verursache) war mir einfach zu viel.

Jetzt, nach sechs Monaten als Angestellter Arzt in Weiterbildung in einer allgemeinmedizinischen Hausarztpraxis einer Großstadt, stellt sich auch hier die Zukunft alles andere als rosig dar. Das System ist so kompliziert, daß da auch viele Ärzte nicht mehr durchblicken, so abstrus, daß alle, denen ich nur weniges bislang erklärt habe, die Köpfe schütteln und sich berechtigterweise fragen, wo die Beiträge denn landen.

Und erst kürzlich wurde höchstrichterlich festgestellt, daß Krankenkassenvorstände ihre Bezüge veröffentlichen müssen - also die Menschen wollten und mußten bislang nicht, die sich doch immer für bestmögliche Kosteneffizienz eingesetzt hatten …

Heuchler halt.

Insbesondere das ambulante Versorgungssystem ist immanent krank - der regionale Ärztemangel ist nur ein noch kleines, aber bald massives Symptom dafür. Es gibt Journalisten in Großstädten (wie bspw. dieser hier, der wohl als Redakteur in der Bundeshauptstadt sitzt und eben nicht 200km entfernt in der brandenburgischen Provinz, die doch bestimmt auch ein Regionalblatt haben), die sich darüber aufregen, daß wir Ärzte so ungern in Nester ohne breites kulturelles Angebot und ohne Internationalität gehen und daß wir Ärzte - dafür studieren wir doch das BesserMenschSein-Examen, oder? - eben auch bevorzugt da arbeiten, wo wir die materiellen Wünsche unserer Familien und von uns selbst am problemärmsten erfüllen können.

Ja, ich weiß, all dies ist verwerflich. Eigentlich muß der Arzt per definitionem ein besserer Mensch sein, eben der säkulare Priester der Jetztzeit. Er darf eben nicht so sehr auf den Euro schauen, muß auch Leistungen anbieten, die die Krankenkasse nicht (mehr) bezahlt. Daß er sie selbst dann bezahlt und auch nicht geschenkt bekommt, ist ja egal. Er ist ja Arzt. Er hat’s ja… (schön wär’s).

Nur ein paar Beispiele des Wahnsinnes Gesundheitssystem in Deutschland…:

1. jeder Hausarzt der hiesigen Region (Nordrhein, die Westhälfte von NRW) darf pro Jahr mit gesetzlich Krankenversicherten nur einen maximalen Umsatz von rund 2,4 Mio. Punkten machen (Vorsorgeuntersuchungen ausgenommen, es geht hier um die die wirklich krank zum Arzt gehen). Wieviel er dabei im Januar verdient hat, erfährt er im Juli, sprich alle Abrechnungen erfolgen erst ein halbes Jahr später. Da man von Punkten keine Miete bezahlen kann, wird rückwirkend(!) festgelegt, was ein Punkt damals denn so wert war (nicht ist). Kalkulation ist somit nicht möglich. Da die Gesamtsumme in Euro aller Punkte aller Ärzte aller Fachrichtugen in Nordrhein schon vorher feststeht (politisch entschieden), ist es also eine bloße Frage der Verteilung.

Zuletzt lag der Punktwert bei unter vier Cent (also ein Punkt wurde mit unter 4 Cent honoriert), aber ich rechne einfach mal mit 4 Cent. Das mal 2,4 Mio. Punkten ergibt 96.000 Euro Umsatz - mehr darf der Kassenarzt mit den gesetzlich Versicherten, die nicht zur Vorsorge oder Impfung in die Praxis kommen, nicht umsetzen, egal, ob 60 oder 2000 Patienten kommen, es gibt kein Maximalumsatz pro Patient, sondern pro Arzt! Davon gehen dann ab: Mieten, Personalkosten, Sachkosten etc. Da sind 60% Kosten nicht zu hoch gegriffen (zumindest in einer Großstadt wie Düsseldorf). Übrig blieben dann 38.400 Euro. Das ist dann der Bruttoverdienst.

Und wer kann jetzt nicht verstehen, daß Privatversicherte besser behandelt werden?

Weitere Beispiele folgen …


Bemerkt worden

Sunday, 30. March 2008

Dies Domini. Weißer und Barmherzigkeitssonntag.

Wie ich kürzlich gelesen habe, wird u.a. dieser kleine Blog vom Vatican Magazin mit einer Erwähnung bedacht. So etwas überrascht und freut mich natürlich, die eigene Leserschaft ist einem ja fast immer unbekannt. Und es wäre gelogen zu behaupten, ich freute mich nicht über Zuspruch.

So schreibe ich denn ab und an weiter meine kleinen Gedanken …


Verstümmelt?

Friday, 28. March 2008

Freitag der Osteroktav.

Selbst wer hierzulande jeden Tag in die Hl. Messe geht, wer da dort auch jedes Mal alle vorgeschriebenen Lesungen wirklich hört (wo gibt es das?), wird nie ein Wort aus dem Buch Obadja hören. Aus dem Ersten Buch der Chronik nur 6 von insgesamt 942 Versen, aus den fünf Büchern Mose (dem sog. Penta-teuch) maximal ein Viertel aller Verse.
Doch auch aus dem Neuen Testament wird man vom 2. und 3. Brief des Johannes nichts hören, nichts vom Brief des Apostels Paulus an Philemon. Kein Evangelium wird komplett gelesen, kein Brief des Paulus, nur der erste Johannesbrief ganz.

Schon gewußt? Mir war das neu.

Und ich fand es hier.


Zur Erinnerung

Wednesday, 26. March 2008

Mittwoch der Osteroktav.

Die günstigste Atmosphäre für das Leben der Kirche ist offensichtlich die Verfolgung. Ich bin nicht zynisch, und ich meine, daß Leiden schlecht ist und durch das Schlechte nicht das Gute zu erreichen versucht werden darf. Doch wenn die Kirche verfolgt ist, entgehen die Gläubigen der Gefahr der Sorglosigkeit, der Indifferenz und der Oberflächlichkeit.
Im Westen gibt es in der temperierten und wohlanständigen Stimmung des rechtschaffenen Kirchenlebens keinen Platz mehr für Sonderlinge, Originale und Gottesnarren. Der gesunde Menschenverstand hat hier längst das Geheimnis abgelöst, Pharisäertum hat den Glauben des Zöllners und Armen verdrängt; rationalistisches Gerede übertönt das Schweigen und das, was noch tiefer ist als Schweigen, nämlich das näselnde Stammeln der Gottesnarren.

Tatjana Goritschewa, Die Kraft christlicher Torheit

Eine Erinnerung insbesondere auch für mich (Er weiß warum …).


Kurze gute Nachricht

Wednesday, 26. March 2008

Mittwoch der Osteroktav.

Das hier (auf Englisch).


Frohe Ostern!

Sunday, 23. March 2008

ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN!!!


Uns vorausgegangen

Friday, 21. March 2008

Karfreitag. Gott hängt am Kreuz.

Sie sind uns voraugegangen und es gibt sie auch heute noch.

Heilige.

Märtyrer.

Die von ganz früh oder lange her sind vielleicht leichter für uns, da sie uns selbst nicht in Frage stellen.

Doch als Vorbild wichtiger sind Menschen unserer Kultur und Zeit.

Zu Hunderten und aus aller Welt findet man sie auf dieser hervorragenden englischsprachigen Seite, unter “Moderne Heilige” jetzt auch bei “Katholisches” verlinkt.


Auch ich

Friday, 21. March 2008

Die Nacht der Verhandlung.

Auch ich wäre im Garten Gethsemane weggelaufen, auch ich hätte den Herrn alleingelassen, hätte ihn im Stich gelassen. Tue es heute noch.

Das wurde mir auf einmal klar heute abend.

Noch mehr Parallelen zeigten sich.

Wenn Führer eines Volkes etwas Falsches tun, versuchen sie dies im Geheimen zu machen. Das war damals so, denn die Verhandlung war aus Angst vor dem Volk nachts, das ist heute so, wenn aus Angst vor Weltöffentlichkeit Journalisten aus Unruheregionen ausgewiesen werden.

Und dann: nach der Messe heute war die Möglichkeit der Anbetung, des Dortbleibens, des Ausharrens. Und wer blieb? Fast nur Frauen (war während der Messe nicht so). Wie unter dem Kreuz damals. Warum weiß ich nicht, es fiel mir bloß auf.

Harren wir aus mit Ihm, der mit uns so große Geduld hat. Harren wir aus für die, die sonst weglaufen. Harren wir aus für uns, die schnell einknicken, wenn’s brenzlig wird.

Wachet und betet…


Da war doch noch was…

Wednesday, 19. March 2008

Glückwunsch zum (Tauf-)Namenstag, B16 alias Josef Ratzinger!


Hygienisches Auspeitschen

Wednesday, 19. March 2008

Bevor man sich im 21. Jh. selbst auspeitscht, um dem Leiden Christi näher zu kommen (?????? - mehrere große Fragezeichen, ich sehe das doch sehr anders), gehört es natürlich dazu, daß man das Folterinstrument zuvor hygienisch prüft. Schmutz muß weg, da drohen Infektionen verschiedener Art. Deswegen, so mahnen Gesundheitsexperten von den Philippinen, sollte man sich nur mit einer sauberen Peitsche foltern.
Irgendwie zum Brüllen komisch und tief traurig.


Doch, kann man

Monday, 17. March 2008

Als der damalige Verteidigungsminister der USA, Donald Rumsfeld, nach den Attentaten des 11.09.2001 gefragt wurde, was denn die muslimische Welt so von den USA hält, sagte er, daß er es nicht wisse, man könne ja schließlich keine Gallup-Umfrage machen. Auch George W. Bush Jr. fragte sich und andere: Warum hassen sie uns [Amerikaner]?

Nun, sie tun es nicht (zumindest wenn er mit “uns” die amerikanische Bevölkerung und nicht die Regierung meinte). Denn als der Chef von Gallup die Rumsfeld-Aussage hörte, dachte er, doch es geht. Er fragte seine Leute, ob man die Meinung der muslimischen Welt herausfinden könne, und los ging’s.

Das interessante Ergebnis wird u.a. bei der WELT und bei Qantara kommentiert.


Immer bei euch

Monday, 17. March 2008

Die Armen habt ihr immer bei euch.

So wird der Herr im heutigen Evangelium zitiert. Besonders von konservativen Gläubigen, die dann seltsamerweise wirtschaftlich eher den Markt”gesetzen” zustimmten als der Soziallehre der Kirche (die den Menschen deutlich über den Markt stellt),habe ich schon des öfteren gehört, daß dadurch Jesus der Herr selbst das Faktum der stets vorhandenen Armut von manchen Menschen billigen würde.

Nein, er billigt es nicht, das wäre Spekulation, er stellt nur fest. Er stellt auch die Sünde des Menschen fest. Billigt er sie?


Neu

Wednesday, 12. March 2008

Es finden sich jetzt in der rechten Spalte immer die ersten Verse des Tagesevangeliums (ein Klick auf den Titel läßt alle Lesungen des Tages erscheinen) sowie der Name des oder der Tagesheiligen des römischen Kalenders (hier kommt ein pop-up beim Klick auf den Namen). Dieses Angebot wird von www.evangeliumtagfuertag.org ermöglicht. Einfach gut. Und wichtig.


Sperriges Buch der Schrift

Sunday, 09. March 2008

Dies Domini.

Mir ist persönlich ein Mensch bekannt, der über dieses Buch zum Glauben an Christus fand - dabei ist es gerade das, was wohl prima vista am wenigsten theistisch geprägt ist, was am wenigsten den Glauben an Gott fordert und fördert, was am wenigsten auch den heutigen Fragen ausweicht, die Frage nach dem Sinn des ganzen explizit stellt und mit “Windhauch” beantwortet.

Das Buch Kohelet oder Prediger oder nach Buber “der Versammler” ist für mich immer wieder eine Entdeckung im Alten Testament, jahrtausendealte Postmoderne sozusagen.

Hier kann man als mp3 einen Vortrag über dieses Buch hören (fast eine Stunde lang), bei dem insbesondere die interessante Rezeptionsgeschichte des Buches erörtert wird.


Soso

Monday, 25. February 2008

Es gibt schon interessante Phänomene und Erklärungen, die Menschen so abgeben. Ein beliebtes in der Kirche ist es stets (gewesen), daß man von der Kirchenlehre abweichende eigene Überzeugungen als “frei” tituliert und auch manches Mal die anderen dagegen, die mit der Kirche glauben, als in etwa gegenteilig tituliert, zumindest was das Denken angeht.

Dabei kann es sogar soweit kommen, daß jemand die Göttlichkeit Christi leugnet und sich dennoch ein Christ nennt (keine Ahnung, was da noch christlich dran ist, aber wie auch immer…)
Vielleicht darf man sich ja auch Jude nennen und dabei die Existenz eines jüdischen Volkes leugnen oder sich Muslim nennen und die Prophetenschaft Muhammads leugnen in der Logik solch eines “Christen”.

Kein Witz, man kann hier als mp3 hören, gar nicht so witzigerweise unter dem Untertitel “Muß das Christentum neu geboren werden?” bei sinnigerweise “Katholische Welten” (was ist daran katholisch?), wie das Menschen von sich sagen - also behaupten, sie seien Christen ohne Gottes Sohn.

Sachen gibt’s …


Roma, Roma I

Thursday, 21. February 2008

Da wir in der Nähe von der Mutterkirche aller Kirchen gewohnt hatten, haben wir diese natürlich als erste besucht, noch am Tag der Ankunft (so als Einstieg ins Thema):

Diese war natürlich nicht die letzte Hammerkirche, die wir sahen, auch wenn wir nach vier Tagen den sakralen Overkill verspürten und auch in bekanntere Kirchen (wie “Il Gesu”) nur nebenbei reingingen, um sie innerlich abzuhaken. Es ist nicht möglich, diese Bauten in wenigen Tagen jedes für sich schätzen zu lernen. Auffallend war für uns, denen Barockkirchen nicht so bekannt waren, daß die Frontfassade zwar sehr schön, die Seiten- und Hinterwände dagegen nicht selten sehr schlicht waren - vielleicht ein römisches Einzelphänomen - innen dagegen …

Gut, ich bleibe vorerst bei den Kirchen (möchte allerdings noch erwähnen, daß ich den ADAC Reiseführer Rom für unter 10 Euro sehr empfehlen kann).

Nach der Lateranbasilika gingen wir schräg gegenüber zur Scala Santa, mir war dies zuvor vollkommen unbekannt. Einen Ablaß habe ich übrigens während der ganzen Zeit nicht, wie soll ich es sagen, gewonnen(?). Auch letzten Mittwoch waren dort Pilger auf den Knien auf dieser Treppe, einige davon fanden sich später auch in der Messe ein.

Beeindruckend waren (natürlich neben dem Petersdom einen Tag später, für mich Gänsehaut pur, u.a. das riesige “TU ES PETRUS ET SUPER HANC PETRAM …” in der Kuppel von Michelangelo zu sehen) auch einige Kirchen, die kein Reiseführer erwähnt. Eigentlich lohnt sich jede, denn neben der “Hauptattraktion”, dem Herrn selber, findet man plötzlich ohne zu ahnen das eine oder andere Original von Caravaggio oder Raffael, die eine oder andere Statue von Michelangelo. Oder aber auch das Grab der Hl. Katharina von Siena und daneben das von Fra Angelico. Oder man stellt fest, daß (leider wegen der schlechten Kamera unleserlich) in einer Kirche der Hl. Maximilan Kolbe seine Primiz feierte:

Eines Abends schlenderten wir durch Trastevere und befanden uns plötzlich auf dem Piazza Sant’Egidio mit dazugehöriger Kirche (die nicht mehr die Gebetskirche der Gemeinschaft ist, vielleicht ist sie zu klein). “Da war doch was“, dachte ich mir… und am letzten Tag waren wir dort beim Gemeinschaftsgebet in der sehr schönen und orthodox beeinflußten Kirche, nachdem wir leider gerade eine Chrysostomus-Liturgie verpaßt hatten.

Auf der natürlichen Tiberinsel findet sich ebenfalls eine (franziskanische) Kirche, die von Sant’Egidio “bebetet” wird, und dort zeigen sie beeindruckende Reliquien von christlichen Märtyrern des 20. Jahrhunderts. Da war u.a. das Missale von Erzbischof Oscar Romero, ein Tuch eines rumänisch-orthodoxen Abtes, der zu 16 Jahre Haft verurteilt worden war, einige Gegenstände vom sel. Franz Jägerstätter:

So, und damit unterbreche ich erstmal …


Rom - zurück

Tuesday, 19. February 2008

Sind gestern abend wieder wohlbehalten zurückgekehrt. Eine Art von Bericht wird an dieser Stelle folgen, auch einige Fotos und so. Aber eines jetzt schon (neben der Erwähnung, daß es super war): diese Stadt ist immer (nicht nur ein) ein Besuch wert.


Rom - hin

Monday, 11. February 2008

Übermorgen bin ich für einige Tage in der Ewigen Stadt - das erste Mal für iubita mea und mich. Das Ichwilldasunbedingtgesehenhaben-Programm ist schon recht voll, vielleicht fällt auch noch etwas Erholung ab.

Habe selbst festgestellt, daß ich den Nachfolger Petri gar nicht unbedingt sehen muß, auch wenn es mich natürlich freuen würde. Ich bin zwar ein großer Fan und halte das Amt für unabdingbar und wichtig für die Kirche Christi, aber wichtig ist ja prinzipiell erst mal jeder, und zwar gleichwichtig. Jeder hat seinen göttlichen Job zu machen, wo und wie auch immer.

(Ich mache meinen übrigens denkbar schlecht, und meine damit nicht den des Arztes …)

Nun gut, die Abwesenheit neuer Beiträge würde gar nicht so arg auffallen, wenn ich mir hier meine Schreibfrequenz so ansehe, aber der Hinweis darf erlaubt sein.


Telefonat

Monday, 28. January 2008

Ich: “Guten Tag, ich habe eine Frage. Findet die Jazz Rally in Düsseldorf 2008 wieder um Pfingsten herum statt?”

Er: “Ähhh, die findet im Mai statt … vom 9. bis zum 11.”

Ich: “Ah ja, gut, das wäre dann Pfingsten. Danke schön.”


Widmung

Monday, 14. January 2008

Keine Ahnung, ob ich schon einmal einen Beitrag gewidmet habe. Dieser ist es, und es wird auch klar wem (der hat’s anscheinend auch schon gelesen). Ein Zitat von meinem derzeitigen Lesestoff (kursiv im Original):

So verlangt der Glaube an das unauslotbare Mysterium Gottes und der göttlichen Dinge nach seiner Abrundung durch ein intellektuelles Erfassen, das notwendigerweise unvollkommen ist in Hinblick auf das zu erreichende Ziel, aber völlig fest, was die Struktur des menschlichen Denkens betrifft. Credo ut intelligam. Das nennt man Theologie. Und die Theologie kann in uns nicht Gestalt annehmen ohne jene natürliche Weisheit, zu der die menschliche Vernunft befähigt ist und die Philosophie heißt. Kurz, der Glaube selbst fordert eine Theologie und Philosophie und zieht sie nach sich.

Jaques Maritain, Der Bauer von der Garonne


Temporäre Ablogie

Friday, 11. January 2008

Petra hat, wie schon mehrfach bemerkt, bis auf weiteres aufgehört zu bloggen. Sehr schade und ein Verlust für die Welt (ehrlich!). Auch wenn hier der Eindruck entstehen könnte, bei mir sähe es ähnlich aus, ist dies nicht geplant. Im Moment nehmen mich aber verschiedene Pflichten des Lebens derart in zumeist positiven Beschlag, daß für den Blog nicht so viel Zeit übrig bleibt.


Nachholen

Wednesday, 02. January 2008

In der blogfreien Zeit gab es natürlich auch einiges, was sofort hätte niedergeschrieben werden müssen - bei meinem Hirn bleiben jetzt nur noch Bruchstücke.

Doch da war u.a. die Bekannte von mir, die zwei Tage vor der Geburt des dritten Kindes erfuhr, daß ihr Mann seit fast sieben Monaten eine “Neue” hat. Derselbe Mann, der sie ermutigt hat, das nicht geplante Kind zu behalten, daß sie alles zusammen schaffen würden.

Und weg ist er nun, der A…

Beeindruckt hat mich die Ruhe und die Abwesenheit von tiefem Groll bei der betrogenen Frau - und die neu gewonnene Hoffnung auf den Herrn, der jetzt besonderes mit dem neuen Sohn vorhaben müsse …

Und umzugsbedingt war da auch die Erfahrung einer “besinnungslosen Adventszeit”, und eine Sehnsucht nach Gebet.

Und noch manch anderes mehr, doch mir fällt um die Zeit nicht mehr viel ein…


Angeblogged

Saturday, 29. December 2007

So, wieder da. Noch eine Frohe Weihnachtszeit an alle (und nicht “gehabt zu haben” so mittendrin)! Bei mir war’s wenig besinnlich, dafür um so streßreicher. Ich hoffe, daß zumindest die meisten auf ein segensreiches 2007 zurückblicken können (nicht alle, das ist klar…) und mit Hoffnung und Zuversicht dem neuen Gnadenjahr entgegengehen.

Und wie immer gilt: Komm, Herr Jesus!


Abgeblogged

Wednesday, 12. December 2007

Wie vielleicht schon bemerkt und früher angedeutet, bin ich derzeit umzugsbedingt noch ohne eigenen Netzanschluß. Daher schlummert paxetbonum.de ein wenig…